First Look: Das neue MacBook Air 11″

Wie dünn kann ein Computer werden, ohne zu brechen? Das MacBook Air 11″ ist bei mir eingetroffen. Die neue Apple-Flunder mit Flash-Speicher im Reality-Check: ob Rechenleistung, Batterie und Verarbeitung auch im echten Leben überzeugen?

Update Sonntag: Der Akku hält bei mir im Dauerbetrieb (Text, Grafik, Video) exakt 4 Stunden (mehr weiter unten).

Um allen Tech-Gurus zuvorzukommen, allen voran meinem Freund Sascha: ich bin KEIN Experte für Netbooks, noch verfüge ich über ein Messlabor, wie meine Kollegen von der Fachpresse. Aber: auch ich bin Experte – und zwar ein Experte für den Alltag, weil ich diese Geräte eben täglich nutze: Ich surfe, ich blogge, ich arbeite hier und da mal mit Photoshop oder schneide Videos. Für wen könnte das Apple Netbook – sorry! – das MacBook Air also interessant sein?

Freitag habe ich das Gerät erhalten (siehe Bildergalerie). Um es gleich in Aktion zu testen, habe ich das dazugehörige Unboxing-Video direkt auf dem Air geschnitten. Das Schneiden selbst ging rasant, im Gegensatz zum Encoden, doch dazu später mehr. In der Zwischenzeit habt Ihr mir Fragen gestellt, die ich so gut wie möglich bei Twitter und in den Kommentaren unten beantwortet habe (und weiterhin tue!): a blogpost in the making.

Das Unboxing

Was mich fasziniert: am Mittwoch Abend 19:30 Uhr unserer Zeit wurde das Gerät zum ersten Mal öffentlich gezeigt – und heute Mittag ist es schon beim Kunden! Wie schafft man es, das Design, Verpackung o.ä. solange unter Verschluss zu halten? Ich meine: Lieferanten, Logistik-Partner und all die Millionen Handy-Kameras da draussen – wieso dringt da nichts durch? Hier nun also meine Fotos.

Der Film lädt noch immer hoch – in der Zwischenzeit die ersten Fragen, die mich über Twitter erreicht haben:

Antwort: es ist tatsächlich glossy, allerdings spiegelt das Display nicht ganz so stark wie bei den MacBook Pros – denn: es handelt sich um Kunststoff, nicht um Glas.

Antwort: der Lüftungsschlitz ist vorhanden, aber wie schon bei den Vorgänger (Alu-) MacBooks im Scharnier – und zwar innen – verbaut. Das heisst: nach außen hin bleibt er unsichtbar.

Antwort: Bestellt habe ich ganz ordinär online im Apple Store. Kein Journalistenrabatt oder sowas. Die Wartezeit wurde (am Abend der Keynote) mit 1-2 Arbeitstagen ausgewiesen, was in meinem Fall auch gestimmt hat.

6 Stunden habe ich das Gerät nun im Einsatz, ich habe Videos geschnitten, Bilder bearbeitet und online gearbeitet. First things first.

Die Batterie: Nach 3 1/2 Stunden kam der Reservestrom-Hinweis. Die versprochenen 5 Stunden hat das Gerät also nicht gepackt. Auch nach mehreren Testläufen und Nutzungsarten bin ich nie über die 4 Stunden hinausgekommen. Anders als das iPad hält das Air also nicht, was der große Meister verspricht.

Multitasking: Positive Überraschung: auch mit der Minimal-Ausstattung (2 GB Arbeitsspeicher) lassen sich mit dem Intel Core 2 Duo mehrere komplexe Programme parallel betreiben. Bei Full-HD-Videobearbeitung geht der Prozessor aber in die Knie. Selten hat das Rendern von Videoclips länger gedauert (das 8:20 Minuten lange Unboxing-Video hat fast 2 Std. gerechnet!).

Die Performance: Durch den Flash-Speicher gewinnen die Programme rasant an Fahrt. Am deutlichsten wird das beim Hochfahren des Gerätes (15 Sekunden!) und beim Öffnen der Programme. Microsoft Word oder Adobe Photoshop CS etwa dauern rund 10 Sekunden – das schlägt jeden mechanischen Datenträger. Für mich keine Frage: die Festplatte als mobiles Speichermedium hat fertig. Allerdings: meine 64 GB sind allein durch System und meine Must-Have Programme (Skype, Word, Excel, Pages, Keynote, Photoshop, Transmit sowie Apple iLife & Standardprogramme) gut zur Hälfte belegt. Wenn dann über die nächsten Wochen und Monate Fotos und Filme dazukommen ist daher bald schluss mit lustig.

