WeTab: Interview mit Chef der Neofönie

Zum Verkaufsstart des iPad-Killers aus Deutschland, ein exklusives – wenn auch gänzlich an den Haaren herbeigezogenes Interview mit Helmut Höffer von Ankershöffen, Chef der Neofönie.

G! :. . . . . . . . Guten Tag, Herr Höffer von Ankershöffen.

HVA: . . Nicht so förmlich bitte! Von Ankershöffen reicht völlig.

G! :. . . . . . . . Herr von Ankershöffen. Das WePäd ist da…

HVA: . . WeTäb!

G!:. . . . . . . . Bitte?

HVA: . . WeTäb. Das WePäd heisst jetzt WeTäb.

G!:. . . . . . . . Richtig, Sie hatten ja den Namen geändert.

Können wir das fertige Gerät mal sehen?

HVA: . . Gerne. Bitte sehr.

G!:. . . . . . . . Äh… das ist… ein Pizza-Karton.

HVA: . . Ja. Das eigentliche Gerät ist bedauerlicherweise von

Indianern entführt worden. Aber das reichen wir dann nach…

G!:. . . . . . . . Was kann es denn alles?

HVA: . . Alles.

G!:. . . . . . . . Alles? Was denn zum Beispiel?

HVA: . . Es kann sprechen.

G!:. . . . . . . . Es kann was?

HVA: . . Sprechen.

G!:. . . . . . . . Zeigen Sie doch mal.

HVA: . . Ist leider noch nicht freigeschaltet.

Dafür kann man sich die Haare fönen. Mit dem Lüfter.

G!: . . . . Unterstützt es Linux?

HVA: . . Selbstverständlich. Und Polaroid.

G!:. . . . . . . . Sie meinen: Android.

HVA: . . Ja. Das auch.

G!: . . . . Das WePäd…Täb wiegt mehr als angekündigt: 1 Kilo!

HVA: . . Für Kinder gibt’s noch eine Scheibe Gelbwurst obendrauf.

G!: . . . . Wie lange hält denn der Akku?

HVA: . . Sechs Stunden…

G!:. . . . . . . . Sechs Stunden? Das ist recht ordentlich.

HVA: . . …sofern man es nicht benutzt.

G!: . . . . Bitte? 449 Euro für ein Gerät, das man nicht benutzen kann?!

HVA: . . Noch nicht. Den Rest reichen wir dann nach.

G!:. . . . . . . . Herr Höffer von Ankershöffen…

HVA: . . Ach sagen Sie doch Helmut!

G!: . . . . …wir danken für dieses Gespräch.

Meine Print-Kolumne findet Ihr jeden Freitag im Kultur- und Medienteil der Münchner Abendzeitung.


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30 Gedanken zu “WeTab: Interview mit Chef der Neofönie

Zitiert von
  1. Suppe á la FreXxX

  2. WeTab: Wie es nicht geht | iPhone-Fan.de

  3. WeTab: Wie es nicht geht - 351 - iPhone Nachrichten

  1. Die Indianer hätten dich entführen sollen. “unterstützt es Linux”… Linux ist kein PlugIn sondern ein OS! Aber ich will die Applewoi- Geschädigten hier nicht überfordern, ihr müßt ja noch ordentlich Euronen anschaffen, damit sie euch Stevie mit einem breiten Grinsen wieder abnehmen kann. Viel Spass dabei… Grüße an alle Apple-Sklaven.

  2. Der “Artikel” ist dumm, herrablassend und arrogant, und zeugt eher vom Unvermögen, Dingen auf den Grund zu gehen, die journalisstische Distanz zu waren und über den Rand seines eigenen, verappleten Universums zu schauen.
    Schlimm, wozu das Internet heutzutage alles misbraucht wird. Journalismus geht anders, aber zum Glück für uns “anderen” hält sich die Medienpräsens dieses “Autors” ja in Grenzen.

  3. @Ralf & Dieter
    ich denke Richard Gutjahr war selber der Künstler.
    Ich kann mich da an einen Cartoon von ihm zu meiner Schulzeit erinnern, der bis heute UNERREICHT ist!
    Ich sage nur “G’schichten” und “Absolutismus”
    Kloar?!
    Danke dafür, der Zettel liegt noch immer bei mir im Schreibtisch!

  4. hmmm, Homo Kritikus, ich sehe beim WeTab nun nicht wirklich so den großen Preisvorteil. Die Hardware ist etwas günstiger, ja, da man bei Apple ja noch die Adapter für SD Card, USB und Video dazukaufen muss, wenn man das braucht, beim Wetab allerdings ja auch das externe Akkupack, um auf die gleiche Laufzeit zu kommen.

    Dafür gibt es wenigstens gleich ein angepasstes Mailprogramm, das mit Touch klarkommt.

    ne, sorry.

    das konzept Slate PC hat ja auch seine Berechtigung, aber just das ist das WeTab eben nicht. Will ja doch irgendwie ein Tab/Pad sein, aber momentan ist es einfach nur ein Netbook ohne Tastatur. Dafür ist es einfach zu teuer, der Mehrwert, den Neofonie schaffen sollte, fehlt.

