Apple vs. Samsung – und jetzt?

Live-Talk: Was bedeutet der Sieg von Apple über Samsung vor dem US-Gericht und wie geht es jetzt weiter? Darüber diskutiere ich heute Abend live mit Apple-Kritiker Sascha Pallenberg.

Früher war alles einfach: Apple baute Computer. Microsoft programmierte Software. Samsung produzierte Handys. Google war eine Suchmaschine. Jeder tat das, was er am besten konnte, die Claims waren gesteckt. Vor 5 Jahren dann trat Apple-Chef Steve Jobs auf die Bühne und zog das iPhone aus seiner Jeanstasche: „Das verändert alles“ prophezeite er damals. Er sollte Recht behalten.

Seit dem Erfolg des iPhones haben viele Unternehmen versucht, Apples Erfolg zu kopieren. Das spektakuläre Urteil gegen Samsung, das die Südkoreaner zu einer Geldstrafe von über 1 Milliarde US-Dollar verdonnerte, markiert einen Höhepunkt einer ganzen Flut von Klagen, mit denen sich die Tech-Konzerne seit Jahren gegenseitig überziehen.

Was bedeutet dieser Sieg von Apple über Samsung? Kehrt jetzt endlich Vernunft ein in der Tech-Welt? Oder geht der Streit jetzt erst so richtig los? Fragen an den Tech-Experten und netbooknews.com – Blogger Sascha Pallenberg:

Ihr könnt Fragen über Twitter oder hier im Blog stellen – der Hashtag lautet #Gblog.

Hier einige Kommentare, die ich im Laufe des Tages von Euch erhalten habe:

 

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15 Gedanken zu “Apple vs. Samsung – und jetzt?

Zitiert von
  1. Apple vs Samsung einmal anders (Video) › All About Samsung - Der Samsung-Blog

  1. Das Problem ist, dass Multitouch ein sehr grundlegendes, fast triviales Patent ist. Ohne Multitouch(-ähnliche) Techniken wird der Verbraucher definitiv benachteiligt.

  2. sehr interessante sendung. ich habe viel gelernt. vielen dank beiden.

    was jetzt noch das itüpfelchen auf diesem neuen und wunderbaren hangoutdingens wäre: wenn parallel dazu ein podcast (nur ton) bei itunes zu verfügung stünde.
    wäre heute nicht ein langweiliger sonntag gewesen, hätt ich die zeit wohl nicht investiert. und etwas verpasst -;)

  3. Schade, dass der feine Herr Pallenberg so eine Bühne bekommt, um seinen Schwachsinn abzusondern. Dem scheint überhaupt nicht klar zu sein, dass quasi jedes Produkt, das er auf seiner Seite anpreist, auf der Einführung von iPhone und iPad bzw. MBA beruht. Die letzte Innovation, die nicht von Apple kam, waren Netbooks und die sind inzwischen mausetot, warum er ja auch seine Seite umbenennen muss. Smartphones, Tablets und Ultrabooks gäbe es in dieser Form ohne Apple doch gar nicht. Und warum: Weil die etablierten Hersteller alles immer nur billiger und noch billiger anbieten wollen und dann keine Luft mehr für Innovationen ist, siehe Netbooks. Nur weil Apple in den genannten Märkten konsequent seine Hochpreis-Strategie fährt und seine Produkte abschottet, besteht doch für die Konkurrenz – z.B. Samsung – überhaupt eine Chance, sich dem klassichen Race-to-the-Bottom zu entziehen. Einzig weil noch jemand da ist, mit dem man innovativ im Hochpreisegment konkurrieren kann. Mann stelle sich nur mal vor, Samsung müsste allein mit Acer und HTC konkurrieren. Das wären ja alles formidable Klapperhandys.

    • @Wulli
      Gebe ich dir vollkommen recht. Ich bin entäuscht, das Herr Gutjahr dem unsäglichen Pallenberg Zeit widmet. Im Gegensatz zu Pallenberg hat er journalistisches Niveau.
      Was der zum Teil für unterirdische Kommentare zu Apple/Samsung und Patente von sich gibt ist nur efekthascherich und wird von seinen größtenteils pubertierenden Lesern kritiklos bejubelt. Und das ist beabsichtigt. Die meisten Kommentare erscheinen bei Netbooknews immer wenn die Reizwörter Apple, Samsung und Patente in der Überschrift erscheinen.

  4. Ein schwerer Fehler: Herr Gutjahr plauscht mit einem Affiliate-Blogger und adelt ihn ohne Not mit dem Titel “Apple-Kritiker”. Pallenberg wird von Samsung gesponsert (das gibt er auch selbst zu) – seine unsägliche “Apple-Kritik” ist nichts weiter, als die Vollstreckung von Social-Media-PR im Auftrag des größten Apple-Konkurrenten gekoppelt mit einer virtuellen Kaffeefahrt zum Vertrieb von Asia-Gadgets.