Der Bildschirm: Klein aber ausreichend. Auflösung und Farbbrillianz erinnern an mein altes (weißes) MacBook. Auch hier gibt es eine Kunststoffoberfläche, die zwar spiegelt (glossy) aber nicht so krass wie bei den neuen Glasoberflächen der MacBook Pros. Nachteil: die Farben sind weniger satt und crisp. Das Schriftbild beim Schreiben und auch die Fotos wirken aber trotzdem scharf und kontrastreich. Besser als bei den meisten Netbooks der Konkurrenz. Abstriche beim Sound: klingt wie aus der Dose.

Das Gewicht: Kleine Überraschung – aber das MacBook Air 11″ ist mir fast schon eine Idee zu leicht! Beispiel: das Aufklappen. Hier muss man den Unterbau festhalten, sonst hebt das ganze MacBook ab. Keine Frage: in den Werbevideos von Apple ist das Gerät am Untergrund fixiert. Auch sonst ist das Gerät (laut Küchenwaage 1,2 kg) kaum spürbar – was sich, wenn man es auf dem Schoß hat, eher wie ein Spielzeug anfühlt, nicht wie ein Computer.

Das Netzwerk: die Anmeldung ins Netz hat sofort geklappt. Tempo, sowohl beim Download oder auch die Übertragungsdauer beim Upload von Videos stehen meinem MacBook Pro in nichts nach. Im Gegenteil: auch hier macht sich der Flashspeicher bemerkbar. Safari bzw. Firefox-Seiten laden deutlich schneller als auf meinen “alten” Geräten.

Zwischenfazit (nach 6 Stunden im Einsatz):

Das MacBook Air ist ein Netbook. Punkt. Es ist ein iPad mit Tastatur, das sich – anders als das Tablet – auch aktiv zum Arbeiten eignet. Geschwindigkeit, Look & Feel überzeugen. Allerdings bin ich nicht so restlos begeistert wie Sascha von Netbooknews (“Purer Tech-Porn”). Ich weiß nicht, ob er auf dem Air auch gearbeitet oder lediglich den Bildschirmschoner betrachtet hat, aber die von Sascha zitierten Batterieangaben sind maßlos übertrieben.

Stylish: die Systemsoftware als Schmuckstück zum um-den-Hals-Tragen. Ich empfehle das kleine MacBook Air jedem, der unterwegs nicht nur lesen, spielen oder Video schauen will, sondern – im begrenzten Umfang – mit seinem Gerät auch arbeiten möchte/muss.

iPad oder MacBook?

Wer noch kein Notebook hat – ich würde zum MacBook Air greifen. Das iPad ist kein Arbeits- sondern ein Abspiel-Device. Als Multifunktionsgerät geht man mit dem Air weniger Kompromisse ein. Oder man greift gleich zu einem vergleichbaren Netbook eines anderen Herstellers. Die Konkurrenz ist bedeutend günstiger, natürlich ohne das Look & Feel von Apple. Und ohne die Software (die stelle ich morgen vor).

Welches MacBook für welche Nutzung? Zum besseren Überblick habe ich mich mal an einer kleinen, bescheidenen Tabelle versucht:

rot = nur passiv . / . orange = eingeschränkt möglich . / . grün = ohne Kompromisse (Ausnahme: bei iPad keine Flash-Grafik!)

Bei 9to5Mac gibt es eine gute Chart mit den technischen Benchmarks der neuen MacBook Airs im Vergleich zu regulären MacBooks.

Wenn Ihr noch Fragen habt: Kommentar genügt. Soweit für heute – wenn Euch dieser Post was gebracht hat, bitte flattrt oder twittert mich – Danke.

Flattr this

Schon gelesen?

