W wie WeDepp

Ihr dachtet zum WeTab sei schon alles gesagt? Der Chef von Neofonie wird verdächtigt bei Amazon sein eigenes WeTab in den Himmel zu loben – als Kunde unter falschem Namen. Eine nicht gesetzte Privacy-Einstellung könnte dem unbekannten Autor zum Verhängnis werden.

Update Montag 18.04 Uhr: Helmut Hoffer von Ankershoffen gesteht Fälschungen und lässt sein Amt als Geschäftsführer der WeTab GmbH ruhen – die offizielle Stellungnahme

Fremdscham hat einen neuen Namen: “Peter Glaser” (nicht zu verwechseln mit dem Peter Glaser!). Steckt dahinter der WeTab-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen? Wenn es stimmt, was da seit letzter Nacht auf der offiziellen WeTab-Firmenseite bei Facebook diskutiert wird, wäre das an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.

In den Kundenberichten bei Amazon gibt es einen „Peter Glaser“, der das WeTab in den höchsten Tönen lobt. In seiner 5-Sterne-Rezension mit der Überschrift „Sehr sehr gut“ schreibt er:

Update: Beitrag wurde inzwischen bei Amazon entfernt.

„Ich muss meine vorige Rezension korrigieren: Das WeTab ist nicht gut sondern sehr sehr gut.

- Hab gerade in Facebook Farmville gepsielt, macht richtig Spass auf nem TouchScreen

- Heute kam ein Update. Ist alles noch flüssiger geworden. Hab meine Email Konten (bei Google und Web.de) eingerichtet, funktioniert super

- Der Browser ist scheinbar auch schneller geworden – was will man mehr.

- Neu scheint auch das USB-Menü zu sein. Macht richtig Spass jetzt!

Insgesamt macht das WeTab einen sehr sehr guten Eindruck. Ich kann das Teil nur empfehlen und warte sehr gespannt auf die Android App Unterstützung!

Vg, Peter“

So weit so (sehr sehr) gut. Wenn man nun aber das Kundenprofil von Peter Glaser über dessen Amazon-Wunschliste aufruft, erscheint dort ein anderer Name: Helmut Hoffer von Ankershoffen (Chef von Neofonie, Entwickler des WeTab).

Update: Die Seite wurde bei Amazon entfernt.

Amüsant? Es kommt noch besser: In einem späteren Kundenbericht huldigt eine gewisse „Claudia Kaden“ das WeTab – ebenfalls mit 5 Sternen:

Update: Auch dieser Beitrag wurde inzwischen bei Amazon entfernt.

Hallo,

ich bin kein Techniker wie die anderen hier, aber ich finde das WeTab sehr schön und genau wie ich es mir vorgestellt habe.

- Den Lüfter hör ich überhaupt nicht, springt nur ganz selten an, prima

- Der Browser ist schön schnell :-)

- Die installierten Widgets find ich schön, besonders das Wikipedia Widget und das Karten-Widget macht Spass

- Der Hochkant-Modus macht Spass insb. beim Surfen

- Die “Daumen-Navigation” (heisst das so?) find ich praktisch

Was nervt ist, dass der Display schnell verschmiert. Hab mir ne Folie bestellt, hoffe dann ist das besser.

Claudia

Ruft man die Wunschliste der Kundin auf, erscheint auch hier ein bekannter Name: Sandra Hoffer von Ankershoffen, Gattin von HHvA.

Update: Die Seite wurde bei Amazon entfernt.

Handelt es sich bei Peter Glaser und Helmut Hoffer von Ankershoffen bzw. Claudia Kaden respektive Sandra Hoffer von Ankershoffen jew. um dieselbe Person?

Falsche Privacy-Einstellung?

Aufgeflogen ist das Ganze durch eine vermutlich falsch gesetzte Privacy-Einstellung bei Amazon (Abb. unten). Verfasst jemand bei Amazon eine Kundenrezension, so kann er das auch unter einem Pseudonym tun. Pseudonym und Klarname eines Kunden sind über Amazon nicht direkt miteinander gekoppelt – es sei denn, man hat vergessen, in seinen Community-Einstellungen bei Amazon einen Haken neu zu setzen (per default auf “sichtbar für alle” eingestellt). Dann gelangt man nämlich mit ein paar wenigen Klicks auf die persönliche Wunschliste des Verfassers (“sichtbar für alle”) und erfährt über diese Seite auch dessen echten Namen.

Update 17 Uhr: Fälschung?

In einigen Foren wird seit heute Morgen nun darüber spekuliert, ob die beiden Amazon-Accounts nicht Fakes seien. Möglich ist das: In. mehreren Tests ist es mir gelungen,. sowohl den öffentlichen Namen als auch das Pseudonym meines Kundenkontos nachträglich zu ändern. Es wäre daher theoretisch vorstellbar, dass ein Unbekannter versucht hat, hier jemanden absichtlich reinzureiten.

Dazu müsste er/sie allerdings dann auch aktiv die Namen HHvA bzw. SHvA als Wunschzettel hinterlegen und hoffen, dass das dann irgendwann entdeckt wird. Denn soviel ist klar: Von alleine schreiben sich die beiden Namen. nicht. Es sei denn: die Wunschzetteleinstellung selbst wurde niemals angerührt. Dann erscheint dort nämlich – egal welche Namen man sich woanders gibt – automatisiert der ursprüngliche Name des Kontoinhabers. Wer’s genauer wissen will – hier gibt’s die offizielle Anleitung von Amazon.

