Unterwegs nach Kairo

Israel. Eigentlich wollte ich diese Woche nach New York, um dabei zu sein, wenn Rupert Murdoch seine iPad-Zeitung ‘The Daily’ vorstellt. Dann kam Ägypten. Internet, Handynetze – nachdem heute auch noch Al Jazeera abgeschaltet wurde, habe ich spontan beschlossen, mich nach Kairo durchzuschlagen um selbst dort die Situation zu beobachten.

Die Übergänge im Süden Israels, 100 km von mir entfernt, sind angeblich dicht – dafür habe ich noch einen Platz auf dem letzten Flug bekommen, der hier noch rausgeht. Hoffentlich gibt’s keine Probleme bei der Einreise. Ich halte Euch auf dem Laufenden – per Twitter und hier im Blog – so die Netze das zulassen.

Touchdown Flughafen Cairo. Zu meiner Überraschung begrüßen mich noch im Flughafenbus gleich 3 Mobilfunknetze. Ich entscheide mich gegen Vodafone.. „Sie haben sich einen guten Abend ausgesucht, um hierher zu kommen“ grinst die Flughafen-Mitarbeiterin in Kairo. „Heute ist es ziemlich ruhig“. Ob Taxis fahren, wollen wir wissen. „Ja“ sagt sie. „Die Sperrstunde gilt nur für die Menschen in den Städten.“ Eine Falschinformation, wie sich bald herausstellt. Wie so vieles in diesen Tagen hier.

Das Terminal ist wie ausgestorben. Der letzte Flug, der hier heute noch rausgeht, ist das Flugzeug, in dem wir kamen.Komplett ausgebucht, hatte man mir noch in Tel Aviv erzählt (mein Rückfallplan, für den Fall, dass man mich nicht einreisen lässt). Meine Sorgen sind unbegründet. Die Passportkontrolle ist ein Witz. Der Beamte würdigt meinen Pass kaum eines Blickes, und das obwohl dieser von der ersten bis zur letzten Seite zugepflastert ist mit Stempeln der beiden Länder, auf die Ägypten gar nicht gut zu sprechen ist: Israel und USA. Das Einzige, worauf der Mann achtet ist, ob ich ein Visum habe. Habe ich. Für 15 Euro gekauft, am Schalter gleich um die Ecke.

An den Ausgängen stehen ein paar Uniformierte. Das war es dann aber auch schon mit der Security. Es ist 23:00 Uhr als wir das Flughafengebäude verlassen. Wir, das ist eine ganze Gruppe von internationalen Journalisten, eine Russin, die für den israelischen Channel 9 arbeitet und fließend arabisch spricht. Heather, eine Kollegin vom Guardian, ein weiterer Brite vom Independent. Wir ziehen los, auf der Suche nach einem Taxi. Die Gegend rund um den Flughafen ist wie ausgestorben. Schon beim Anflug haben wir die leergefegten Straßen gesehen. Wie aus einer schlechten Stephen-King-Verfilmung. Unsere Gruppe ist inzwischen zu 9 Personen angewachsen. Und unsere Rollis machen einen Heidenlärm auf dem Asphalt.

Ich selbst reise mit leichtem Gepäck. Computer, eine Touri-Kamera von Canon. Die ist schnell im Rucksack verschwunden wenn’s sein muss und schmerzt auch nicht so, wenn sie gestohlen wird oder kaputt geht. Zur allergrößten Not muss eben das iPhone herhalten. So wie es aussieht, wird das ohnehin mein Hauptwerkzeug bleiben. Denn das Internet ist, wie sich später herausstellt, tatsächlich tot.

Ein Shuttlebus nimmt uns ein Stück mit zum Novotel am Flughafen. Die Lobby dort, das reinste Chaos. Koffer stehen kreuz und quer, die Menschen schlafen mit ihren Jacken über dem Kopf auf Stühlen und auf dem Boden. Touristen, die hier gestrandet sind. Manche berichten, sie seien schon seit 2 Tagen hier. Wir beschließen unser Glück woanders zu versuchen. Zehn Minuten später erreichen wir ein weiteres Hotel. Auch hier gibt es keine Zimmer. Immerhin wirkt die Lobby nicht ganz so überfrachtet. Wir beschließen hier zu bleiben, um dann bei Sonnenaufgang weiterzuziehen. Keiner will heute Nacht den Helden spielen und alleine losziehen. Ich als Letzter.