First Look: das neue iMovie ’11

First Look: das neue iPhoto ’11

flattr this!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

62 Gedanken zu “First Look: Das neue MacBook Air 11″

Zitiert von
  1. iLife 11 - First Look | G! - gutjahr's blog

  2. First Look: iPhoto 11 | G! - gutjahr's blog

  3. Twitted by Snowlie

  4. Mac Book Air 11" - ein erster Eindruck | iCider

  1. Gratulation, Richard! Damit dürftest Du einer der Ersten gewesen sein. Apple ist schon ein Gigant, auch was die Logistic etc. angeht! Ich habe mich lieber fürs 13.3er entscheiden, und werde dann beim unboxing und Rela-Life-Test nachziehen.

    Freue mich auf´s Video und viele Grüße!

  2. Hi Richard…dachte ich frag mal zur Abwechslung (nicht mal über Twitter) ob man den Monitordeckel einhändig öffnen kann, ohne das das Unterteil mit der Tastatur sich bewegt. Bei allen Macbooks ging das ja, jedoch weiss ich nicht wie es hierbei ist, weil die untere Front ebenfalls ziemlich leicht sein dürfte. :)

    • @Mesut Sahin Hallo Mesut – sehr gute Frage! Der Unterbau bleibt erst am Boden und geht dann auf halben Weg mit nach oben. Vielleicht ändert sich das mit der Zeit, weil das Scharnier noch so neu ist. Allerdings bezweifle ich das, weil das Gerät insgesamt fast schon ZU leicht ist. Genauer kannst Du das bald im Video erkennen (lädt noch etwa 40 Minuten hoch!).

  3. Toller Artikel! Bis ich hier Deine Zeilen gelesen habe konnte ich mich nicht entscheiden ob ich mir ein iPad oder das neue MB Air zulege. Bin mir dank Dir nun sicher dass das Air die richtige Wahl ist. Besten Dank!

  4. Richard Gutjahr: Naja als bekannter Journalist bekommt man sowas doch sicher von Apple um den Mund geschmiert. Also gekauft … hmmm… ob ich das glauben soll???

  5. Hallo,
    bin gerade über youtube auf den Blog hier gestoßen. Sehr schönes unboxing, man konnte richtig deine Begeisterung hören – fand ich gut. Ich überleg mir grade den 11 zoller fürs studium zu holen und hätte noch eine Frage. Wie siehts mit schreiben aus, ist das angenehm und würdest du es fürs studium empfehlen ? Joa hab den Blog mal unter meinen Fav Blogs gespeichert ;)

    mfg Jojo

    • @Jojo Wenn Du kein Videoschnitt machst oder Highend-Grafik, kann ich das Air empfehlen. Als Student evtl. sogar das 13″, denn das Display ist größer und hat auch eine deutlich höhere Auflösung (vergleichbar mit dem 15er Pro) und es gibt einen SD-Karten-Schlitz. Wenn Du viel schreiben musst, wäre das sicher komfortabler. Tipp: schau Dir auch die Windows-Netbooks an – die sind deutlich günstiger – dafür natürlich nicht so schick.

  6. Hey klasse Video vorweg. Da jetzt nach dem Smartphone kauf nun ein neues Notebook her muss das ich jeden Tag mit in die Fh oder zur Arbeit schleppen kann kommt das neue MacBook Air genau richtig. Wenn dann würde ich auch ehr zu der 13″ Variante greifen. Genau richtig für eine Vorlesung wie ich meine. Weiter so!

  7. Super Beitrag, Danke.
    Ich bin ebenfalls hin und her gerissen zwischen iPad und dem 11er MacBookAir, nach Deinem Artikel wieder eher Richtung MBA. Ich will bis Montag meine Gedanken zu Ende bringen, da es hier bei ASTI (einem Apple Power Reseller) vorrätig ist. Hatte es heute schon in der Hand! Echt geil! Ich hatte auf einen SIM-Steckplatz und 3G-Modem gehofft (siehe iPad), aber schade. Nun muss ein USB-Stick her.
    Bin auf erste Erfahrungen, Entscheidungshilfen gespannt.

  8. @DerJochen ….
    glaubst du wirklich das Apple bekannten Journalisten ein Notebook schenkt etc?

    Ausgerechnet Apple, die nie öffentliche Anfragen beantworten und sich nicht quasi um die Öffentlichkeit kümmern…..also eine Firma bei dem das Wort “Öffentlichkeitsarbeit” noch im Fremdwörterlexikon steht ?