Wer auch immer hinter der Sache steckt, als Kunde sollte man in jedem Fall die Testberichte der Fachredakteure in den einschlägigen Medien studieren. Sonst hat man evtl. 500 Euro umsonst. ausgegeben und steht am Ende noch als WeDepp da.

Lese-Empfehlung: Lesen Sie zu dem Thema auch meinen neuesten Blogpost: “Welcome to the Wild, Wild Web!”


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  1. Och, ich kann mir das gut vorstellen. Frag mal den Caschy (http://twitter.com/caschy/) der hat mal über die Werbung auf dem Teil gebloggt und dann “anonyme” Kommentare aus dem Firmennetzwerk der Neofonie bzw.4tiitoo erhalten, welche das alles relativieren und schön reden sollten. Die Jungs hatten nicht daran gedacht, dass Ihr Firmennetzwerk nen festen IP-Bereich mit Kennung hat.

  2. Oha, fuck. Lesenwert, flatterwert, peinlich für einen der ganz nach oben wollte.
    Wenn das wirklich stimmt, dann ist es doch wieder einmal ein tolles Beispielt dafür, wie socialmedia unsere Welt ein wenig besser machen kann. Lügen lohnt sich nicht ;)

  3. Sehr peinlich. Wenn man schon seine Produkte selbst in den Himmel bewerten muss, dann sollte man das auch richtig machen und sich dabei nicht erwischen lassen. Aber der gute Mann hat ja keine Zeit und alles muss Husch-Husch gehen. Ein bisschen mehr Geduld würde ihm ganz gut stehen, aber das hat ja schon mit dem WeTab nicht funktioniert, obwohl der Ansatz grundsätzlich nicht schlecht war.

  4. Die Frage ist, welche Firma macht das nicht? Außer Apple natürlich. Ich musste auch schon mehrere Male für meine ehemalige Firma Rezessionen auf Amazon faken. Konkurrenzprodukte schlecht bewerten und das eigene Produkt loben. Das ist gang und gäbe im Marketing. Würdet ihr nicht anders machen. Nicht nur bei Amazon wird gefälscht sondern auch bei ciao.de oder auch dooyoo.de. Selbst die Glaubwürdigkeit von Hotelbewertungen sollte man sehr skeptisch bewerten.

  5. Nachdem ich ja von einem gewissen Doktor als Stefan Stasi bezeichnet wurde, habe ich mir gedacht ich spiele das Ganze mal nach und werde meinem neuen Namen …

    Ich habe mir bei Amazon mit meinem Account mal einen Wunschzettel angelegt. Standardeinstellung wenn ich das ma…che ist mal “Liste als privat kennzeichnen” … also mal nicht öffentlich
    Dann habe ich wie jeder Andere auch Produkte auf meinen Wunschzettel gelegt … so weit so gut.
    Jetzt habe ich mir die Einstellungen mal genauer angesehen und unter “Profil für diesen Wunschzettel ändern” einfach die Zeile “Dieser Zettel ist für” auf “Den Mann vom Mond” abgeändert.
    … und siehe da: Auch sämtliche Artikel sind noch drinnen … und das mit dem gleichen “Hinzugefügt am” Datum.

    FAZIT: Ein Troll, wie diese Leute hier so gerne genannt werden, könnte das ganz leicht getürkt haben. Einzig hätte er seinen bereits bestehenden Wunschzettel nur abzuändern brauchen, damit HHvH als dieser Zettel ist für drinnen steht. Damit sind auch die bereits 1 Jahr alten Produkte auf dem Wunschzettel zu erklären.

    Hier darf man nicht ALLES – wie gut es auch aussieht – glauben.

  6. ich glaube, dass die Antwort nur Amazon selbst geben kann. Wenn die Kundenkonten echt sind, müssten auf den Konten noch alte Bestellungen verzeichnet sein und die müssen ja auch an eine Lieferadresse gegangen sein. Wenn also diese zu einem HvA gingen ist der Fake bewiesen. Das weiss aber nur Amazon und alles andere sind Spekulationen. Und da Datenschutz in Deutschland ist, manchmal, werden wir das eh nie heraus bekommen. Es sei denn die Bewertungen werden entfernt. Dann kann man sich seinen Teil denken.

  7. Ohne echte Beweise entsprechen diese Behauptungen §186 StGB oder gar §187 StGB.
    Vielleicht sollte man das “journalism” aus dem Titel des Blogs streichen, das scheint mir nicht ganz angemessen bei diesem Beitrag.

  8. Man beachte auch die anderen 5-Sterne-Bewertungen. Fast durchgängig von Leuten, die ihre erste Review geschrieben haben. Die 1-Sterne-Bewertungen hingegen von erfahrenen Rezensenten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

  9. @Malte:
    Wenn ich sehe, was für ein Spekulationsmüll von ach so seriösen Journalisten heutzutage in noch seriöseren Zeitungen abgedruckt wird, erscheint mir Dein Beitrag (Nr. 11, um 13.06) wie ein schlechter Witz.

