Happy Buzzday, Steve Jobs!

by Richard Gutjahr on 24. February 2010

Happy Buzzday, Steve Jobs!

Gleich mehrere Geburtstagkinder in diesen Tagen: die Geburt von Google Buzz (R.I.P., Google Wave!), 5 Jahre YouTube (= Katzenfilme) und 55 Jahre Steve Jobs. Klar ist: Steve Jobs Jobs hat die Welt bereichert. Aber Buzz?! Brauchen wir das wirklich? Freue mich auf Kommentare!

Die blog-Empfehlungen:

Sachar Kriwoj: Don Alphonso – der Schelmexperte im Internet

Stefan Niggemeier: Das Elend der Debatte um ARD und ZDF

Ulrich Kasparick im Kommentarteil meines blogs: Und alle so: Yeaahh!

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{ 5 comments… read them below or add one }

1 MacDentist 24. February 2010 at 11:19

Kurz & bündig:

1. JA – Happy Birthday, Steve! Meine Geburtstagsmail an ‘Steve@me.com’ ging um 10.00 schon raus ;-)

2. NEIN – Hab’s zwar auch noch nicht so wirklich verstanden, aber intuitiv ist Buzz ist so unnötig wie ein Kropf. Sowieso: wenn ich an Google denke entwickelt sich bei mir langsam ein ähnlich ungutes Bauchgefühl wie bei Microsoft, Ballmer, etc. Street View find’ ich als Nerd zwar geil, als kritisch denkender Bürger aber seh’ ich da schon Gefahren… Diskutiert werden muß das Thema auf jeden Fall.

3. NEIN – Wir brauchen keine Katzenfilme! Furchtbar, deppert, völliger Schwachsinn… Na ja, der ist ja vielleicht ganz gut: http://www.youtube.com/watch?v=tG6bYepWZwU&fmt=18

4. JA – Vorurteile korrigieren zu müssen tut weh. Besonders wenn es um ein fundiertes Vorurteil geht – wie in diesem Fall.

5. JEIN – Originalität gibt es nicht, nur Echtheit. Wurmt mich sehr, dass ich da auf kognitiver Ebene einfach zu keinem Ergebnis komme…

C ya

MacDentist

2 Richard Gutjahr 25. February 2010 at 00:33

Heya MacDentist! Danke für den RT und Kommentar. Ist Steve@me.com echt seine Mail-Adresse? Ich meine: S E I N E !?!

Was den Datenschutz angeht, schlagen zwei Herzen in meiner Brust: einerseits glaube ich, muss man das Datenschutz-Thema sicher anders denken, als wir das noch in den 80ern und vor dem Hintergrund von DDR und Nazi-Deutschland tun. Auf der anderen Seite dürfen wir nicht vergessen wie schnell – vielleicht sogar aus guten Absichten heraus – Missbrauch stattfinden kann. Und dort, wo einer allein ein Monopol (/Diktatur) führt, ist die Versuchung groß, so etwas auch eines Tages auszunutzen. Ein buntes Logo und der Slogan “We are not evil” allein ändern daran nichts.

3 Andreas Wollin 25. February 2010 at 09:26

Was die Google-Street-View-Diskussion betrifft, finde ich die Skepsis übertrieben. Was spricht dagegen, frei zugängliche Gebäude und Straße etc. zu fotografieren? So lange die Software, die die Gesichter unkenntlich macht, funktioniert, ist das eine Bereicherung. Und das unsägliche Argument, Einbrecher könnte via Streetview ausspähen, wie sie wo am besten einbrechen… also bitte. Denken wir uns absurderweise einmal in einen Einbrecher hinein, würden wir uns doch nicht ausschließlich auf Streetview verlassen, sondern ausspionieren, wo am besten, wann am besten usw. (wann am besten – da hilft Foursquare ja dann mit ;-))
Katzen-Content… naja, das Lustigste sind immernoch Tiere, Sport und Kinder. Das legt sich aber auch wieder…
Zu Buzz hat Sascha Lobo einen passenden Kommentar gefunden: “Wer wissen will, wie sich Twitter 2007 anfühlte, sollte jetzt zu Buzz kommen” – und da hat er Recht. Ich hoffe, es gibt bald Verbesserungen in der Handhabbarkeit (sorry: “Handling”).
Ach ja: die Blog-Empfehlungen sind gut – die Lnks dorthin wären cool gewesen, denn diese jetzt zu suchen ist mühsam.

4 MacDentist 25. February 2010 at 10:12

JA, es ist SEINE! Und ab und zu liest man auch, daß er PERSÖNLICH reagiert.

C U

5 Richard Gutjahr 25. February 2010 at 10:25

Hi Andreas. Die Frage ist ja nicht nur, was Google nach außen hin (Frontend) zeigt, sondern was in seinen Datenbanken (unverfremdet) gespeichert liegt.

Wenn Du bots mit Gesichtserkennung, e-Mail-Adressen, Kreditkartennummer, Twitter-Namen, etc. durch deren Datenbank schickst, bist Du da ganz schnell nackt bis auf die Knochen. Dagegen sind die Nacktscanner am Flughafen der reinste Kinderfasching.

Ich hab mich mit Buzz noch nicht angefreundet – allerdings muss ich zugeben hab ich auch bei Twitter ein paar Monate gebraucht.

Zu Deiner Idee mit den Links bei den Blog-Empfehlungen: Weiss auch nicht, wieso ich da nicht gleich dran gedacht hab. Danke für den Tipp!

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