    Warum sollte es denen wichtig sein Journalisten eine Hardware zu schenken, mit dem Ziel, daß die positiv darüber berichten.

  9. Hallo Richard, man merkt in deinem Video, dass du (wie die allermeistens mac user) nicht viel Ahnung von Hardware hast. Aber das ist ok, denn irgendwer muß das Zeug ja kaufen. In jedemfall danke ich dir für dein Video, hat es mich doch bestärkt mir keinen mac zu kaufen, auch nicht um mit bootcamp das deutlich bessere Win 7 drauf zu packen. Dennoch möchte ich dir den Rat geben, dich mehr mit der Hardwarethematik auseinander zusetzen, bevor du über den Arbeitsspeicher mit Bootzeiten usw. korrelierst, aber wie gesagt halb so wild die Apple Fans verstehn das eh nicht.

  10. @Pc-User Versprochen: Bevor ich mich das nächste mal mit Bootzeiten usw. “korreliere”, setze ich mich mehr mit der Hardwarethematik auseinander. Aber nur, wenn Du mir versprichst, Dich mehr mit der Dudenthematik zu beschäftigen. ;-)

  11. Lob! Sehr gut gemachtes Video by youtube.
    Zum macbookAir11″.
    fazit: feines Gerät mit vielen Pluspunkten
    + 1080 gr. Gewicht
    + kompakte Größe
    + osx native ( keine mobile, like iPad oder iPhone/ hackintosh 10″ )
    + 2x usb + mini dvi-Port

    Als klares Minus nenne ich den Punkt = Akkulaufzeit.
    Eine Akkulaufzeit von > 5 h hätte ich schon erwartet; 3 – 3,5 h sind schon recht mau. ( Vergleich: Asus netbook mit 10h Akkulaufzeit, zum Preis von 300 euro )
    Sonst wäre es gekauft.
    Meine zukünftige Kombi:
    1. Macbook Air 11″ + Nokia-umts-Telefon( f. Modemfunktion )

    Das iphone (unlocked) wird verkauft und das iPad erst gar nicht angeschafft.

    Ich warte noch mit dem Kauf; evtl. gibt es in einem halben Jahr Upgrade`s auf
    - CPU ( > 1,6 Ghz/ wg. Parallels )
    - Akkulaufzeit ( Akkukapazität )
    - Ram = 4gb Standard
    - Preisreduzierung < 100 euro günstiger.

    • @Hermine Lob zurück – sehr gut zusammengefasst. Auch was Deinen Plan betrifft, noch 6 Monate zu warten. Schneller, besser und leistungsstärker, das glaube ich auch. Was ich bezweifle: 100 Euro günstiger. Hardware-Updates bei Apple werden selten günstiger, man bekommt eher mehr Horsepower zum gleichen Preis. Was auch dagegen spricht: in 6 Monaten gibt’s das neue iPad. Allein, um den Preisunterschied zwischen iPad (500-800) und MacBook (1000-1300) klar zu trennen, wird Apple mit den Air-Preisen nicht runtergehen. Kann mich natürlich täuschen. In jedem Fall sind 2. Gen.-Macs besser verarbeitet und stabiler als die verkauften Betas. ;-) Cheers.

  12. @PC User: APPLE User müssen das auch gar nicht verstehen – und genau das ist das Geniale – WIR können uns auf das Wesentliche konzentrieren. Die Produkte aus Cupertino sind aussergewöhnlich – perfekt designt ohne jedoch Louis Sullivans’ Postulat “Form follows function” zu missachten und FUNKTIONIEREN einfach ohne Wenn & Aber. Ohne ihre User permanent mit irgendwelchen Problemchen, Viren, Trojanern und auch Hardwareproblemen zu NERVEN. Nochmal: alles funzt und ich muss mich doch gar nicht mit “Spezialwissen” belasten. Wirklich verstehen wirst Du, wie alle anderen Switcher, erst, wenn Du irgendwann mal von den Redmonder Produkten genug hast, der Groschen fällt und Du APPLE Maschinen benutzen wirst, wie ich seit 1987.

  13. @MacDentist: Sehr gut zusammengefasst. Viele PC-User (wie ich damals auch) beschäftigen sich viel mit ihren Maschinen und kennen sich deshalb damit gut aus. Mac-User brauchen sich nicht auszukennen (wissen es aber trotzdem ), sie nutzen den Mac einfach. Ich bin seit 2005 dabei, sehr zufrieden und kenne nur zufriedenen Switcher.
    Tino, noch immer unsicher ob 11er MacBookAir oder iPad.