  10. Hab mich schon oft gewundert über die Diskrepanz bei einigen Produkten. So alla.

    5 Sterne: 10
    4 Sterne: 3
    3 Sterne: 2
    2 Sterne: 10
    1 Stern: 10

    Jetzt weiß ich auch warum :)

  11. 1. Schon mal bei Ankershoffen selbst nach Statement gefragt? Das erscheint mir wichtiger als mit Peter Glaser zu dem „Fall“ in Kontakt zu stehen.

    2. Das dürfte nahezu jede Firma machen.

    3. Peinlich für Ankershoffen und das WeTab ohne Ende. Wenn man seine Kundenrezensionen fälscht – und damit seine Kunden verarscht – sollte man es richtig machen, sonst muss man sich über den verdienten Shitstorm nicht wundern.

    4. Schöne Story für dieses Blog hier, was? Irgendwie finde ich es langsam schon ekelhaft wie diese WeTab-Tragödie überall genüsslich durchgekaut wird. Die Macher sind inzwischen gestraft genug mit schlechter PR und Shitstorms allerorten. Es reicht langsam.

  12. Mit dem Veröffentlichen positiver Produktbewertungen ist man ja bei Amazon wie bei einigen anderen Händlern recht fix. Negative Beurteilungen fallen dagegen weit öfter mal unter den Tisch und werden nicht auf der Webseite platziert. Umsatz geht im Handel eben meist vor Beratung und zufriedenen Kunden.

    • @Jens #28 Richtig, ein Beweis ist das nicht. Geredet wird trotzdem. Und das ist gut so. Immerhin wurde der/die Verfasser durch die öffentliche Diskussion offenbar so sehr erschreckt, dass er/sie seine/ihre Rezensionen jetzt gelöscht hat. Allein das ist ein Gewinn für potentielle Kunden, die doch vor allem an authentischen Berichten von echten Kunden interessiert sind, oder? 500 Euro für ein solches Gerät sind keine Peanuts!

  13. @Q-fex

    Interessanter fand ich noch die Verteilung. Links die Anzahl der Sterne, rechts pro Rezensent eine Zahl pro Benutzer, nämlich wie viele Rezensionen der jeweilige Benutzer abgefaßt hat.

    5: 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 2 6 17
    4: 1 1 2 4
    3: 1 1 1
    1: 3 6 6 7 11 20
    1: 1 1 6 8 13

    • @Peter #32 Stimmt, aber auch erst seit heute. Vergangene Nacht gab es nur einen einzigen Wunschzettel auf den Namen (ist jetzt weg). Im Übrigen: die Seite “Test Wunschzettel” stammt von mir (ich teste Dinge gerne selbst, bevor ich darüber schreibe). Hätte man aber drauf kommen können, oder glaubst Du, HHvA hätte sich selbst ein Apple iPad auf die Wunschliste gesetzt? – Deutlicher kann ein Fake nicht sein, oder? ;-D

  14. Irgendwie putzig. Ich finde es amüsant, denn schließlich will auch der Beschiss geplant und organisiert sein! Von jemanden, der sich an die Spitze des Marktes begeben wollte, hätte ich mehr Organisationstalent erwartet. Und daher ist es meines Erachtens eine echt amüsante Story.
    Vielleicht sind aber auch Mitarbeiter damit beauftragt gewesen entsprechende (sehr sehr) gute Rezensionen zu formulieren und zu publizieren. Dann haben sich wohl diese mindestens ne Abmahnung verdient statt des Lobes und erhofften Absatzes… ;-)

  15. Oh man. Mich wundert beim WeTab wirklich nichts mehr. Diese Peinlichkeiten passen zum Produkt und der iPad Zug ist auch schon vorbei gefahren. Ein Produkt, was erst mit Updates lauffähig wird, ist für mich ein Prototyp, denn man testen kann aber nicht einem Kunden für teures Geld anbietet.

  16. Hey Richard,

    das nenne ich mal ein PR-Skandal :) Schlimmer geht’s wirklich nicht… jetzt auch noch mal schnell paar Fake-Accounts erstellt um alles zu vertuschen… ja ja ja…. Noch ein weiterer Hinweis, dass die 4-5 Sterne Bewertungen fake sind ist die Tatsache, dass diese Bewerter bisher nur das WeTab bewertet haben. Hab mir die Rezessionen durchgelesen nach deinem Post und ist mir so aufgefallen… Bin damit aber nicht allein… in der echten Rezession von “Tschocken Februar” fand ich dann auch jemand, dem dies bereits aufgefallen ist…. Glaube du hast da ein echten Skandal aufgedeckt! VG

  17. Die Ausreden der WeTab-Jünger hier sind selten dämlich.

    Amazon.de hat nicht nur die Rezensionen von HHvA gelöscht, sondern auch die Profile. Warum? Eben weil der Hersteller selbst die Rezensionen seiner Produkte unter Pseudonym geschrieben hat. Und nicht etwa weil ein “Troll” oder “Faker” die Rezensionen geschrieben hätte.

    Nach der Theorie der WeTab-Jünger hätte ein “Troll” oder “Faker” zwar ein Kundenkonto eröffnen, die Wunschliste auf HHvA und SHvA ändern können. Der Beweis dafür, dass das möglich ist, wurde von den Jüngern erbracht. Allerdings, diese Beispielprofile wurden von Amazon.de nicht gelöscht. Warum nicht? Weil das an sich kein Vestoss gegen die Nutzungsbedingungen ist.

