T-fail: Warum ich von der Telekom genug habe

Wie viele von Euch mitbekommen haben, war ich Samstag mal wieder offline. Ein Wochenende ohne Internet – der Horror! Was ich dann bei der Deutschen Telekom erlebt habe, war fast noch schlimmer. Und weil mir das nicht zum ersten mal passiert, ziehe ich heute den Stecker.

bannertelekom1Liebe Deutsche Telekom,

Sie haben einen Fehler gemacht. Fehler können vorkommen. Das Problem: Wie Sie mit solchen Fehlern umgehen. Anstatt Ihre Kunden ernst zu nehmen, verschanzen Sie sich hinter immer dichteren Verteidigungsringen aus externen Call-Centern und Mitarbeitern, die einem ohnehin nicht helfen können. Nachdem Sie mich schon am Samstag fast in den Wahnsinn getrieben haben, hat mich gestern einer Ihrer Mitarbeiter doch glatt der Erpressung bezichtigt.

Ich finde, es reicht.

Der Reihe nach:

Am Vormittag, kurz nach 10 Uhr bricht mein DSL-Netz zusammen, Telefon und Internet tot.

· 4 Stunden (!) telefoniere ich über Handy mit Ihrem Telekom-Service

· 11 mal (!) werde ich verbunden bzw. bekomme neue Telefonnummern

· 11 mal verbringe ich mehrere Minuten in div. Warteschleifen

· 11 mal schildere ich geduldig mein Problem stets von vorne

· 11 mal beantworte ich die gleichen Fragen

· 4 mal wird mir erklärt, man habe meine Leitung „durchgemessen“

· 4 mal wird mir erklärt,. der Fehler liege definitiv bei mir im Hause

telekomMan schickt mich zum T-Punkt. Ich tausche Kabel und Geräte aus (sprich: kaufe neu). Die Leitung: immer noch tot. Jetzt endlich wird mir ein „Ticket“ ausgestellt, d.h. der Kundendienst wird verständigt.

Am Nachmittag dann der Anruf eines Technikers: Man habe noch mal nachgesehen: im Verteiler Leopoldstraße sei ein Port kaputt gewesen („das gibt’s öfter mal“). Er sei ausgetauscht worden, jetzt müsse mein Anschluss wieder gehen.

Der Anschluss geht. Zurück zum freundlichen T-Punkt-Händler. Der weigert sich, das Neugerät (vor drei Stunden gekauft) zurückzunehmen. Grund: es sei geöffnet worden.

Ich könne mich telefonisch an den Kundenservice wenden. Dort heisst es: Ich solle mein Anliegen doch bitte schriftlich formulieren. Man gibt mir eine Fax-Nummer.

Gestern ruft ein Herr aus Ihrer Telekom-Beschwerdeabteilung in Köln zurück. Ich bekäme den Kaufpreis zurückerstattet, allerdings nur, wenn ich das Gerät einpacke und per Post zurückschicke.

Ich überlege kurz und lehne ab. Ich erkläre, ich habe das Gerät im Laden gekauft und ich verlange, es im Laden zurückzugeben. Besser noch: man solle es doch bei mir abholen! Schließlich habe ich den Netzausfall nicht verursacht. Ohne die Falschuskunft der Telekom (“muss an Ihren Geräten liegen”) hätte ich das Telekom-Modem ohnehin nie gekauft.

Ich erkläre dem Herrn, dass ich nach all dem Ärger und einem solchen „Service“ überlege, den Anbieter zu wechseln, wenn man mir nicht entgegen käme. Die Telekom verdiene schließlich Monat für Monat einen Haufen Geld mit mir (ich habe sowohl Festnetz und Internet bei der Telekom, bin sog. “Diamant-Kunde” bei T-Mobile).

Das Telefonat gipfelt darin, dass mir Ihr Mitarbeiter wiederholt Erpressung vorwirft.

Gerne hätte ich dieses Gespräch „zu Qualitätszwecken“ mitgeschnitten. Dann wiederum denke ich mir: wozu noch ärgern. Sie werden – Sie wollen Ihre Kunden nicht begreifen.

Bin gespannt, wie lange das im Web 2.0-Zeitalter noch gut geht.