  14. Nein, natürlich würde ich keines meiner Babies weggeben. Aber bei mir stellt sich diese Frage nicht. Mein MacBook ist jetzt 4 Jahre und dann hab ich nur mein iPhone 3Gs. :(

    Aber ich biete mich als Pflegemutti für eines Deiner Geräte an. Quasi dauerhaftes Babysitting inkl. Luftveränderung. Gute Hamburger Luft. ;)

  15. Hallo,

    Ich hatte damals die erste Version des Airs, allerdings nur für sehr geringe Zeit, da es an der Unterseite extrem schnell sehr heiß wurde. Wie ist das bei der neuen Generation? Und hat man nicht ein wenig Angst das man es irgendwie ausversehen verbiegt, so klein wie das ist?

  16. @Tino:
    ich habe das WiFi/3G iPad vom Tage des Erscheinens ab in Benutzung. Es liegt daheim rum und wenn man mal schnell im Netz was schauen, das Fernsehprogramm checken, eine Telefonnumer nachschlagen, einen Termin suchen oder eine Runde Sudoku spielen möchte > TOPKLASSE. Ich lese mittlerweile auch bevorzugt Bücher mit diesem Gizmo.
    ABER: in dem Moment, wo wir (3 Frauen und ich) intensiver, sprich länger und mit “tippen” ran müssen, setzen wir uns intuitiv an unsere diversen MacBooks mit Tastatur. Insofern kann ich Richards Erfahrung nur bestätigen.
    Ein iPad ist ein geiles Spaß-Gizmo, ein MacBook (Air) dagegen ein für jede Situation geeignetes Arbeitsgerät, klar auch geil und mit hohem Spaßfaktor. Ich hab’ mir für unterwegs ein 11” MacBook Air gekauft, so dass ich ab sofort den doch schweren 17” MacBook Pro Prügel daheim lassen kann.
    Ich hoffe, dass ich Dir bei Deiner anstehenden Entscheidung etwas weiterhelfen konnte.

    @Kingmuc:
    wenn ich in die diversen Firmen, Praxen und Agenturen meiner Freunde und Bekannten reinschaue, kann ich mir nicht vorstellen, dass APPLE dieses Stück des Kuchens links liegenlassen wird. Das Equipment was da überall rumsteht ist ein Riesengeschäft für Cupertino, also werden sie sich auch weiterhin darum kümmern!

  17. Sehr guter Artikel!
    Ich will euch mal meine Kombi für 2011 erklären:
    iPad(hab ich damals wie der Richard in New York besorgt, der Marktstart war echt der Hammer) und das billigste MacBook Air!
    Was mich am iPad stört ist folgendes:
    PC gebunden, ich wollte eigentlich meinen PC schon mal verkaufen und fürs MacBook sparen, dass ich das iPad nicht synchronisieren kann stört mich nicht, aber dass ich es nicht auf iOS 4.2 Updaten kann schon!
    Also wird der PC behalten!
    @Richard: Machst du für mich bitte noch ein Kommentar in dem du mir die Neuerungen von OSX Lion vorstellst! Ich versteh das nicht!
    Gruß Flo

    • @Florian Ja, verdammt schade, dass es nicht das EINE Gerät gibt, das alle Bedürfnisse abdeckt! (Gratuliere übrigens zum NY-iPad! :-)
      Zu Lion: Noch haben wir nicht viel gesehen, außer die hübsche bunte Oberfläche und den Mac Appstore (der läuft ja dann schon ab Januar mit Snow Leopard).
      Lion wird eine Touch-Oberfläche bekommen, gebunden allerdings an das Touchpad (nicht direkt per Bildschirm bedienbar)
      Lion kriegt eine iPhone-ähnliche App-Oberfläche – die auf Knopfdruck wie Widgets über dem Desktop erscheinen
      Angedeutet: Lion wird wohl cloud-basiert sein, d.h. Apps, Files etc. werden auf Apple-Servern liegen, die man mit jedem Mac/iOS-Gerät ansteuern kann

  18. Hallo,

    sehr guter Blog, vorallem da es ja sonst noch so gut wie keine tests oder berichte im internet gibt. Vielleicht kannst du mir auch ein paar Fragen beantworten, wollte mir auch erst das ipad anschaffen aber das Teil hier scheint für meine Bedürfnisse fast noch besser zu sein :)

    Ich schaue mir hauptsächlich Fußball streams im Internet, facebook, foren nebenher musik und myvideo streams an, glaubst du für diese Dinge wäre das Air geeignet?