    Warum also wurden die Profile von “Peter Glaser” und “Claudia Kaden” gelöscht? Aus oben genanntem Grund: im Profil steht HHvA/SHvA, und das Kundenkonto ist tatsächlich das von HHvA/SHvA, und somit verstossen die Rezensionen gegen die Nutzungsbedingungen.

    Nochmal: Wenn Amazon.de die Profile und Kundenkonten von “Trollen” und “Fakern” gelöscht hätte, dann auch die vielen Beispielprofile, die seit gestern auf HHvA gesetzt wurden. Das ist aber nicht passiert.

    Im Klartext: Die WeTab-Jünger haben mit ihren “Gegenbeweisen” tatsächlich bewiesen, dass die Konten von Glaser/Kaden nur aus einem Grund gelöscht wurden – weil es die echten Konten von HHvA waren.

  18. Der Fall regt nur Aufsehen, weil es so ein richtig schönes Eigentor ist, dass die PR Leute mit ihrer Social Media Strategie geschossen haben. Sie hatten die beiden Grundregeln des Webs 2.0″ kein Radiergummi,bleibe möglichst ehrlich” vergessen .
    Aber das ist nur ein Zufallstreffer. Wie viele Komplimentbeiträge in den Bewertungsportals sind nicht aus diesem Stoff gemacht? Ein ganzes Gewerbe von Ghostwritern schreibt sich für € 11/die Stunde die Finger für grosse internationale PR Agenturen wund, die sich dann dafür gut bezahlen lassen.

  19. #38 Also bitte… so selten dämlich wird HHvA doch auch nicht sein, über das eigene Profil und das seiner Frau zweimal das Ding in den Himmel zu loben?!
    Das das ganze nicht ganz einwandfrei sein mag weiß jeder, aber wirklich beweisen ob die Bewertungen letztendlich wirklich von HHvA kommen kann eigentlich keiner zum jetzigen Zeitpunkt. Dass es allerdings dem WeTab beim Verkauf nicht gerade geholfen hat, weiß aber auch jeder.
    Allerdings sollte der eine oder andere hier doch einmal seine Apple-Brille abnehmen und das ganze nicht aus Sicht eines Konkurrenten sehen ;)

  20. Nach allem, was ich hier gelesen habe (unter anderem die detailierte Anleitung, wie man einen Amazon-Account faken kann) stelle ich mal folgende Theorie auf:
    Was, wenn der Herr Gutjahr diesen Fake selber ins Leben gerufen hat, um sich mal wieder ins Gespräch zu bringen und interessant zu machen? Schließlich scheint die Hetzjagd gegen das WeTab seine Hauptbeschäftigung zu sein und in der letzten Zeit war es ziemlich ruhig um das Teil.
    Und selbst wenn… wenn das Teil wirklich schlecht ist, wird der Markt das regeln, da helfen dann auch keine gefakten Bewertungen.

    Im Internet wurde gelogen… was für ein “Skandal”…..

  21. Peinlicher Autor dieses Blogs.
    Steht selbst Schlange an vorderster Front für ein Produkt von Apple dessen bekennender und auserkorener Fan er ist.
    Bekommt er finanzielle Vorteile von seiten Apple? Oder nur das kostenlose Gadget ab und an?

    Ich versteh die Basis des Artikels nicht: Selbst wenn der Autor der Rezensionen der Chef von Neofonie ist.
    Oder ein Praktikant für die Firma.
    Oder ein arbeitsloser Blogger.

    Oder sonstwer.

    Das ist gang und gäbe in Sachen Rezensionen.
    Auch für Apple.

    Und dass Steve Jobs anonym positiv übr s e i n Produkt schreibt sei dahingestellt, auf jeden Fall aber seine Jünger und sicher auch die ein oder anderen Mitarbeiter.

    So what??

    Herr Gutjahr, wieder einmal ein Possenstück deutschen “undercover” Journalismus, die ganz untere Schiene und so gesehen peinlich nur für Sie ;)
    Meine ich, unter Pseudonym gepostet und doch nicht in Lohn und Brot für Dritte ;)

  22. Haha sowas ist sehr peinlich im höchsten maße. Wenn man das eigene produkt pushen muss um auf Amazon vielleicht in eine Top10 liste zu kommen. Ich finde sowas nur peinlich, bisher alles was ich vom WeTab gesehen habe ist nicht das gelbe vom Ei, immer diese ausreden warum etwas nicht geht usw ist sehr peinlich. Da will versucht werden dem Kunden ein halbfertiges Produkt unter zu jubeln. Peinlich Peinlich Peter Glaser,…..äh Herr von Ankershoffen sehr sehr peinlich!

  23. #47 Vielleicht weil es nichts nützen würde? Der ist das jetzt schon reingeritten, egal ob ers war oder nicht. Aber mal ehrlich, die Apple Jünger und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einige die es nicht sind, werden dass doch jetzt nicht mehr HHvA abkaufen wenn er mal eben sagt er wars nicht, oder lieg ich falsch? So viel Stunk wie schon gemacht wurde und so wie die Gerüchteküche angekurbelt wurde interessiert das doch eigentlich schon gar keinen mehr. Mir kommts eher so vor als wolle man mutwillig ein Produkt eines Konkurrenten noch mieser machen als es vielleicht momentan noch ist, wenn man den negativ Bewertungen glauben darf…

    ps: an Herrn Gutjahr, Pseudonym hin oder her. Ist mein gutes Recht (auch wenn ich persönlich nicht angesprochen wurde in Ihrem Kommentar) , zudem, wer ein bisschen Google Aufwand betreibt hat des Rätsels Lösung in meinem Falle.

