Öko-Weihnachten: 5 Tipps für Tekkies

Liebe Blog-Leser, wir müssen reden. Über Ihren Energieverbrauch. Sie wissen, als Technikfreund liegt mir der Umweltschutz sehr am Herzen. Deshalb heute 5 Tipps, wie auch Sie über die kalten Wintermonate Strom und damit bares Geld sparen!

. 1. Keine Macht dem Standby-Modus

Wussten Sie, dass jedes Jahr in Europa durch den Standby-Betrieb technischer Geräte rund 14 Millionen Tonnen Kohlendioxid freigesetzt werden? Seitdem ich das weiß, lasse ich Fernseher und Computer Tag und Nacht laufen, um keinen unnötigen Standby-Strom zu verschwenden.

. 2. Öko-Killer Heizung

“Schlottern statt Schottern!”, so ein neuer Umwelt-Trend. Südkoreas Präsident, Lee Myung Bak, geht mit gutem Beispiel voran, und zwar in langen Unterhosen. Durch das Tragen von Thermo-Unterwäsche ließe sich die Beheizung ganzer Wohnanlagen auf 18 Grad Celsius reduzieren. Zwickt anfangs ein wenig, so das Staatsoberhaupt, mit der Zeit gewöhne man sich aber daran.. Die Erderwärmung tut ihr Übriges..

3. Mehr Haarspray!

Beim Umweltgipfel in Durban hat man jetzt beschlossen, die Temperatur in den nächsten Jahrzehnten weltweit um 2 Grad anzuheben. Ein hoch gestecktes Ziel, das wir nur dann erreichen, wenn auch wirklich alle mitmachen. Deshalb bin ich meinem großen Vorbild, Karl-Theodor zu Guttenberg, gefolgt und habe mein Haargel ausgetauscht gegen Spraydosen. Wärmeres Klima, weniger heizen. So kann der Ausstoß von FCKW auch sein Gutes haben!

. 4. Atomkraft mit ökologischem Anbau

Liebe Leser, Sie wissen, als Technikfreund liegt mir der Umweltschutz naturgemäß sehr am Herzen. Daher habe ich die Betonhülle meines Garten-Reaktors, der die Serveranlage im Keller und meine fünf Rechner im Haus mit Strom speist, mit wildem Efeu bepflanzt. Über die grauen Wintermonate schmücke ich den Kühlwasserturm mit Meisen-Ringen. Im Frühling nisten sogar Sperlinge auf meinem schnellen Brüter. Und im Sommer benutze ich zum Grillen. recycelte Brennstäbe. Rußende Holzkohle kommt für mich nicht in Frage! Sollte es doch mal unerwartet zu einer Kernschmelze kommen, habe ich vorgesorgt: Der Notstrom-Generator läuft mit Rapsöl, selbstverständlich aus rein ökologischem Anbau!

5. Honigduft statt Abgasluft

Sie sehen: Wir Tekkies bekennen uns zu unserer Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt. Daher noch ein letzter Tipp für die kalten Weihnachtstage: Zündkerzen aus Bienenwachs! Erfreuen Sie sich am süßen Honigduft, während der Motor Ihres Audi A8 im Stand warmläuft. Da kommt Weihnachtsstimmung auf, selbst bei kurzen Stadtfahrten zum Bäcker oder auch zum nächsten Briefkasten.

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8 Gedanken zu “Öko-Weihnachten: 5 Tipps für Tekkies

Zitiert von
  1. Spotlight (71) | Das rote Blog

  1. Moin,
    2. ist aber in dem Kontext zu stellen, das in Süd-Korea entweder mit Klimaanlage oder mit Fußbodenheizung aber auf alle Fälle mit Strom geheizt wird. Und dann steht die Klimaanlage schon mal gerne auf 32 Grad Celsius bei -10 Grad Celsius Außentemperatur während der Luftbefeuchter fleißig dampft. Eine Zimmertempertur unter 22 Grad gilt im Hotel als den Gästen unzumutbar und kann daher noch nicht mal auf Wunsch eingestellt werden. Den vollkommen entsetzten Gesichtsausdruck ob der Nachfrage vermag ich eh nicht zu beschreiben.
    Die Realität ist halt doch manchmal absurder als diese Satire. ;-)
    Nacht
    YV

  2. Wo kaufst du denn deine Spraydosen? Mit FCKW wirst du eher keine mehr bekommen. ;) Diese zerstören außerdem die Ozonschicht und machen es leider nicht wärmer..

  3. @Irgendwas mit Ozon und Klima machen aber auch die neuen Treibgase, also kein Beschiss. Als Treibgas wird jetzt Butan/Propan verwendet, die haben eine stärkere Klimawirkung als CO2 und führen zur Bildung bodennahen Ozons.

  4. Heitere Art, ernster Hintergrund… *räusper*

    Zu 1. möchte ich beitragen, dass ein “Computer” (das ist heutzutage qua eingebautem “Controller” eigentlich alles, was Strom verbraucht, also Autos, Kraftwerke aller Couleur, tragbare Elektronik wie Mobiltelefone, Waschmaschinen etc.) für die Herstellung des Controllers und des drumherumgeplanten Geräts in aller Regel mehr Ressourcen (also auch Strom, aber bei weitem nicht nur) verbraucht, als die Nutzung über die gesamte Lebensdauer jemals verbraten kann.
    Zu 2. gibt es die validierte Erkenntnis, dass nicht die Heizungen das Problem sind, sondern deren Nutzung – was nutzt eine “Nachtabsenkung”, wenn tagsüber die Fenster offen und die Thermostate der Heizkörper unter den Fenstern aufgedreht sind? Der genannte LUHo-Träger hat da durchaus einen guten Punkt vorgetragen.
    (Zu 3. bis 5. kann ich nichts sagen, ich nutze kein Haarspray – die 80er sind nicht nur kalendarisch längst passé – und keine Zündkerzen, zumindest nicht im Auto.)

    Worauf ich hinauswill, Herr Gutjahr, Damen und Herren, liebe Geschworene:
    Man kann was machen – man muss es aber auch machen.
    Und man kann und muss manchmal auch einfach mal etwas unterlassen, zum Beispiel den Erwerb und Betrieb zahlreicher Geräte heiterer Art – mit ernstem Hintergrund.

  5. @Dieter Weißt du da genaueres? Dass Kohlenwasserstoffe, also auch Butan und Propan, mit Freuden an der Bildung von bodennahem Ozon teilnehmen ist mir bekannt, aber fällt das gegenüber den vom Verkehr emittierten Kohlenwasserstoffen überhaupt ins Gewicht?
    Und wo finde ich etwas zur Klimawirkung von Butan/Propan?
    Es interessiert mich!

    @Richard Sauerei! ;)