    Herr Gutjahr, wenn Sie mit einem offiziellen Samsung-Pressepartner gesprochen hätten, wäre diese Diskussion ehrlicher und unbefangener verlaufen, lesen Sie einfach einige seiner “Tests” oder durch Ihn angestoßenen Kommentare zu Apple-Themen, um festzustellen, dass es sich hier nur um ein ordinäres Mietmaul (siehe auch “Bloggergate”) handelt.

    • Liber Herr Platen, ich kenne Sascha Pallenberg und seine Arbeit. Er ist Technik-Fan und lebt davon. Er ist diesbezüglich sehr offen und darüber hinaus ein spannender Gesprächspartner. Im Übrigen: Er kann manchmal auch Apple-Fanboy sein – das (neue) MacBook Air beispielsweise hat er über den grünen Klee gelobt! ;-)

      • Ich habe mir nun mal die Aufzeichnung dieses “Live Talks” angetan – leider haben Sie da trotz einiger Steilvorlagen von Herrn P. keinen journalistischen Biss aufblitzen lassen, wohl aus kollegialer Gefälligkeit einige grobe Widersprüche und Inkonsistenzen von Pallenberg unkommentiert durchgehen lassen.

        Alleine schon wenn er über Samsungs eigene “hoch zu bewertende Patente” und “Hochtechnologie” fabuliert, fällt ihm keinesfalls auf, dass Samsung die im Prozess als Gegenklage eingebrachten Patente nicht einmal selbst benutzt, genauso wir er verschwiegt, dass Samsung nichteinmal ein eigenes, konkurrenzfähiges Smartphone-OS “auf die Reihe bringt”.

        Ja, Herr Gutjahr, Pallenberg lebt davon virales Marketing für Samsung zu machen, das merkt man deutlich. Nein Herr Gutjahr, er ist keinesfalls offen und genausowenig spannend, denn statt schlüssiger Standpunkte holpert er sich mit hingestotterten Halbwahrheiten und Weglassungen durch diese Unterhaltung.

        Statt kollegialem Schulterklopfen wäre eine kritischere Hinterfragung seiner inkonsistenten (Werbe-)Aussagen angebracht – Journalismus geht anders.

        • Sascha Pallenberg hat mit netbooknews englisch und in deutsch seit Jahren eine internationale Plattform für Tech-News geschaffen, auf der von Beginn an kontrovers über neue Geräte verschiedenster Hersteller diskutiert und gestritten wurde. Natürlich vertrtitt Pallenberg seine persönliche Meinung (die übrigens in den meisten Fällen nicht mit meiner Meinung übereinstimmt). Das ist aber doch völlig okay, zumal er auch immer deutlich macht, dass es sich um seine persönliche Meinung handelt. Zum Schulterklopfen: Wissen Sie, es ist so unendlich leicht, die Journalismus-Keule auszupacken und zu sagen “Journalismus geht anders”. Gegenfrage: Wie geht denn Journalismus? Ein weites Feld. In diesem Fall, denke ich, liegt ein Irrtum Ihrerseits vor: Dieses Gespräch war kein konfrontatives INTERVIEW, bei dem es darum ging, jemanden der Unwahrheit zu überführen. Es ging darum, ein Urteil zu diskutieren, von dem wir alle noch nicht wissen, was es für die Zukunft der Tech-Branche bedeutet. Das ist im Vorspann auch ganz deutlich fett als solcher (“LIVE-TALK”) gekennzeichnet gewesen.

          • Lieber Herr Gutjahr, der Grund weshalb ich hier kommentiere ist die reizvolle Gegenüberstellung Ihrer Person als bloggender Journalist im Gespräch mit Pallenberg als bloggender Marketer. Sie dürfen natürlich in Ihrem Blog tun und unterlassen, was Sie möchten und wie es Ihnen beliebt. Es ist aber keine Journalismus-Keule wenn ich von einem Journalisten naturgemäß mehr als gefälligen Smalltalk erwarte. Wo ist denn der informelle Mehrwert dieser Unterhaltung, wenn Herr Pallenberg unwidersprochen einfach nur seine leicht demontierbaren Behauptungen aus seinen Blogs wiederholt und man ihm jede seiner Falschbehauptungen unwidersprochen durchgehen läßt? Wie ein anderer Leser schon richtig bemerkt, wurde ihm einfach eine Plattform für seine Propaganda geboten.
            Es ist so leider absolut nichts neues bei dieser Unterhaltung entstanden und das ist einfach eine verpasste Gelegenheit den Gästen ihres Blogs informellen Mehrwert zu bieten, womit ich die Frage nach dem Journalismus auch gleich beantwortet habe.

            Herr Pallenberg hat seine “internationale Plattform” soeben mangels Erfolg aufgelassen, eine Plattform bei der er sogar bei den Besucherzahlen kräftig gelogen hat (https://www.google.com/adplanner/site_profile#siteDetails?uid=d+netbooknews.de&geo=001) vs. (http://www.netbooknews.de/uber-nbn/).