    • @ForkigRobert #42 Klar kann hier jeder auch anonym schreiben. Ich habe das mit den echten Namen nur erwähnt, weil es immer verdammt leicht ist, Leute aus dem Nichts anzugreifen, um sich dann hinter ihrer Anonymität zu verstecken.

  24. Was für ein schöner Zufall – welches Buch steht auf dem Amazon-”Wunschzettel” des Nutzers mit Namen Claudia Kaden an erster Stelle ? “Neue Werte für die Wirtschaft”. Hätte es ihr doch besser schon jemand geschenkt…

  25. Gibt es schon neue Erkenntnisse in diesem Fall? Wie ich im Spiegel lesen konnte, haben sich die Verantwortlichen immer noch nicht zu Wort gemeldet. Das spricht doch für sich oder? Ich meine, sonst würde doch ein einfaches Statement genügen. Vielleicht will man aber auch einfach PR egeal welche…

  26. Seien wir doch mal ehrlich: wenn ich mir die Auftritte von HHvA ansehe, dann weiß ich doch, wen ich da vor mir habe: er ist der Prototyp des halbseidenen Dampfplauderers respektive Rosshändlers. Ein Charakteristikum solcher Art von Menschen ist auch, dass sie gerne ihre Namen aufpolieren, möglichst adelig, auch HHvA ist eig. “nur” der Herr Oertel. Also mich wundert die ganze Nummer hier überhaupt nicht, ich amüsiere mich nur köstlich darüber, dass man immer wieder auf solche Heißluftbläser mit ihren Luftnummern reinfällt.

  27. Wobei mich ja interessieren würde was denn nun ist, wenn man nicht beweisen kann das es der Hesteller selbst war.

    Theoretisch könnts ja (ok, ein bissl schwierig) ein 3ter gewesen sein und die ips usw speichert ja eh keiner mehr.
    Beweise also gleich 0. Da nun dieverse Medien sich auf den Artikel hier stützen “berichtet….” könnte da schnell eine Klage im Postkasten liegen, oder? (üble Nachrede oder was weiss ich)

  28. Jetzt mal ernsthaft. Frau HvA sollen sich ernsthaft folgende Bücher wünschen?

    - Neue Werte für die Wirtschaft – Eine Alternative zu Kommunismus und Kapitalismus
    - 50 Vorschläge für eine gerechte Welt – Gegen Konzernmacht und Kapitalismus
    - Marketing-Management – Strategien für wertschaffendes Handeln
    - Wirtschaft-Wörterbuch der Praxis
    - Kritik der reinen Vernunft
    - Also sprach Zarathustra

    Sorry, aber das ist doch zu bescheuert (oder witzig), um echt zu sein.

  29. Richtig ist: Richard Gutjahr ist ein bekennender Apple-Fanboy. Richtig ist auch: HHvA hat bei der Markteinführung der WeTab bislang so ziemlich alles vermurkst, was man vermurksen kann. Solange ich kein funktionierendes, sich in der finalen Auslieferungsversion befindliches WeTab in den Händen halte, ist das Teil für mich reine Vaporware, sonst nix. Es wäre ja nicht das erste Mal, Stichwort HP Slate. Wenn ich mir allerdings ansehe, wie geschmeidig mein Android-Handy funktioniert, dann denke ich, es kann nur noch eine Frage der Zeit sein, bis wir alle für 200 Euro Android-Pads kaufen können, die alles das können, was das iPad auch kann (nur mehr), und das zum halben Preis – also so, wie es eigentlich bei allen Konkurrenzprodukten zu Apple-Artikeln immer schon war;-) Wer braucht dann noch ein WeTab?

    Übrigens: Man kann auch mit Android grauenhaft schlechte Produkte zusammenstricken. Wer’s nicht glaubt, sollte sich mal ein 1&1 Smartpad besorgen. ich habe in meiner mittlerweile über 20-jährigen Berufslaufbahn schon viele murxige Testgeräte gesehen, aber das ist wirklich… sehr speziell.

  30. @Richard…

    War nur eine Frage meinerseits.
    Ansich finde ich es ja schade, dass es mittlerweile ganz normal ist jemanden der irgendwas aufzeigt sofort zu verklagen. Führt ja nur dazu dass man nur noch mit Anwaltskonsultation vorher (wenn man sichs leisten kann/will) überhaupt was aufdeckt – Also insgesamt immer weniger.
    Und: Ich gehe mal davon aus dass du weisst wie weit du gehen kannst.