Update 2 Montag Morgen, 6 Uhr Ortszeit

Erste Meldung der lokalen Radionachrichten (in arabisch „Guten Morgen Ägypten“) ist Mubarak, der später am Tag eine weitere Erklärung abgeben will. Angekündigt wird die Ernennung einer neuen Regierung. Des Weiteren soll die Polizei im Laufe des Tages in die Städte zurückkehren. Unter uns Journalisten kursiert das Gerücht, dass die Ausgangssperre heute schon um 15 Uhr beginnen soll. Haben so gut wie nicht geschlafen. Am Rande: das Internet ist immer noch tot, aber die Kreditkartenlesegeräte und Bankautomaten funktionieren. Ich nehme an, das wird wie bei uns alles über Telefonleitungen abgewickelt. Immer noch keine Autos auf der Straße. Wir machen uns jetzt auf den Weg nach Downtown. Spätestens ab 8 Uhr sollen die Straßen wieder offen sein.

Update 3 Montag Mittag, 13 Uhr Ortszeit

Die Fahrt in die Stadt war abenteuerlich. Es ist Montag, ein ganz normaler Arbeitstag und in den Bussen vor uns drängen sich die Menschen, wie man das sonst nur von Bildern der Tokyoter U-Bahn kennt. Ob das für Kairo um diese Uhrzeit normal ist, kann ich nicht beurteilen. Auffällig ist, dass die Straßen insgesamt verhältnismäßig leer sind. Auf dem Weg ins Zentrum sehen wir, dass die Querstraßen links und rechts der Hauptstraße mit allmöglichen Unrat, sogar Baumstümpfen blockiert sind. Auf Plastikstühlen sitzen Männer in Lederjacken davor, neben sich einige Eisenstangen. Eine Bürgerwehr gegen die nächtlichen Plünderungen.

Irgendwann geht es nicht mehr weiter. Ted (Freelancer Fotograf, USA) und ich sind die letzten beiden im Taxi. Die anderen Kollegen haben wir schon unterwegs an ihren Hotels abgesetzt. Wir geben dem Fahrer wie vereinbart je 20 Dollar. Dann ist er auch schon weg. Ted und ich gehen zufuß weiter, vorbei an ausgebrannten Autowracks und mehreren Armee-Checkpoints. Plötzlich schreitet ein Uniformierter auf uns zu und will die Ausweise sehen. Dann erblickt er meine Pocketkamera, die ich gerade in der Jackentasche verschwinden lassen will. Zu spät. Er gibt uns die Ausweise zurück und deutet uns zu verschwinden. Ohne meine Kamera, natürlich.

Ted, der heute hierher aus dem Gaza-Streifen angereist kam, wirkt unverschämt cool. Wir gehen weiter, passieren mehrere Tanks, bis wir den Tahrir-Platz, den Platz der Freiheit, erreichen. Ein Helikopter kreist über uns, auf dem Platz selbst versprengte kleine Gruppen, nicht größer wie 50 Personen. Die Demonstranten sind jung, nicht älter als 30, tragen vereinzelt Transparente oder Pappen in den Händen. Die Älteren sitzen am Rand des Platzes, sitzen dort und warten. Es ist 10 Uhr Vormittags, die Sonne hat sich aus dem Morgen-Dunst befreit. Eigentlich ein schöner Tag, wenn da nicht die Panzer wären, die sternförmig um den Platz herum die Straßen blockieren.

Zwei Jungs, um die 20 vielleicht, holen uns ein und blockieren plötzlich den Weg. Ted blufft die beiden an, was das soll: „Where are you from“ wollen sie wissen. Trotz ihres Alters wirken die Beiden bedrohlich, was vielleicht auch daran liegt, weil wir nicht wissen, mit wem wir es hier zu tun haben. Auf einmal lassen die beiden von uns ab und ziehen weiter. Ich blicke zu Ted, der meint nur „Hier kann jetzt jeder Polizei spielen“. Nach dieser kurzen Episode trennen sich unsere Wege. Wir tauschen schnell noch Nummern aus, dann geht es weiter.

Gegen 11 Uhr erreiche ich mein Hotel. Anders als die Taxifahrt, sind die Zimmerpreise rapide nach oben geschnellt. Seit gestern, als ich angerufen habe, auf heute von 90 Dollar auf 260. An der Rezeption ein Dutzend Journalisten unterschiedlichster Nationalitäten: sie alle verlangen, jeder mit anderem Akzent, ein Zimmer ganz oben mit Blick auf den Platz. Ich habe Glück. Ich bin zwar nicht ganz oben, habe aber trotzdem einen guten Überblick von meinem Balkon aus. Der Platz füllt sich langsam. Und die Rufe, die man auch bei geschlossener Balkontür noch hören kann, nehmen an Intensität zu.

Update 4 Montag, 16 Uhr, Ortszeit

Zurück vom Tahrirplatz in meinem Hotel. Die Balkontür ist offen, von der Straße dringt jetzt ein konstantes Brummen herauf, wie aus einem Bienenstock. Dazu immer wieder die Parolen „Mubarak geh“ oder „geh nach Hause“ (ich verlasse mich einfach darauf, dass die Übersetzung so stimmt, die man mir dazu gegeben hat). Je später der Nachmittag voranschreitet, desto bunter wird die Schar der Leute.

