Offizielle Stellungnahme der WeTab GmbH

Seit Samstag gibt es Verwirrung um zwei Amazon.de-Bewertungen, die unter den Namen Peter Glaser und Claudia Kaden verfasst wurden. Dazu übersenden wir Ihnen die folgende Stellungnahme von Helmut Hoffer von Ankershoffen, Geschäftsführer der WeTab GmbH:

“Die beiden fraglichen Rezensionen auf Amazon habe ich privat verfasst ohne mich mit der übrigen Geschäftsführung oder unserer Kommunikationsabteilung abzustimmen. Ich wollte damit meiner Freude über den Markstart und meiner Überzeugung, dass das WeTab ein tolles Gerät ist, Ausdruck verleihen. Inhaltlich stehe ich voll hinter dem, was ich dort geschrieben habe. Ein Fehler war es allerdings, nicht meinen eigenen Namen für die Bewertung zu verwenden. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen! Wegen der anhaltenden Diskussionen in der Öffentlichkeit rund um meine Person in den letzten Wochen habe ich mich daher entschieden, meine Position als Geschäftsführer der WeTab GmbH bis auf weiteres ruhen zu lassen. Die Vertretung der WeTab GmbH nach außen übernimmt weiterhin Geschäftsführer Tore Meyer.”

Von der Veränderung in der Geschäftsführung bleibt das Joint Venture von 4tiitoo und Neofonie unberührt. Beide bleiben gleichberechtigte Partner in der WeTab GmbH.

Quelle: WeTab Pressestelle – Eingegangen 18:04 Uhr.

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50 Gedanken zu “Offizielle Stellungnahme der WeTab GmbH

Zitiert von
  1. WeTab: Geschäftsführer legt Amt nach Kritik nieder

  2. WeTab Geschäftsführer legt sein Amt nieder « Allgemein « Per Anhalter durch das Internet

  3. Technical-Life

  4. PR-Desaster um WeTab…Ein Schritt zu viel

  5. Niklas » Blog Archive » Die Sache mit dem WeTab

  6. WeDepp oder AgenturDepp?  | Kommunikationsblog

  7. WeTab: Geschäftsführer-Rückzug nach desaströsem Start und Schummel-Bewertungen | | ipadinside.de

  8. WeDeppen und die Demut des Dilettanten « Ich sag mal

  9. 3sat.neues

  10. WeDepp – dumm gelaufen | Mathias Priebe

  11. WeTab Desaster | ikusei Blog

  12. WeTab-Chef tritt nach gefälschten Rezensionen zurück

  13. Anonymous

  14. Social Media PR-Gau am Beispiel des WeTab | Telagon Sichelputzer

  15. Neofonie WeTab director steps down after posting fake reviews online | Go Gadget News

  16. Wie man die Online-Reputation-Management Regel #1 missachtet « Reputation Management Blog

  17. PRmacher

  18. Oh We, oh We! « Nussbaumpark

  19. Dipl.-Inform. Carsten Eilers

  20. Reputation Management (16): Wenn Worten die falschen Taten folgen… - fuellhaas.com - Reputation Management, Online Reputation Management und Social Media

  21. Treiber – Blogger

  1. Sieht für mich nach geplanter PR aus. Jetzt wo das wepad rausgekommen ist und kein Schwein drüber berichtet, muss man sich ja anderweitig in die Medien bringen. Absolut lächerlich. Das Gerät hat mehrere Fehler und die Geschäftsführung ist ein Witz.

    Unglaublich…..

  2. Das ist original SieK 1.0 (“Schuß ins eigene Knie, erste Wahl”). Ist nicht verboten, aber hilft auch nicht. Immerhin hat er’s eingesehen.
    Hut ab für die Recherche, Herr Gutjahr.

  3. Vom Tech-Blogger mit iPad-Erstkontakt-Nimbus (vorsätzlich provokant reduziert ;-)) zum Investigationsjournalisten! Gratulation, auch zur wie üblich lesenswerten Story!

  4. “Inhaltlich stehe ich voll hinter dem, was ich dort geschrieben habe.”