            Dort wurde nicht kontrovers diskutiert, sondern mit billigsten Methoden Marketing vollstreckt (http://www.netbooknews.de/75181/apple-kopiert-sony-controller-und-meldet-dann-darauf-ein-patent-an/)

            Herr Pallenberg ist auch keinesfalls anerkannt, sondern nach Ansicht vieler vollkommen diskreditiert (http://t3n.de/news/bloggergate-schlammschlacht-295419/) und vielleicht haben Sie auch nur Angst, nicht so behandelt zu werden wie Herr Kremp von Spiegel-Online (http://www.netbooknews.de/31958/spiegel-online-netzwelt-oder-luegenblaettchen-2-0/)

            Und letztendlich ist es eben nicht seine persönliche Meinung, sondern seine zweckdienliche Meinung (zweckdienlich im Sinne der Samsung “Consulting”-Gelder) mit der er vorwiegend jugendliche Leser (siehe adplanner-Link) zu manipulieren versucht und sich noch dazu moralisch ermächtigt anderen wie Florian Müller genau das vorzuwerfen, was er selbst perfide betreibt.

            Vielleicht, Herr Gutjahr können Sie solche belanglose “Diskussionen” wenigstens nocheinmal mit einem Schuß investigativem Journalismus aufwerten. Wie wäre es, wenn Sie z.B. mal die Strukturen hinter Pallenbergs neuem Projekt “mobilegeeks.de” beleuchten? Ein kleiner Tipp: fast alle teilnehmenden Blogger stehen zufälligerweise in direktem, permanentem und persönlichem Kontakt mit Samsungs PR-Agenturen. Vielleicht schaffen Sie es ja ein neues Bloggergate aufzudecken, das endlich seinen Namen verdient oder untersuchen weshalb Journalisten sich doch besser nicht mit Bloggern gegenseitig befruchten können.

          • Beim Bloggen geht es mir persönlich – anders als in meinem Tagesjob – primär um Konversation – nicht um investigativen Enthüllungsjournalismus. Und da ich – wie Sie selbst einräumen – in meinem Blog tun kann, was ich will, habe ich keine Probleme, kontroverse Äußerungen auch mal stehen zu lassen. Hier geht es nicht um Leben und Tod sondern immer noch um Tech-Toys. Im Übrigen: Meine Leser haben ja Gelegenheit, Pallenbergs Thesen zu widersprechen. So wie Sie das hier tun.

          • Lieber Richard,

            die zusammenfassenden Erklärungen und Einlassungen seitens Franz-Josef Platen sind , leider möchte man sagen, vollkommen richtig in ihrer Analyse.

            Sascha Pallenberg und auch sein “Blog” sind im wesentlichen nichts anderes als eine gut geölte Marketing-Maschine für diverse Hersteller, allen voran Intel und Samsung. Sein virales Marketing für die zahlenden Kunden basiert dabei, ebenfalls im wesentlichen, auf der guten alten Hau-Drauf-Methode und Überspitzung bei Apple-Themen. Dabei wird der “Sturm” der Entrüstung seitens der Apple-Fanboys sowie das Aufschlagen und Kommentieren der Android-/Intel-/Samsung-Fraktion ins unternehmerische Kalkül einbezogen. Herr Pallenberg ist weniger Technik-Fan oder, neuerdings, “Geek”, sondern in allererster Linie Unternehmer in eigener Sache. Und wes Brot ich ess…

            Der Begriff des Affiliate-Bloggers trifft es präzise. Ab und an ein Apple-Produkt, zur Not auch “über den grünen Klee”, zu loben, entspricht der Grundtaktik seiner Promotion-Site: Android-Fanboys bekommen einen leichten Hate-Anfall und hinterfragen, warum “einer der ihren” so etwas schreibt. Apple-Fanboys reiben sich verdutzt die Augen – und alle kommentieren fleissig und kostenlos mit allen nur erdenklichen Keywords kontrovers das Veröffentlichte. Bis der Herr Pallenberg selbst oder einer seiner Faktoten den täglichen Bash auf Grund einer aktuellen Apple-Veröffentlichung (und seien es nur die Quartalszahlen) schreibt und das Weltbild der Samsung-Klientel wieder ordentlich an der Wand hängt.

            Spätestens seit “Bloggergate” ist Sascha Pallenberg völlig diskreditiert. Und ihm auch noch hier und jetzt eine erweiterte Plattform zu bieten ist, zumindest, erstaunlich. Ich verstehe es ebenfalls nicht.

          • Hallo Klaus, danke für Deine Ergänzungen – ich verstehe die Bedenken und doch möchte ich hier etwas ganz deutlich klarstellen: Sascha Pallenberg mag ein streitbarer Blogger sein, der auch ganz gerne mal kräftig austeilt. Aber: Er macht keinen Hehl daraus, wie er sich finanziert, kämpft mit offenem Visier. Ich arbeite seit fast 15 Jahren hauptberuflich als Journalist. Was ich links und rechts von mir an Korruption, an versteckter oder ganz öffentlicher PR erlebe, ist ein viel größerer Skandal: Gratis-Handys, Reise-Einladungen etc. Von der Kungelei zwischen Politikern und Journalisten ganz zu schweigen.