  31. Zum Thema iOS vs. Android: da meiner Frau das iPhone einfach zu groß u. zu schwer ist, hat sie sich vor ein paar Monaten das Sony Ericsson Xperiaâ„¢ X10 mini pro, auf dem Android läuft, zugelegt. Auch ich als bekennender Apple Fanboy muß objektiv sagen: die einzig existierende ECHTE Alternative zum iOS. Stabil und mit smarter, gut zu bedienender Oberfläche. A B E R trotzdem halt nicht ganz so das gelbe vom i wie das iPhone. Wir haben spaßeshalber mal meinen Mitte siebzigjährigen Schwiegereltern beide Geräte in die Hand gedrückt, Ihnen eine halbe Stunde Zeit zum Spielen gegeben und sie dann gefragt, mit welchem Gerät sie intuitiv besser zurechtkommen. Ergebnis: sie haben mich gefragt, wie sie ihre NOKIAs entsorgen sollen und ob ich Ihnen iPhones besorgen kann. Mehr sag’ ich nicht.

  32. Apple-Usern wird also jegliche Fähigkeit zur Kritik an Produkten anderer Hersteller abgesprochen? Na dann, liebe BMW-Fahrer, ich möchte euch nicht mehr über Autos anderer Hersteller reden hören, verstanden? Man man man…. Wie im Technik-Kindergarten.

  33. @Michael Sonnef: Doch das mit den Titeln passt 100% zu denen die kommen und leben aus dieser Berliner Subkultur. Manager die eigentlich linke sein wollten aber das Geld doch zu sehr lieben.

    Ich kenne … [die Firma und den Firmenchef sehr gut] …
    ANMERKUNG v. Richard Gutjahr: habe hier zum ersten Mal inhaltlich in einen Kommentar eingegriffen und die 2 folgenden Absätze NICHT zur Veröffentlichung freigegeben. @Lothar: ich hoffe das ist in Ihrem eigenen Sinne und Sie haben dafür Verständnis!

    Also ich hab von Neofonie nichts aber auch gar nichts anderes erwartet als ein Fiasko epischen Ausmasses.

  34. Weltonline schreibt gerade: “Einige Facebook-Nutzer springen Ankershoffen zur Seite. Sie vermuten Apple oder iPad-Fans hinter der Aktion und glauben, dass sie eine falsche Fährte bei Amazon gelegt haben.”
    So ein Schwachsinn, liebe Facebook- Freunde, weshalb sollten Apple- oder ipad-Fans das nötig haben…

  35. Nichts neues! Gefakte Rezensionen gehören bei Amazon zum Geschäftsmodell. Für die Hersteller/Verlage/Autoren &Co. schreiben längst jede Menge Gefälligkeitsrezensenten und nur wenn es mal einen “Prominenten” erwischt, ist das gespielte Entsetzen groß.

    Eine positive Kundenrezension bei Amazon ist längst mehr wert, als ein Artikel in einer Zeitschrift, denn der Kunde denkt ein Mitbürger ohne Geschäftsinteresse hätte einen neutralen Kommentar abgegeben. Der Vertrauensbonus ist bei solchen Rezensionen viel größer.

  36. Tja, Bemerkenswert finde ich, daß so gut wie alle 5*-Bewertungen die ersten der jeweiligen User sind und herliches Marketing-Geschwafel blubbern.
    Die 0*-Bewertungen sind dagegen fast alle von Leuten, die öfter bei Amazon rezensieren.

  37. Wieso wird immer wieder drauf verwiesen, dass solche “Fake-Bewertungen ja völlig normal” wären? Rechtfertigt das Unrecht des einen etwa das eigene?
    Wenn die Bewertungen wirklich von HHvA waren, dann IST das ein Skandal, vor allem weil das Wetab offensichtliche Defizite aufweist und eben nicht der versprochene 5-Sterne-iPad-Killer ist.
    Und mal ganz ehrlich: Es sind ja auch nicht nur diese zwei Bewertungen, die jeden, der das Wetab schon mal in Hand hatte, sauer aufstoßen.

  38. Aus chip.de (haben über diesen Blog berichtet):
    UPDATE 18:00 Uhr:
    Mittlerweile hat uns doch noch eine Stellungnahme von Herrn von Ankershoffen erreicht, die nicht nur den Vorfall einräumt, sondern auch weitreichende Konsequenzen ankündigt:
    “Die beiden fraglichen Rezensionen auf Amazon habe ich privat verfasst ohne mich mit der übrigen Geschäftsführung oder unserer Kommunikationsabteilung abzustimmen. Ich wollte damit meiner Freude über den Markstart und meiner Überzeugung, dass das WeTab ein tolles Gerät ist, Ausdruck verleihen. Inhaltlich stehe ich voll hinter dem, was ich dort geschrieben habe. Ein Fehler war es allerdings, nicht meinen eigenen Namen für die Bewertung zu verwenden. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen! Wegen der anhaltenden Diskussionen in der Öffentlichkeit rund um meine Person in den letzten Wochen habe ich mich daher entschieden, meine Position als Geschäftsführer der WeTab GmbH bis auf weiteres ruhen zu lassen. Die Vertretung der WeTab GmbH nach außen übernimmt weiterhin Geschäftsführer Tore Meyer.”
    (cel)

  39. Also, nun ist es raus.HHvH hat “sich selbst benotet” und auch andere Firmen werden da nicht abseits stehen.

    Vaporware ist mittlerweile der “Normalfall” und jeder “Early adapter” ist freudig dabei, sei es das iPhone, das iPad oder eben das WeTab. Schneller, größer, weiter, bunter. Mittlerweile “entläßt die Revolution ihre Kinder” und HHvH ist eines dieser Kinder.