    Und weißt du zufällig ob es eine andere Möglichkeit gibt mit dem Macbook air über eine sim karte ins Internet zu gehen außer der Möglichkeit eines zweithandys? Gibt es da nicht sowas wie einen Usb Stick wo ich die Sim reintun kann?

    Vielen Dank!

    • @Timo Wenn Du viel Video schaust, würde ich Dir eher zum größeren Modell, evtl. sogar zu einem normalen MacBook raten. Der Akku mit 4 Stunden ist definitiv zu schwach. Direkten SIM-Karten-Anschluss hat kein MacBook (außer das große Pro mit Steckkarte), daher würde ich Dir in jedem Fall zu einem UMTS-USB-Stick raten. Die sind nicht teuer (Datenplan ca. 10-20 Euro pro Monat, jederzeit kündbar) und passen in jedes Gerät (außer iPad).

  19. Hallo,

    schöner Test, erst einmal Daumen hoch dafür.

    Mich würde noch die Akkulaufzeit etwas mehr interessieren. Könntest du bitte einmal testen wie lange der Akku hält, wenn man sich Filme/Serien mit iTunes anschaut. Oder auch MPEG2-Dateien (unbehandelte TV-Aufnahmen) mit QuickTime wären interessant.

    Schafft man damit 3 Stunden. Die Akkulaufzeit scheint ein echte Wermutstropfen des kleinen Macbooks zu sein. Es wäre das ideale Gerät für den Zug (1kg ist einfach top). Das iPad unterstützt ja leider kein Flash und nur wenige Videoformate nativ, was das Surfen und Filme schauen doch schon stark einschränkt.

    • @Ronny Hallo und danke für das pos. Feedback. Ja, der Akku enttäuscht in der Tat. Bei Video-Nutzung schafft das Gerät ca. 3 1/2 Stunden. 4 Stunden für den “normalen” Gebrauch (also auch aber eben nicht nur Video). Angegeben wurde der Akku mit “bis zu 5 Stunden” – das bedeutet, dass der große Bruder (13″) bestimmt auch keine 6-7 Stunden schafft sondern eher mal 5-6.

  20. Hey Richard, sehr schöne Geschichte. Ob ich neben iPhone, iPad, MacBook Pro jetzt auch noch ein MacBook Air brauche, weiß ich nicht so recht. Eine Frage bzgl. des Sounds: Vergleichbar mit iPad? Oder schlechter (“Wie aus der Dose”)… ?

  21. Schon traurig, dass Apple erst suggeriert, dass Glare ein normaler Zustand sei und dann so unsinnige Worte wie antiglare einführt. Sowas ist bei richtigen Arbeitsnotebooks eigentlich als normal gegeben anzusehen.

  22. Die von mir zitierten Akkulaufzeiten basieren auf einem Script von Laptopmag und bei 40% Helligkeit (es kommt halt manchmal auf die Details an und ob jemand dazu in der Lage ist, auf einen Quellen-Link zu klicken).
    Hierbei werden im Browser die Top 50 Webseiten weltweit angesurft, um somit das von Apple vorgegebene Szenario (5h bem surfen mit Wifi)zu verifizieren. Vielleicht bin ich deshalb nur Techblogger und kein Journalist, weil ich vorher meine Quellen genau studiere (diese ebenfalls verlinke) und einfach weiss wovon ich rede (das Akkulaufzeit-Script ist uebrigens Standard in der Szene)… so mal als kleiner Hinweis fuer den durchaus lustigen Bildschirmschoner-Hinweis.