Zwei Dinge, mit denen ich hier überhaupt nicht gerechnet hatte:

Erstens, die Stimmung ist eher optimistisch und überhaupt nicht aggressiv. Die Menschen lachen viel, posen mit ihren selbstgebastelten Schildern und lassen sich bereitwillig fotografieren.

Zweitens: es sind unglaublich viele Frauen und Kinder unter den Demonstranten. Ganze Familien kommen herbei, um hier dabei zu sein. Und es werden immer mehr.

Und noch eine Beobachtung: vielleicht handelt es sich nicht mehr um eine Facebook- , sondern um eine Handy-Revolution. Jetzt, wo die Leute auf der Straße sind, knipsen und filmen sie sich gegenseitig, was die Speicherkarte hergibt.

Zu den selbstgebastelten Papp-Karton-Schildern mischen sich später am Tag immer mehr professionell gefertigte Flyer (auch in englischer Sprache). Ob billig fotokopiert, oder auch hochwertig bedruckt – die Botschaft lautet sinngemäß: „We are not leaving“.

Ahmed, 26 aus Kairo erzählt mir am Rande der Demonstration seine Geschichte. Er ist Ingenieur und gehört mit seinen 500 Ägypt. Pfund (ca. 100 US$) wohl zu den Besserverdienern. Jobs sind hier in der Gegend Mangelware, sagt er. Er kenne gut ausgebildete Leute, die arbeiten als Tankstellenhilfe, nur um überhaupt Geld nach Hause zu bringen. Die Situation sei für alle schlecht, darum wollen sie auch, dass Mubarak geht. Die Rolle der Armee? Die Armee genießt hohes Ansehen, erklärt Ahmed. (In der Tat: ein Passant ließ sich neben mir mit einem General fotografieren und küsste anschließend dessen Schulterdekoration). Allerdings werden die Zustände auch in den Kasernen immer schlimmer. Die Soldaten sitzen quasi im gleichen Boot, sagt Ahmed, zumindest die unteren Ränge. Was er von den USA halte, will ich noch von ihm wissen. Der 26jährige sagt, die USA seien jetzt nicht so wichtig. Erst müsse Mubarak weg, dann sehe man weiter.

Die Sonne senkt sich langsam über die Häuserdächer. Der Zustrom über die Brücke und aus den Seitenstraßen ebbt jetzt ab. Aber auch nach Beginn der Sperrstunde bleiben Tausende Menschen auf dem Platz und skandieren ihre Parolen.

Mein Hotel (Stern) rund 300m Luftlinie vom Tahrir-Platz entfernt

Update 5 Montag, 20:30 Uhr, Ortszeit

Eins steht fest: Die Nacht wird lang und laut. Rund um den Befreiungsplatz wird die Nacht buchstäblich zum Tag. Das liegt auch daran, weil der Platz in organge-gelben Licht hell erleuchtet ist. Keine Selbstverständlichkeit, denn schon beim Anflug gestern Abend war mir aufgefallen, dass weite Teile der Stadt im Dunkeln liegen. Die Panzer stehen immer noch da, und siehe da, auch die Soldaten darum herum sind immer noch die selben! 12 Stunden stehen die mindestens schon dort. Und entsprechend unmotiviert verlaufen die Kontrollen auf dem Weg zum Platz (Ich hätte denen vermutlich auch meinen Büchereiausweis hinhalten können).

Auf dem Weg hinein kommen mir Dutzende „Schlachtenbummler“ entgegen. Dieser Begriff ist gar nicht so daneben, denn die Gesänge und Parolen, die jetzt zur späten Stunde über den Platz fegen, erinnern tatsächlich ein bisschen an Stadiongesänge. Ein großer, böse drein blickender Mann, hält ein Schild mit einem Schiedsrichter darauf vor sich, der die rote Karte zeigt. Wie passend. Überhaupt: die kreativen Schilder! Leider wurde meine Pocketkamera geklaut (Tag1), sonst hätte ich noch ein paar bessere gemacht. Was Gutes hat meine Handy-Knipserei allerdings auch: mit einem Handy fällt man hier kein bisschen mehr auf.

Jetzt erreiche ich die Rasenfläche, bzw. das, was davon übrig geblieben ist. Dutzende von Zelten und Picknickdecken liegen hier aneineinander greiht, eine Mischung aus Freibad-Liegewiese und Campingplatz. Irgendwo ragt ein Wasserhahn aus der Erde (vermutlich zur Bewässerung des Rasens). Heute Nacht dient er als Waschplatz und Auffüllstation für leere Wasserflaschen. Wenn man hier durch die Menge will, muss man von Rasenfleck zu Rasenfleck springen und aufpassen, kein Backgammon-Brett, kein Teetablett oder keinen Computer zu erwischen. Offensichtlich haben sich hier Viele auf eine lange Nacht vorbereitet.