  5. Ich finde es schon sehr interessant wieviel Mut die Damen und Herren von Neofonie aufgebracht haben, solch ein Produkt auf den Markt zu “schmeissen”. Ich besitze zwar selber kein WeTabPad aber die Kommentare auf der Facebook-Seite sprechen Bände – das es anscheinend nicht so dolle ist. Deshalb Hut ab vor soviel Mut und unternehmerischer Denke – nachhaltig Gewinne zu erwirtschaften scheint auf jedenfall nicht im Sinne der Erfinder des WeTabs zu sein. Aber so ein USB Port ist schon was feines – da können wir iPad User nur von Träumen.

  6. Ich finde G! macht die Situation überhaupt erst erträglich. Ohne Humor würde man da schnell den Mut verlieren. Ich würde auf jeden Fall weitere Cartoons begeistert lesen.

  7. Danke Richard! Mehr! ;-)

    @Homo Kritikus: Was ist denn dir über die Leber gekrochen? Schon mal was von Humor gehört? Versuch’s mal damit. Wir Apple Jünger verfolgen tatsächlich die heranwachsende Tablet-Konkurrenz mit purer Schadenfreude – ich wünschte mir tatsächlich es gäbe etwas das Apple in Zugzwang bringt, aber ausser Ankündigungen hab ich bis jetzt noch nichts gesehen.

  8. Das das WeTab Nichts ist war schon während der ersten Präsentation klar (Ihr erinnert euch, das Tablet mit dem Media Player).

    Aber lassen wir uns davon nicht täuschen: Neofonie wird das WeTab an Apple verkaufen, Steve Jobs stellt sich auf die Bühne und alle Jünger werden es kaufen.
    Oder, wie in diesem konstruierten Fall, eine Pizzaschachtel:

    “Ja. Wir gehen zurück zu den Anfängen (…) Magische ZUsammensetzung (…) Umweltfreundlichste Technologien (…) Revolutionärer Preis (…) Nutzbar in allen Lebenslagen (…) Keine Vorkenntnisse nötig, Sie müssen nicht mal wissen wie man einen Computer anschaltet! (…) Wir haben auf die Wünsche unserer Kunden gehört: Jetzt sogar für Portable Devices!!! (……) Wir nennen es iBizzo!!!

    Das WeTab ist Mist und alle die es vorbestellt haben sind Idioten. Ich will nur klarstelllen das ich von den iPad-Nutzern nicht viel mehr halte. Auf ihre Weise haben sie nämlich ein WeTab von Apple gekauft.

    Aber Ja, Neofonie ist das beste Beispiel für eine PR wie man sie nicht macht.

  9. Naja, ich seh das schon auch kritisch.

    Der “Author” des Beitrags ist ja zusätzlich noch Apple Fan und Moderator einer Nachrichtensendung.
    Das schreibt er auch immer mal wieder, aber trotzdem weiss das ja nicht jeder.
    Jetzt finde ich den Beitrag schon auch lustig aber es macht sich langsam ein fader Geschmack breit wenn ich Richard im TV sehe.
    Das Problem sehe ich darin dass er privates und offizielles besonders hier und bei Twitter immer mehr vermischt.
    Evtl ist das Reporter 2.0 aber auch bei mir als sehr Webaffine ist das eben langsam ein bissl seltsam und obwohl ich kein WeTab brauche und auch mehrere iDings habe finde ich die WeTab haue langsam überzogen und da frag ich mich halt inwieweit Richard bei anderen Sachen objektiv rangeht.
    Und weil ja die Artikel im Netz nicht verschwinden und man nicht immer in der richtigen Reihenfolge und alle Witze mitbekommt könnte das evtl langfristig eben eine gewisse Unglaubwürdigkeit/Vorgeingenommenheit erzeugen.

    Nur so meine Gedanken.
    Nix für ungut.

  10. Man merkt dem Ankershöffen an, das ihm die Fälle schwimmen gehen. Das Ding kann nichts, ist nicht stabli und die Vermarktung ist absolut schlecht. Ich kaufe mit dem WePad, ähm… WeTab, einen schwarzen Hardware Klotz, der nach und nach erst richtig laufen wird und “noch” nichts wirklich kann.

  11. Der Computer wurde in Deutschland erfunden – und belächelt. Das Faxgerät wurde in Deutschland erfunden und niemand wollte es haben. Auch das MP3-Format ist ein deutsches Produkt, das aber erst in Japan weltweite Erfolge feierte.

    Immer erst, wenn wir unser Wissen aus dem Ausland teuer zurück kaufen müssen, ist es uns etwas wert. Die Journaille, so vermute ich mal, hatte trotzdem jedesmal ihren Spaß.

    Vielleicht sollten wir – PR hin oder her – diejenigen etwas großzügiger behandeln, die etwas Neues probieren. Ich rate mal, dass wir alle davon profitieren würden.

    Außer, Sie wollen das WePad/Tab in ein paar Jahren von Apple zum dreifachen Preis kaufen.

    FW