    Schauen wir noch mal, was er geschrieben hatte als Claudia Kaden:

    “… ich bin kein Techniker wie die anderen hier …”
    ” … Die Daumen-Navigation (heißt das so?) …”

    Nochmal:

    “Inhaltlich stehe ich voll hinter dem, was ich dort geschrieben habe.”

    Gut zu wissen.

  5. Ich sehe es auch so wie manch andere: Schlechte PR ist besser als keine, so bleibt man wenigstens im Gespräch. Einige IT-News Seiten waren ja nicht sehr angetan von dem Gerät.

    Die Methode halte ich auch für etwas zweifelhaft. Ich hoffe das nimmt nicht allzusehr Überhand mit den “gefälschten” Rezessionen…

  6. Wieso schreiben eigentlich die ganzen Mitläufer Seiten wie BILD, ONLINEWELTEN und Co, dass DU HHvA entlarvt hättest? Dabei war das doch die Facebook Gruppe. Wie sich einer mit falschen Lorbeeren schmückt ist echt traurig.

    • @DerJochen Hab ich nie für mich in Anspruch genommen. Ich bin den Hinweisen in untersch. Foren nachgegangen und hab dann wohl als Erster darüber gebloggt. By the way: die Originalquelle ist auch nicht die “Facebook Gruppe” – aber das ist wieder eine andere Geschichte…

  7. Richard hat als einer der ersten drüber gebloggt und auch die Screenshots von den gelöschten Accounts zur Verfügung gestellt. Mit Sicherheit war er aber unter den ersten großen Blogs, wenn nicht der Erste. Somit ist es absolut verdient!

    @Richard Gutjahr
    Hab mir nochmals das Interview von dir mit HHvA angeschaut. Der Typ hat absolut keinen Sinn für Humor… das merkt man spätestens bei der Antwort mit der 10,000 Charge! Steve Jobs hätte dazu gesagt, wenn du dich früh genug anstellst, bist du auch der Erste…absolut kein Problem! So ist das eben…. wer am längsten wartet hat es m.M.n. auch verdient und nicht wer am meisten hinblecht… dann auch noch eine 10000 Charge… fraglich, ob selbst MediaMarkt so viel abgenommen hat… abzüglich der Rücksendungen wohl kaum.
    So was kann man als Chef einer Firma, die gegen das “coole” Image von Apple angekommen möchte einfach nicht bringen. Das was Apple so beliebt macht ist nicht das was die machen, sondern mehr das was die unterlassen. Und das sind genau so peinliche Statements und vor allem falsche Versprechen zu geben, die man eh nicht bereit ist einzuhalten.

    Schon witzig, dass gerade du ihm zum Verhängnis wurdest…. ich sag nur Ironie des Schicksals…

  8. Hätte ich nicht vermutet, da es ja quasi nicht 100%tig bewiesen werden konnte. Da war wohl der Druck aus den eigenen Reihen zu gross geworden, vermute ich. Sehr gut recherchierter Artikel.

  9. @DerJochen
    Liest Du eigentlich selbst, was Du da schreibst? Wenn Bild und Co erwähnen, dass Richard Gutjahr den Fall aufgedeckt hat, dann schmückt er sich doch nicht selbst mit fremden Federn….
    Im Übrigen sind Diskussionen und Spekulationen in Facebook- oder Amazondiskussionsgruppen eben was anderes, als eine systematische Recherche, wie Richard Gutjahr sie angestellt hat. Lesen konnte das jeder, aber die Mühe des Nachverfolgens hat sich eben nur der Autor des Blogposts gemacht. Daher wird er auch verdient als Quelle erwähnt. Ganz normaler Journalismus.

    Der Stoff liegt auf der Straße, lernt man so schön in der Ausbildung. Die wenigsten bücken sich eben danach.

    Also steck‘ doch Deinen Frust weg und belästige den Autor ganz unanonym in einer persönlichen Email damit, und nicht uns hier mit anonymem Bashing.