Mit freundlichen Grüßen

Richard Gutjahr

München, 13. Oktober 2009

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Euren Telefonanbietern? . Geteiltes Leid… Ihr wisst schon

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28 Gedanken zu “T-fail: Warum ich von der Telekom genug habe

Zitiert von
  1. Kundendienst per Social Media - die Traurigkeit des Erfolgs

  1. Ach ja, diese Art von Telekom-Erfahrungen klingt ja so vertraut! Wenn auch die Erinnerungen nach vier Jahren Telekom-Abstinenz doch etwas verblassen. Seitdem kümmert sich nämlich um meinen Festnetzkram M-net, hinter denen sich nichts anders als die guten, alten Stadtwerke München verbergen. Einziges Problem in dieser Zeit: Ein abgerauchter Router, ausgerechnet am späten Samstagnachmittag. Auskunft der 0800-Hotline: „Ich kann Ihnen den Ersatz gleich per Express losschicken, dann ist er am Montagvormittag da. Wenn Sie es heute noch brauchen, dann setzen Sie sich in die S-Bahn und holen Sie sich im Marienplatz-Untergeschoss kostenlos ein Neues ab. Bis 20 Uhr ist offen!“ Gesagt, getan, eineinhalb Stunden später lief wieder alles rund.

  2. Wahhhhhhhh…DAS kenne ich nur zu gut. Erst verkauft man mir einen DSL 6000, der nur maximal 3000 kBit/Sek auf die Leitung bringt (O-Ton Kundendienst:” Ja, stimmt, bei Ihnen geht nicht mehr”), dann zieht man sich bei Beschwerde ohne irgend ein Alternativangebot auf die windigen AGB zurück.

    Auf meine fristlose Kündigung reagiert man ebenso standardkonform mit Bestätigung zum Ablauf des vertrages (Mai 2010) wie man mit kompletter Ingoranz auf das Schreiben meines Anwalts reagiert, der auf ein Urteil des Amtsgerichts XYZ hinweist, in dem ein DSAL Anbieter aus genau DEN Gründen zur Annahme der fristlosen Kündigung verdonnert wurde.

    Und in der zwischenzeit flattert zum wiederholten Male ein Angebot ins Haus: “Jetzt auf DSL 16000 upgraden – Internet mit Highspeed”…obwohl das ja technisch bei mir gar nicht geht…

    Man bekommt da schon leicht terroristische Fantasien von Sprengstoff und großkalibrigen automatischen Waffen.

    Ich hätte auch gerne ein iPhone, aber solange man das Teil nur bei der T-Com bekommt, vergiss es. Never!

    • @Michael Anwalt brauchte ich zum Glück noch keinen. Aber so ein verlorener Samstag ist echt unbezhalbar. Zumal es am Ende ja ein 0815-Problem war, auf den man leicht hätte kommen können. Das iPhone kann man ja auch über andere Kanäle beziehen. Ausserdem wird die T-Exklusivität demnächst ohnehin auslaufen.

  3. Ich kann dem Jens nur zustimmen. M-Net ist super. Wir haben Telefon und Internet Flatrate von denen.
    Bis jetzt hatten wir innerhalb von knapp drei Jahren einen einstündigen Internetausfall. Das ist denke ich noch im Rahmen.
    Ansonsten ist der Kundenservice top. Bei einem Anruf bekommt man Menschen und keine Maschinen an den Hörer.

  4. Hi!

    Jaja, die Telekom. KundenSERVICE sieht anders aus, fühlt sich anders an und wird IMHO beim magenta-farbenen T nicht wirklich praktiziert. Siehe mein iPhone 3GS das ich wegen eines Haarrisses (Steg über dem Ringtonschalter) beim T-Punkt Business abgegeben habe nur um einige Tage später einen Brief (!) vorzufinden in dem mir mitgeteilt wird, man könne nichts reparieren – schon gar nicht kostenlos – weil ein Feuchtigkeitsschaden vorliegt. Bitte WAS? Ja, neee is klar. Reparaturcenter: “Wir sind nicht zuständig -> T-Mobile Kundenservice.”

    T-Mobile: “Wir sind nicht zuständig -> Apple”.

    Apple: “Pfff. Pappnasen bei T-Mobile. Gerade wegen dem Haarriss kann ja Feuchtigkeit ins Gehäuse gelangen. Wir tauschen das Ding per Express-Service kostenfrei aus.”

    Dies liesse sich sicherlich noch unendlich so weiterführen – das war nur mein aktuellstes Erlebnis mit denen.

    Fazit: HMPF! ;)

    • @plantagoo …was ich ja ü-ber-haupt nicht nachvollziehen kann! Die Haar-Riss-Probleme bei den ersten Baureihen des iPhones waren überall bekannt. Apple selbst hat den Fehler öffentlich eingeräumt. Genau das finde ich ja so unverschämt: die Telekom-Tarife für das iPhone gehören zu den teuersten der Welt. Dass die noch keine Lösung gefunden haben, ihren Kunden diese “Wir sind nicht zuständig”-Odysseen zu ersparen, ist mir ein Rätsel.