Aufgehitzter ist die Stimmung auf der Straße, am Rande des Platzes. Hier strömen die Menschenmassen in einem Halbrund entlang den Hausfassaden, winken mit ihren Pappschildern und lassen sich von den Umherstehenden Zuschauern immer wieder anfeuern. Einige Tausend mögen es sein. Und es sind sehr junge Demonstranten, die hier ihre Schilder und Fahnen schwingen. Teenager. Was mich fasziniert (und zugleich auch ein bisschen beängstigt): welche Energie diese Leute auf einmal haben! Seit Stunden nun marschieren Sie hier auf und ab, schreien sich die Kehle aus dem Hals, um gegen den Helikopter anzurufen, der auch Nachts noch regelmäßig seine Runden kreist.

Nach zwei Stunden reicht’s mir. Die Füße tun weh, und so richtig geschlafen habe ich auch noch nicht. Morgen soll Großkampftag werden, wenn die Betriebe alle streiken. Vielleicht, so munkeln Einige, der Tag der Entscheidung.

In dieser Reihe auch erschienen:

Teil 1:  “Unterwegs nach Kairo”

Teil 2:  “Das hier ist jetzt unser Facebook”

Teil 3: “Die letzte Chance”

Teil 4: “Bloggen aus Kairo – Die Bilanz”

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  59. Linkdossier (2): Wohin treibt der “Arabische Frühling”? | Geisteswissenschaft im Dialog

  1. Ich bin leider abgebrannt Tipp von mir besorg dir eine O2 karte die tust du dann mit 25 euro aufladen und holst dir das Internet pack, damit müsstes du sogar Skypen können O2 ist nicht abgeschaltet! Bitte pass auf dich auf, ein wenig beneide ich dich ja schon, aber ich bin froh wenn ich einmal die Woche was gescheites zu essen kaufen kann wenn ich meine presents im Internet Aufrecht erhalten zu können, Giuseppe Cavaleri

  2. Na ich weiß nicht. Kommt mir eher vor wie katastrophentourismus.
    Hey, das ist keine Ipad Schlange sondern knapp vor Bürgerkrieg und des letzte was die nun brauchen sind Touristen und Reporter an jedem Eck.

  3. Ob iPad oder Ägypten, beides gehört zum Zeitgeschehen.
    Und das bringst Du mir am meisten zum Anfassen näher, wenn ich erfahr wie es Einheimischen, Touristen und Reportern vor Ort ergeht und seh wie es dort aussieht auf deinen Bildern.

    Das mit dem Pass und Visa ist ja heftig. Hoffe ihr habt einen halbwegs bequemen Stuhl oder so zum schlafen gefunden. Sprichst du eigentlich arabisch?

    Am nettesten werden wohl wieder die sein, die am meisten Leiden und geplündert wurden.
    Bei allem gute Zeit und hoffe die Leute dort empfangen Euch gut.

    P.s: Ich hätte auch kein Vodafone gewählt;)

  4. Hallo Richard,
    ich bin mir ehrlich noch nicht sicher, was ich von Deiner Aktion halten soll. Da es Dir aber scheinbar sehr wichtig ist, direkt vor Ort zu sein, drücke ich Dir ganz fest die Daumen! Pass auf Dich auf, damit Du da wieder heil rauskommst.

  5. “Eigentlich wollte ich diese Woche nach New York, u m d a b e i z u s e i n, wenn Rupert Murdoch seine iPad-Zeitung ‘The Daily’ vorstellt. Dann kam Ägypten. ”
    Das ist doch Journaille wie bei Karl Kraus. Reif für die “Die letzten Tage der Menschheit”.
    Du musst dich einfach mal fragen: Ist “dabei sein” alles? Willst du irgendwo irgendetwas herausfinden? Gehst du auch mal dahin, wo die Medien nicht gerade alle gemeinsam hinlaufen?

  6. Hi Richard (oder jemand, der Richards Kontonummer hat und Internet). Ich bin gerade knapp bei Kasse und habe deswegen nix auf dem Flattr-Konto. Ich finde dein Projekt unterstützenswert und würde deswegen mein Flattr-Konto aufladen. Auf der anderen Seite kann ich dir dann gleich 20 € überweisen. Wie komme ich an deine Kontonummer?

  7. Richard, fantastisch. Freu mich auf mehr.
    @m106, Iris, mahrko, Julian et al – ich hab mit Flattr donate gependet (disclaimer: habe shares in flattr und bin leidenschaftlicher Envangelist)

  8. Hallo Richard,

    pass auf dich auf und komme wieder gesund zurück nach München.
    Hier ist der Journalismus in den Genen, mein Respekt !!!

    Gruß Erich

  9. Schwachsinnige Aktion. Das ist nicht viel besser als Katastrophen-Tourismus. Aber trotzdem: Endlich mal ein journalistischer Blogger/bloggender Journalist, der seinen Ar… hochbekommt und nicht am Schreibtisch nur Shitstorms kommentiert.