  10. Man könnte es auch so interpretieren das Ankershoffen sowas wie Arsch in der Hose besitzt. Er hätte auch noch endlos “blöde tun” können.
    Hat er nicht.
    Klar haben sie den Mund zu voll genommen und das Teil würde ich gerade nicht geschenkthaben wollen. Trotzdem wünsche ich der Firma das sie diese Schlappe überwinden.

  11. so langsam fangen produkt und entwicklerteam an, mir leid zu tun. die spalte zwischen meiner wahrnehmung von potential und ausführung ist wirklich spektakulär.

    .~.

  12. Hi,

    wie ich gerade andern Ortes schrieb. Richard Gutjahr war der letzte Ruck um Herrn Ankershoffen das virtuelle Genick zu brechen. Und das ist auch gut so. Das man die Facebook Gruppe nicht vergessen sollte ist ebenso richtig. Aber das ausgerechnet ein Jochen hier aufschlägt und anderen den Erfolg neidet mit dieser Begründung ist ein Witz. Dabei kann gönnen so einfach sein. ;-)

    bye Rene

    Wir sind WeTab

  13. Besser als jeder Roman, vielleicht areitet Herr von Ankershoffen nun an seiner Biographie während er RUHT! Die würde ich ja galtt kaufen einen Titel hätte ich schon. “Die Sache mit dem WePadTab und mein Leben”
    Grandios wie ich finde ^^

  14. Hier wurde immer wieder geäussert, es sei “nichts dabei”, dass HHvA sein eigenes Produkt lobt.

    Wie wäre es damit:

    http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewUsersUserReviews?userProfileId=42481333

    Screenshot:

    http://img403.imageshack.us/img403/888/hhva.jpg

    iTunes zeigt hier definitiv den Klarnamen des Users an, mit dem der Account registriert wurde, und zwar schon 2008.

    HHvA hat also nicht nur seine eigenen Produkte “gelobt”, sondern die der Konkurrenz durchgehend schlecht bewertet, und in seinen “Rezensionen” Produktwerbung (nämlich für seine eigenen, relevant nach UWG) eingeflochten.

    • @Harald Augenblick! Hier wurde offenbar unter dem richtigen Namen kommentiert. Das halte ich nicht für verwerflich. Seine subjektive Meinung darf man doch kundtun. In einem Punkt gebe ich Dir natürlich recht: Ein Hinweis “Ich bin an der Entwicklung dieser App beteiligt” bzw. “Ich bin der Geschäftsführer eines Konkurrenten” wäre klug gewesen.

  15. @Richard

    bitte genauer anschauen.

    (1) Er hat Produkte der Konkurrenz durchgehend unterdurchschnittlich bewertet, und in diese Bewertungen der Konkurrenz Werbung für seine eigenen Angebote eingebaut.

    (2) Erst seit kurzem wird der Klarname angezeigt, davor (also in dem Zeitraum, in dem HHvA die meisten Bewertungen geschrieben hat) wurde der Nickname angezeigt. Offensichtlich hat sich also HHvA bis vor kurzem in der Anonymität versteckt.

    (3) In einer Rezension schreibt er: “Hallo, hab euch auf der CeBit besucht, cooles Team” – eine Rezension zu einem Produkt der WeFind AG! Allein dieser Punkt zeigt, dass er nicht unter seinem echten Namen rezensiert hat, und erst recht nicht in seiner Rolle als GF/CEO!

    Das Verhalten von HHvA ist in diesem Fall ein klarer Verstoss gegen UWG. Sind Sie etwa anderer Meinung?

  16. Dass auch für vorherige Rezensionen der Klarname des Accounts verwendet wird, stammt übrigens aus der Einführung von iTunes Ping, d.h. irgendwann im September hat HHvA sich für Ping angemeldet und hat die neuen Nutzungsbedingungen abgesegnet, die nun dazu führten, dass sein Klarname im iTunes Benutzerprofil angezeigt wird.

    Der Fall hier ist aber drastischer als zuvor, weil er zumindest die Aussage von HHvA Lügen straft, er hätte in der Causa Amazon aus “Freude” gehandelt.

    Fakt ist, dass HHvA bei iTunes gegen §4 UWG und §6 TMG verstösst, evtl. §11 UWG.