    Was wäre schlimm daran gewesen es einmal einen Gang zurückzuschalten und nicht zu versuchen dem Kunden keine “Banaware” (Reift beim Kunden) anzudrehen? Wahrscheinlich war die Finanzdecke knapp und das WeTab scheint ein typisches Globalisierungsprodukt zu sein, Entwicklung der Hardware jedenfalls nicht in Deutschland, Fertigung in China, Softwarearbeiten weiß der Teufel wo und das alles unter selbstgesetztem Zeitdruck.

    Das Ergebnis – eine Katastrophe und dabei sind die PR-Shows nur noch das Tüpfelchen auf dem “i”. Schade ist es um ein an sich sinnvolles Projekt, ein Tab-Computer der alle die Dinge enthält, die beim “großen Bruder” nach Ansicht vieler Interessenten fehlen.

    Schade wäre es auch um all die Mitarbeiter die sich ins Zeug gelegt haben um wenigstens das zustande zu bringen was man heute sehen kann. Das ist nämlich nicht mal eben so zwischen zwölf und Mittag zu machen. Letztlich schade ist es aber auch um das Vertrauen derjenigen die sich eine Alternative zum Marktführer kaufen wollten. Last not least hängt an solch einem Produkt eine weitere Kette von Arbeitsplätzen, Entwickler für Apps, Leute im Support usw. usf.

    Vielleicht hat die Firma eine Chance ohne ihren bisherigen Obermanager. Eins ist klar, auch im Bereich der Tab-Rechner läßt der liebe Gott keine Bäume in den Himmel wachsen. Irgendwann wird es auch der Letzte wissen, “The gold rush is over”.

    Hämische Kommentare sind jedenfalls das Letzte was jetzt benötigt wird, es geht um Arbeitsplätze und um Kundenvertrauen. Und dazu muss die Unternehmensleitung schnelleEntscheidungen treffen und eine klare Kommunikationskultur durchsetzen.

  40. Die Aufdeckung tat gut, man gibt solche reputation management Angelegenheiten auch besser außer Haus. Und man kann jetzt nicht mehr nur erahnene, wieviele Firmen ihre Produkte auf diese Art pushen wollen.

    Mich würde interessieren, wie Amazon reagiert? Immerhin schwächt so ein Fall das gesamte Kundenrezensionssystem gewaltig.

  41. @Werner

    “es geht um Arbeitsplätze”

    Vielleicht sollten wir mal wieder in die Realität zurückkehren. Die komplette Hardware wurde in China und Taiwan entwickelt. Das Betriebssystem ist open-source und wurde von Intel und Nokia finanziert. Die meiste Software – WebKit-Browser, Open Office, etc – ist entweder open-source, oder – Skype – Freeware.

    Faktisch bedient sich die WeTab GmbH der Arbeitsleistung, die eben NICHT in Deutschland erbracht wurde. Woraus bezieht sich dann Ihre Forderung, Arbeitsplätze müssten ausgerechnet in München/Berlin/Hamburg gesichert werden? Der Standort Deutschland hat ausser einer nicht funktionierenden GUI zu diesem Produkt ungefähr gar nichts beigetragen.

    Logisch und konsequent wäre es, wenn das Gerät vom Markt verschwindet und die Realität siegt, nämlich das Top-Gadgets heute und in Zukunft in den USA und in Asien entwickelt werden. Deutschland spielt hier keine Rolle und wird es auch nie.

    So zu tun als gäbe es so etwas wie eine einheimische Tablet-Industrie, die es zu retten gelte, ist einfach nur falsch. Ob Sie aus Naivität oder Patriotismus argumentieren ist dabei komplett unerheblich.

  42. … auch nicht sehr ergiebig, bin gespannt, ob die das wirklich bis 19. oktober versemmeln…

    “… Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin bis zum 19. Oktober nicht im Hause, ich melde mich gern nach meiner Rückkehr bei Ihnen. Bei dringenden Anfragen wenden Sie sich bitte an presseanfragen@amazon.de.

    Thanks for your mail. I am out of the office until October 19. I will get back to you after my return. If your matter is urgent, please contact presseanfragen@amazon.de.”

    Best regards,
    C. H. (Anmerkung Richard Gutjahr: Name gekürzt)

  43. @ Richard Gutjahr:
    Danke fuer den Beweis das man Wikileaks doch benoetigt wenn man noch nichtmal reale (und umstrittene) Ereignisse bei einem frueheren Arbeitgeber posten kann.

    Bevor du zensierst haettest du ja per Email nachfragen koennen.

    • @Lothar Der Grund warum ich Deinen Kommentar nicht komplett freigeschaltet habe: Ich will keine Interna über die Firma hier öffentlich auswälzen. Klar, ich hätte Dich anmailen können – aber weißt Du, wieviele Hundert Mails ich hier in den letzten 5 Stunden lesen und zum Teil beantworten musste. Von Anrufen mal ganz abgesehen. Nochmal: ich appelliere an Dein Verständnis.