  10. Hallo Richard,
    ich finde es sehr gut, dass du mit deiner Berichterstattung allen Kritikern zum Trotz ein Zeichen setzt! Ich bin froh, dass du vor Ort bist und uns über die Geschehnisse in Ägypten aufklärst, wo die deutsche Medienlandschaft leider einstimmig versagt!
    Hier wird nämlich zunehmend ein Bild von einem drohenden Bürgerkrieg vermittelt und morgen kommen die Islamisten um die Ecke und übernehmen die Macht!

    Weiter so und pass auf dich auf!

    Ma’a Salama nach Kairo!

  11. Verehrter Herr Gutjahr,

    bin gerade über Ihren Blog gestolpert. Was ist das – mit Verlaub – für ein Blödsinn? Überlassen Sie die Krisenberichterstattung den erfahrenen Nah-Ost Profis und Hundertschaften an Journalisten und Bloggern die in Cairo stationiert sind und sich mit der Gesellschaft, Politik und Sprache des Landes auskennen. Leute wie Sie kosten der Deutschen Botschaft später nur Nerven und Energie.

    Mit besten Gruß,
    Ollie

  12. @Tina:
    >Kommt mir eher vor wie katastrophentourismus.
    >des letzte was die nun brauchen sind Touristen und Reporter an jedem Eck.

    Nun, genau das brauchen sie in Ägypten: Mutige Berichterstatter, die (endlich) aufdecken, was der Westen, wir alle, 30 Jahre nicht sehen wollten, nämlich dass ein Volk unterdrückt wird. Und jetzt riskieren die Menschen ihr Leben für etwas was man wohl Freiheit nennt – und sie brauchen eine Öffentlichkeit, um zu überleben.
    Schon komisch, dass die vielen, vielen Medien, die alles so genau zu wissen glauben, 30 Jahre lang weggeschaut haben, und jetzt plötzlich traut man sich vom “Diktator Mubarak” zu schreiben. Diesen Begriff sucht man vergebens mit einem Datum älter als Jan. 2011 …
    Und es gibt leider auch im Westen immer noch genug Menschen, für die Ägypten immer noch kaum mehr ist als Sonne, Strand und Rotes Meer! Aufklärung tut not!!!

  13. Dank des Eintrags im lawblog bin ich zum ersten Mal hier gelandet und bewundere Deinen Mut und Deine Entschlossenheit. Vielen Dank dafür! Spende via flattr folgt.

  14. Was ich besonders gut finde, ist der Teil über das Gespräch mit dem jungen Ingenieur. Von solchen Individualschicksalen solltest du meiner Meinung nach mehr bringen – sofern es die möglich ist und beliebt. Der große Teil an Berichterstattung aus Ägypten besteht ja aus Gewalt, Mubaraks Aktivitäten und dem Geschwafel westlicher Politiker. Diese Individualschicksale kommen aber sehr kurz, dabei erlauben sie doch einen sehr interessanten Einblick in die Lage vor Ort.

  15. Hallo Richard, wir berichten auch von Deutschland aus über die Ereignisse und sind dankbar für Deine Informationen von direkt vor Ort.
    Das Du noch Spenden benötigst haben wir auch schon veröffentlicht, siehe: http://redir.ec/E4va
    Wir wünschen Dir alles Gute und das Du heile zurückkommst.
    Größten Respekt für Deinen Einsatz für die Informationsfreiheit !

    Gruß,

    Sven

  16. Lieber Richard,
    Ägypter sind ausserordentlich freundliche Menschen! Und Ägypten ist weit entfernt davon ein Extrimisten-Staat zu werden, islamistische Extreme gibt es dort, aber das ist eine absolute Minderheit. Finde diese Propaganda hier in Europa unglaublich… hier wird Angst geschürt, wenn Mubarak fällt, kommen da Extremisten an die Macht. Total gaga!

    Und oh ja in Ägypten verdienen die Menschen so gut wie gar nichts, daher immer genügend Kleingeld mitnehmen. Ausserdem ist es üblich auch die kleinste “Dienstleistung” zu entlohnen. Du wirst ja sicher schon beobachtet haben, dass es für jede kleinste Tätigkeit jemanden gibt, der sie für dich erledigt ;-)

    Also pass gut auff dich auf und weiter so!

  17. Ich wünschte, ich könnte Dich und Deine tolle Aktion mit unterstützen, doch flattr sagt mir rein gar nichts. PayPal fänd ich auch klasse, da wär ich mit dabei! :o)
    Paß gut auf: Auf Dich und alles, was für die Welt wichtig ist!!! ;o)
    Ich wär so gerne mit dabei…
    Alles Gute und barak´allahu fiq!

    :o) :o) :o)

  18. Schöne Aktion. Ich selbst verlasse mich, was internationale Berichterstattung angeht, schon lange auf die zahlreichen guten (englischen) Blogger und Medien (Guardian!). Nur ist ja nicht jeder so per Du mit der englischen Sprache.