    • @Sascha Ach Sascha, das ist der Unterschied zwischen uns beiden: Ich benutze die Geräte selbst und schreib nicht einfach andere Webseiten ab. Quellen nenne ich, wenn ich mich auf fremde Recherchen beziehe, genauso. Nix besonderes. Zur Sache selbst: 40% Helligkeit mag in der ‘Szene’ sicher klasse sein, im Alltag (da benutze ich meine Geräte gerne mal) reicht das selten.;-)

  23. Hi Richard,
    vermisst man eigentlich des Touchscreen beim Arbeiten?
    …mal eben so Menüs blättern, Bilderwischen, Schütteln, …
    sprich: macht ein solcher Mega-Hybrid (iPad mit Tastatur) Sinn?

  24. Hallo Richard,
    Danke für den Artikel und das Video. Man bekommt einen guten ersten Eindruck. Kann mich leider immer noch nicht entscheiden, ob ich mir das 13″ MBA holen soll. Aber da kannst Du mir auch nicht helfen :-)
    Sollte sich bei der Akkuleistung in den vergangenen Tagen noch eine (weitere) Besserung gezeigt haben, wäre ein kurzes Update sehr schön.

    Grüsse, Thomas

  25. Es ist immer wahnsinn zu sehen, wie sich die Technologie weiter entwickelt…bei dem Vorgängermodell denkt man schon “besser kann es nicht mehr werden”. Doch wird der Verbraucher, schnell eines besseren belehrt :)

    Sehr gut!!!!

    Liebe Grüße

    Frederik

  26. @Gutjahr: ich nutze mein Laptop meistens, um folgende Programme (meistens gleichzeitig) zu nutzen: Safari, Mail, Kalender, Adressbuch, Skype, Tweetie, Microsoft Office & iWork und selten iTunes via Kopfhörern, IPhoto und Cyberduck.

    Ich wollte mal fragen, ob das MacBook Air 11.6 in der Basisaustattung ausreicht, um dies so zu nutzen. Außerdem hast du angegeben, dass das Air für Musik nicht geeignet ist. Liegt das an den schlechten Lautsprecher oder gibt es andere Gründe.

    Vielen Dank im Voraus.

  27. @Erik Ja, das neue Air reicht dafür locker. Was mich am meisten überraschte: man kann ohne Probleme 7-8 Programme parallel offen haben. Die Performance leidet nicht. Die Lautsprecher sind nicht besonders üppig, reichen für den Alltagsgebrauch.
    Nach 3 Wochen auf Reisen und im Job kann ich heute sagen: das MacBook Air ist mein Nummer 1 Notebook geworden. Mein iPad liegt zuhause auf dem Sofa zum Surfen, mein Pro nutze ich für HD-Videoschnitt, für alles andere nutze ich inzwischen das Air.

  28. Habe mir heute auch im Laden den Kopf zerbrochen ob Air oder Pro… letzten Endes beim MacBook Pro gelandet, einfach weil die Akkulaufzeit für berufliche Grafiker mit 4 Stunden beim Air vieeeeel zu gering ist. Lass da mal speicherintensive Anwendungen wie Photoshop richtig Gas geben, dann ist wirklich schnell “schluss mit lustig” :)

  29. Hallöchen,
    bin nun seit 2 Tagen auch glücklicher Besitzer des MBA ebenfalls in der 11 Zoll Variante aber mit 4GB RAM und 128 GB SSD.
    Danke auch für den Artikel hier, das mit der Akkulaufleistung kann ich von meiner Seite auch so bestätigen.
    Hast du es in einer Tasche oder in einem Sleeve, bzw kennst du eine gute Seite wo es so etwas gibt?!
    Und wie oft nutzt es jetzt insgesamt neben iPad, iPhone und deinem weißen MacBook?

  30. Schöne Review des macbook air 11″ von Richard Gutjahr vom Standpunkt eines “Anwenders”.

    … das mit dem Ahnung haben von Hardware etc. ist natürlich
    eine “relative Geschichte” lieber PC USER.

    Ich selbst beschäftige mich schon mit Rechnern seit diese
    in den Focus der Öffentlichkeit gelangt sind, wobei auch
    mein Informatikstudium diesbezüglich zu einem differenzierten Blick
    geführt hat.

  31. Hi erstmal…leider gibt es hier nicht so viele berichte über das MBA ich bin am überlegen ob ich es mir kaufe weil einige kollegen gesagt haben das es richtig gut sein soll???aber ich hätte gern ein paar erfahrungsberichte von leuten die sich mit der materie auskennen…:-)

    THX