  44. Peinlich diese Hetzjagd, wie man das nur noch nennen kann, und die Gehässigkeit. Die eigentlichen Verlierer sind in meinen Augen @Richard und @Apple.
    (Ich habe hier übrigens noch nen iPod rumliegen, der verstaubt, weil einfach unbenutzbar für mich; ich würde mir auch weder ein weTab kaufen, weil unfertig, noch ein iPad. Das iPad ist sicher nett und reizvoll, aber bei dem Kult um Apple kommt mir das Würgen. Schon allein das Wort “Fanboy”.)
    Ansonsten sind hier ein paar Worte gesagt, denen ich zustimme: http://www.seo-united.de/blog/internet/peinliche-posse-um-das-wetab.htm

  45. ist natürlich eine peinliche Geschichte, auf der anderen Seite verstehe ich den Hype darum nicht wirklich.. andere Firmen heuern ganze Scharen von Studenten an um in Bewertungsplattformen ganz oben zu stehen oder um sog. Publikumspreise wie Grimme Online oder Onlinestar einzuheimsen.. Hoteliers bewerten sich selber auf Hotelbewertungsplattformen etc… vor durchgängig positiv bewerteten Produkten würde ich eh die Finger weg lassen, der Deutsche lobt doch nicht; wenn er was schreibt, dann kritisiert er was nicht funktioniert und das ausgiebig…;-)

    • @Werner Diese “Interna” möchte ich aber erstmal überprüfen und nicht so einfach freischalten. Kann sein, dass jemand eine alte Rechnung zu begleichen hat und hier Unwahrheiten verbreiten will. Daran will ich mich nicht beteiligen. Vorschlag: schicken Sie mir Ihre Anschuldigungen per E-Mail (privat – nicht als Kommentar) ich lese und checke das dann in Ruhe.

  46. Ohje, ohje…
    irgendwie tut mir HHvH ja fast schon leid. Der Mann hat ja im Grunde keine Peinlichkeit ausgelassen. Angefangen bei seinem albernen Nachnamenswechsel, der mit der Note von Adelsdünkel nicht gerade zu seiner Seriösität beigetragen hat, über die peinliche Pressekonferenz und dann die Fakes… gibt alles ein rundes Bild ab. Das beste was er jetzt noch tun konnte, hat er auch getan, und diesen Schritt, der wahrscheinlich der erste ehrliche auf dem bisherigen Weg war, respektiere ich. Ihm sollte man jetzt die Zeit geben, die Wunden zu lecken und sich selbst zu hinterfragen. Die Firma kann sich meiner Meinung nach nur noch dadurch retten, daß sie in Zukunft wirklich ernsthaft mit offenen Karten spielt. Nur so könnte man Vertrauen aud Respekt wiedergewinnen. Ob es für sie klug war, sich auf den Hardware-Sektor vorzutrauen, lässt sich stark bezweifeln. Wenn es so leicht wäre, gäbe es schon dutzende Konkurrenzprodukte von Profis wie HP oder Asus. Mit etwas planlos zusammengebastelten Billigkomponenten lässt sich jedenfalls nicht so schnell ein Tablet-Computer verwirklichen, wie diese Geschichte zeigt.

  47. Sehe es auch so wie “martin” … man sollte sich halt nicht nur auf Bewertungen von dritten verlassen, erst Recht nicht bei durchgängig positiv bewerteten Produkten…

  48. Die sichtbare Wunschliste von Frau von Ankershoffen gibt mir den Rest! Der Dame gefällt offenbar das Buch “50 Vorschläge für eine gerechtere Welt”…

  49. Nach Peter Glaser kommt jetzt Peter Fenster mit einer an Glasers Bewertung angelehnte Rezension…
    “Ich will mich der leider verschwundenen Rezension meines Namensvetters Peter anschließen und möchte sagen: Das WeTab ist sehr (sehr) gut.”
    http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A14F3VG3US20HK/ref=cm_pdp_rev_more?ie=UTF8&sort_by=MostRecentReview#RUVLYYBE33LAN
    In den zahlreichen Kommentaren zu seiner Rezension erklärt Peter Fenster jedoch lediglich ein zufriedener Kunde zu sein.

  50. ——————————–

    Ich habe leider keine Zeit mir alle Beiträge anzusehen.

    Doch irgendwie verstehe ich die Aufregung nicht!

    Ich kann doch mal mein eigenes Produkt loben oder sagt ihr euren Freundinnen am nächsten: Mensch war ich wieder gut beim Sex.

    Ausser das das jetzt etwas mehr öffentlich ist- MEHR NICHT.

    ——————————–

  51. Hier wurde immer wieder geäussert, es sei “nichts dabei”, dass HHvA sein eigenes Produkt lobt.

    Wie wäre es damit:

    http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewUsersUserReviews?userProfileId=42481333

    Screenshot:

    http://img403.imageshack.us/img403/888/hhva.jpg

    iTunes zeigt hier definitiv den Klarnamen des Users an, mit dem der Account registriert wurde, und zwar schon 2008.

    HHvA hat also nicht nur seine eigenen Produkte “gelobt”, sondern die der Konkurrenz durchgehend schlecht bewertet, und in seinen “Rezensionen” Produktwerbung (nämlich für seine eigenen, relevant nach UWG) eingeflochten.

  52. Warum tuen alle hier so scheinheilig? Das ist absolut gang und gäbe seine eigenen Produkte auf diese Art und Weise zu pushen! Unverständlich ist, warum er das selber macht und warum er nicht irgendwelche Praktikanten sowas machen lässt. Apple hat so sein ganzes Geschäft erst ins rollen gebracht.