    Geld gibts von mir dennoch keins. Man muss nicht im 1. Hotel am Platze mit hunderten weiterer Journalisten residieren oder überteuertes Taxi fahren. Ein Hostel 20min weiter weg für ein Zehntel des Preises tut es auch, und auf der Busfahrt dahin kannst du gleich noch die Stimmung der “Masse” einfangen.

  19. Richard,
    Danke für diesen Einsatz! Da können sich viele Journalisten eine Scheibe abschneiden. Alles Gute und bitte weiter solche authentischen Einblicke.
    Grüße aus Österreich!
    Christina

  20. Vielen Dank für die Berichterstattung im Blog.

    Sie haben bis jetzt aber ganz verschwiegen, dass sie neben einem iPhone und einer (geklauten) Canon-Cam auch noch einen HD Camcorder ( Canon LEGRIA HF S20) dabei haben (so lese ich es zumindest aus den EXIF-Daten). Wäre über ein paar Videos ganz glücklich.

  21. So jetzt habe ich auch einmal den Flattr-Donate-Knopf benutzt. Ich wünsche Dir viel Glück. Du unverantwortlicher leichtsinniger mutiger irrer Vollblutjournalist, Du.

  22. Hallo Lieber Richard, Danke für Ihren Mut und den hohen Einsatz auch für unsere Meinungsfreiheit. Wo ist denn nun der paypal Button ? Oben links ? Nicht gefunden. Sie haben recht, wir sollten uns verstärkt um autark

  23. Tolle Idee! Das ist Journalismus!
    Während die Gremien von ARD und ZDF vermutlich noch in den nächsten zwei Jahren kontrovers darüber diskutien, wie weit man ohne “die Verleger” zu verärgern Twitter oder “Bewegtbilder” nutzen darf, sollten die sich lieber mal hier mal über den Status Quo informieren, um endlich aufzuwachen…

    Als weitermachen! Ich freue mich auf die Fortsetzung des blogs und besonders darüber, dass diese spannende Geschichte in zwei Wochen nicht “depubliziert” werden muss…
    Ich hoffe, es klingelt laut in den Ohren der ÖR- Zielgruppe ;)

  24. Super “Ticker”!

    Per Lesezeichen folge ich dein vorhaben sehr interessiert…Bilder und Text sind einfach super! Weiter so…sollchen lesestoff wünsche ich mir öfter :D
    Fliege am besten noch ins nächste land wo bestimmt bald die nächste “revolution” stattfindet :D

    Pass auf dein iFön auf :D

  25. Wie gut für uns, dass du dein Reiseziel kurzfristig geändert hast. Bisher ist es ein toller Bericht, den ich gerne weiterlesen werde!
    Danke dafür und alles Gute!
    Ach und klar: flattr folgt!

  26. na das ist doch mal ne nette Ergänzung zu Aljazeera. Hätt’ste was gesagt, hätte ich Dir meine Mobinil-iPhone-Datenkarte gegeben. Aber ich glaub, damit kommst Du auch nicht mehr in Netz. Morgen wird alles besser, verlass Dich drauf. Hosni ist eh schon in Sharm. Wenn Du mal etwas Ruhe brauchst, fahr mit der U-Bahn nach Maadi und geh ins Pearl-Hotel. Kostet nicht viel, ist gleich neben dem Bahnhof und hat ne super Dachterrasse. Wenn alles gut geht, komme ich in einer Woche.

  27. danke für den sehr interessanten Bericht
    hautnah, nachvollziehbar, informativ!

    neu war für mich, dass viele Frauen und Kinder aktiv sind
    und die Rolle der Handys bei der Revolution

    Bin schon gespannt auf deinen nächsten Bericht.

    Hoffe du wirst noch mehr Einheimische zu Wort kommen lassen
    dass finde ich interessanter, als Einblicke in die Journalistenwelt

  28. Hallo Richard, verfolge Dich jetzt bei Twitter… Danke für Deinen Mut…. bin über neutrale Hintergrundinfos und Fotos glücklich… Hoffe, dass eine demokratische Bewegung die Oberhand gewinnt und El Baradei den Menschen keinen Sand in die Augen streuen kann… Gruß aus Berlin

  29. Ägyptens Armee wird keine Gewalt gegen die Bevölkerung einsetzen, sie hält die Forderungen der Opposition für legitim. Dies gab ein Militärsprecher am Montagabend bekannt. Für heute planen die Regimegener einen “Marsch der Millionen”. Das gibt ja grosse Hoffnung, dass alles relativ friedlich zu Ende geht.

  30. Halte durch, Junge! Mach weiter und zeig, was da unten los ist.

    Am besten finde ich ja die Kritiker hier. Keine Ahnung vom Autor, aber drum bitten, dass den „Profis“ zu überlassen. JA WELCHEN DENN!? Wo in den deutschen Medien bekommt man SOWAS? n-tv? Muahaha!

  31. Moin, wirklich klasse das du so ein Engagement zeigst. Das sich die großen TV Sender so aus dem Konflikt heraus halten ist schon schade.
    Flattr ist gedrückt. *hut ab*

  32. Irgendjemand (@olli?) gab den Tipp, dass du die Berichterstattung doch besser “den hunderten erfahrenen Nahostspezialisten überlassen” solltest.
    Wenn ich lese, sehe und höre, was diese Spezialisten für eine vorredigierte Angstmache nach Europa senden, ganz im Sinne der politischen oder redaktionellen Vorgabe, dieses Jahrhundertereignis als möglichst belanglos zu schildern und die protestierenden Menschen in die Ecke “radikal”islamischer Terroristen zu rücken, dann ist dein blog tausendmal informativer.

    Die Revolution in Ägypten hat auch was mit uns Lesern zu tun: Wir lassen uns von den etablierten Medien nicht mehr instrumentalisieren. Das beginnt beim Tatort Internet und endet bei Ballacks Knöchel, der den etablierten Medien Sondersendungen wert war. Auch von Lenas Liedern lassen wir uns nicht mehr berieselnd ablenken.

    Ich wünsche dir Glück, Mubaraks Räuberbanden nicht in die Hände zu fallen, immer einen vollen Akku und irgendwo ein Netz. Eventuell über das Sat-Phone eines der vielen Nahostexperten.
    Und viele Unterstützer dieser richtungsweisenden Aktion. In zwei Jahren haben das auch die etablerten Kollegen begriffen…

    Toi toi toi

  33. Die einen nennen es Katastrophen-Journalismus, die anderen mutig.

    Ich finde es auf jeden Fall interessant und lesenswert, die Geschehnisse mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und nicht immer nur die Berichte der “Standart-Berichterstatter” vorgesetzt zu bekommen.

    Vielfalt und frischer Wind tut dem Journalismus auf jeden Fall gut.

    Viel Erfolg noch und pass auf dich auf!

  34. Sehr gute Aktion, mutig und auch ein bisschen verrückt. Ich finde deine Beiträge jedenfalls sehr lesenswert, weil nah an den Menschen. Schon lustig wie jetzt viele wieder reflexartig beginnen einen Gegensatz (hippe, moderne, flexible) Blogger vs. (lahme, bürokratische Print- oder TV-)Journalisten zu konstruieren. Ist doch Schmarrn, wie man bei uns in Franken sagt! Die Kombination macht’s: Nahostexperten (ja, die gibt’s wirklich), die im Studio aus der Distanz analysieren. Plus Leute wie dich, die sich ins Getümmel stürzen. Also weiter so, aber bitte nicht zu mutig, wenn’s brenzlig wird …

  35. Hab eine Einheimische vor Ort, die direkt in Kairo wohnt (10 min von Dir), aber auch schon hier gewohnt hat, send mir doch Deine Nummer da, falls was für Dich.

    Jeder Journalist der da auftaucht, macht sich schon durch das Schultern der Kamera oder Aufnahmegerätes mit der Sache dort gemein. Nichts anderes tun die Leute dort selbst, Bilder verteilen. Da sein. Den Gedanken eine Stimme geben.

    Hallo westliche Verbündete: Sagt dem Kerl er soll gehen, auch ihr seid für die Zustände dort verantwortlich. Was bringt euch die Beziehung zu Mubarak, wenn dort das Volk nicht lebt.

    Hoffe das öffentlich rechtliche Fernsehen weiß diesen Zusatzkanal durch Dich zu schätzen ;)
    Danke für den Service und Einsatz.

    P.s: Gut dass Du in dem Hotel da bist. Hab Dich lieber ausgeschlafen als gerädert und zu spät am Geschehen (an die Kritiker: selbst dann würde man sicher noch mehr erfahren von Dir und kurzweiliger)

  36. Kaum auszuhalten, wie sich der Autor selbst beweihräuchert. Mit Journalismus hat das nicht mehr viel zu tun. Vielleicht sollte jemand nach Kairo, der Ahnung von der Materie hat, arabisch spricht und auch mit der deutschen Sprache etwas besser umzugehen weiß als Herr Gutjahr.

    Und dann bettelt er für diese peinliche Selbstinszenierung auch noch um Geld. Kann man ja mal versuchen.

  37. Respekt vor der Aktion (hab schon geflattrt), und die Kombi aus Kriegs- und Tech-Journalist ist wirklich noch selten.

    Daher würde ich mir allerdings noch mehr Hintergrund wünschen: Wenn du die Großdemo und die “Straße” halbwegs durch hast für den Moment, such dir mal ein paar Techies und lass dir genauer erzählen, was da gerade mit Netzsperren etc. läuft. Ich verstehe z.B. immer noch nicht, wie man im selben Artikel schreiben kann “Internet ist tot” und gleichzeitig diesen Artikel plus Fotos via mobilem Internet auf seinen Server läd.

    Andere Fragen: Weiß in Ägypten irgendwer, was @telecomix mit den Modembänken oder den Ham-Radio- und Fax-Diensten in Europa anbieten oder Google/Twitter mit voice2tweet? Hat das _irgend_ eine Relevanz? Welche Rolle spielen Handies bei der Mobilisierung? Wie wird hier auch Propaganda von Muslimbrüdern oder Mubaraks Leuten gestreut? Welche kollektiven Filter laufen hier gerade, ob technisch oder sozial? Lauter solche Sachen halt.

    Und: Bitte nicht nur mit der Bildungselite reden, die englisch kann oder eine andere Fremdsprache.

    Also: Beeindruckende Aktion, aber du könntest unsere Tech-Neugierde noch mehr befriedigen. Und auch helfen einzuschätzen, wo wirklich von hier aus geholfen werden kann und was echt Banane ist.

  38. Schließe mich Ch. Buggisch an: It’s in the mix! Frische Blogberichterstattung (Auch bei mir wie für so viele Deine und Guardian vor allem) und gute klassische Medienberichterstattung m/ Experten. Die gibt’s bei Aljazeera und der BBC, sowie Euronews.

    Schlecht, richtig schlecht sind die gut bezahlten Clowns der deutschen öfftl-rechtl: Auch da gibt’s noch ein Ranking. Der vom ZDF weiß überhaupt nicht, was Phase ist. Dessen Dummheit ist eine echte Zumutung. Der aus der ARD ist nur belanglos. Auch hier zeigt sich, welche Lücke die Krankheit/der Tod von Patrick Leclerc gerissen hat. Peinlich sind einfach nur die so genannten Nachrichtenkanäle, n-tv und N24. Da wäre auch aus diesem Grund Lizenzentzug angesagt, denn als Abspielbetriebe vorproduzierter amerikanischer Massenware erfüllen die ihre Auflagen nicht wirklich.

  39. Moin,

    etwa schon genug von Sensationstourismus und Selbstbeweihräucherung?
    Aber immerhin wenigstens einen Apple abgelichtet – braver Fanboy.
    Und was haben wir jetzt erfahren was uns die offiziellen Kanäle nicht erzählt haben? Nichts. Im Gegenteil – dort konnte man die Füße stillhalten bis man in der Lage war fundierte Informationen zu liefern.
    Über offenbar fehlende – wenigstens rudimentäre – Sprachkenntnisse und nicht vorhandenes Hintergrundwissen lohnt es sich da schon gar nicht mehr sich aufzuregen.

    Jörg.

  40. sorry, aber dafür wäre die Reise nicht nötig gewesen. all das haben die ARD-Korrespondenten (zum Beispiel im Deutschlandfunk und in WDR5) und andere auch berichtet – und noch mehr… Dennoch mein Glückwunsch zum gelungenen Projekt und zu den wirklich erstaunlich vielen Spenden

    • @Robert Fishman Immer schön bei den Fakten bleiben: Ende Januar haben nur wenige deutsche Medien über die Lage auf Kairos Straßen berichtet. Ich erinnere an div. TV-Sendungen, deren Hauptinformationsquelle deutsche Urlauber waren, die man am Frankfurter Flughafen abgepasst hatte (ich rede hier nicht von RTL2-Nachrichten). Das ging über Tage so. Übrigens: neben Tagesschau und SWR hat mich auch der WDR mehrmals geschaltet. So ganz ohne Grund werden die das wohl nicht getan haben, oder?

  41. Wow, ich muss sagen es gibt ja nun wirklich sehr viele Blogs im Netz aber wenige Beeindrucken mich mit ihrem EInsatz und ihren Texten so wie dieses Thema hier. Ich finde es ist wichtig das auch mal Medien darüber berichten die eben nicht nur die verkaufszahlen oder einschaltquoten im Sinn haben. So wird wirklich gezeigt was dort vor ort los ist, jedoch nicht alles hochgepuscht damit es sich besser verkauft.

  42. Liebe Blogbesucher, wenn alles gut geht, sitze ich in 20 Minuten im Flugzeug auf dem Weg zurück nach Tel Aviv. Von dort geht es dann morgen weiter nach Deutschland. Vielen Dank für Eure Kommentare. Auch wenn ich nicht die Zeit und das nötige Netzwerk hatte, um Euch zu antworten – gelesen habe ich alles. Danke auch für Eure Spenden. Wieviel es geworden ist und wie teuer der ganze Trip am Ende wirklich war, werde ich bei Zeiten zusammenrechnen und dann hier veröffentlichen. Für den Moment, könnt Ihr Euch sicher denken, habe ich andere Sorgen.