  5. Tja, wirklich typisches Telekom-Verhalten. Auch mir ging die Standardantwort”Der Fehler muss bei Ihnen liegen” – was er nie tat – so auf den Senkel dass ich -natürlich- zu Mnet gewechselt bin.
    Und siehe da, es gibt keine Probleme mehr . Einmal war das Modem kaputt, ich konnt mir am selben Tag am Marienplatz ein neues aussuchen. Umsonst natürlich. Geh dorthin, wirst es nicht bereuen.
    Peter

  6. Ich darf in die selbe Kerbe hauen: Seit 5 Jahren M-Net Kunde, Festnetz flat und DSL6000 (Münchner Nordosten) und in der ganzen Zeit einmal Modem kaputt. Kostenloser Umtausch am Marienplatz, und alles ging wieder. Gelegentlich habe ich an Wochenenden oder in den frühen Morgenstunden mal nur 1MBit anstatt der gekauften 6, woran das liegt habe ich noch nicht nachgeforscht. Bisher hat mich das nicht besonders gestört.

    wolfgang

  7. Vor 1,5 Jahren war das Telekom-Maß auch bei mir voll. Wieso ich jemals dieses Unternehmen gewählt habe – ich weiß es nicht. Seitdem Arcor, Deutschland und Auslands-Flat (wegen Verwandtschaft), Internetflat, inkl. Hardware, ordentliche Rate blabla keine 50 Euro om Monat. Da kann ich bei der Telekom 100x 01013 vorwählen oder die Flat dort nehmen: zu teuer und als “Gegenleistung” der Service >>>schlecht<<<. Mit Arcor sehr zufrieden bisher.

  8. Es ist schon immer so eine Sache mit der Telekom. Als ich vor zwei Jahren umzog, kam ich ganz schön ins Grübeln. Als damaliger Student musste ich jeden Cent zweimal umdrehen. Warum sollte ich da beim rosa Riesen bleiben, der deutlich teurer ist, als irgendwelche Provider wie 1und1, Freenet, etc.? Meine Hoffnung war, dass ich pünktlich zum Wunschtermin meinen Anschluss bekommen würde, was bei Freenet und Co. wohl nicht immer der Fall gewesen sein sollte, wie mir Kommilitonen erzählten. Ich blieb und bestellte sage und schreibe vier Monate vor meinem Umzug einen Festnetzanschluss samt Internetflatrate!! 6.000er-Leitung musste ich zahlen, 3.000 war nur möglich.

    Das Problem: Zum Wunschtermin funktionierte nichts! Kein Internet und das Telefon war auch tot. Jeden Tag mehrere Stunden in der Leitung gewesen – natürlich mit dem Handy. Mir haben einige Mitarbeiter sogar die Maske ihrer Datenbank erklärt und mir tatsächlich gesagt, ich sollte mich als ehemaliger Mitarbeiter der Telekom ausgeben, um bevorzugt behandelt werden zu können… Es hatte dann noch anderthalb Monate gedauert, bis der Anschluss funktionierte. Alles, was ich an Geld für das Surfen im Internet und Telefonieren (beides über’s T-Mobile-Handy) stellte ich der Telekom in Rechnung. Und die reagierte tatsächlich und zeigte sich einigermaßen kulant.

    Dann diesen September der Klopper schlechthin: Mein damaliger Anschluss aus der Wohnung wurde fristgerecht gekündigt. Über sechs Monate bekam ich noch eine kleine aber feine Rechung über rund 1,70 Euro pro Monat. Ich dachte zunächst, dass das die Rechnung für die Papierrechnung des Anschlusses meiner Freundin bei der Telekom ist. Dann stellte sich allerdings folgendes heraus:

    Die Telekom schrieb mir über meinen ausgelaufenen Vertrag weiterhin eine Papierrechnung und stellte quasi nur diese Papierrechnung in Rechnung. Nachvollziehbar?? Es gab nur einen Posten auf der Rechnung und das war die Papierrechnung selbst!! Keine Grundgebühr oder laufenden Kosten, nur als Position die Rechnung an sich…

    Auf telefonische Nachfrage erklärte mir eine recht patzige Frauenstimme, dass ich meine Papierrechnung separat kündigen müsste. Auf meinen Kommentar, was das denn für ein Service wäre, so etwas getrennt zu kündigen, wurde die gute Frau echt frech und meinte doch tatsächlich wortwörtlich: “Sie können davon ausgehen, dass ich mir das Geld nicht in die eigene Tasche stecken würde.” Ich sollte per Fax schriftlich kündigen (wie viele Menschen, mit Ausnahme von uns Journalisten, haben heute noch ein Fax??). Das habe ich auch mit einem bitterbösen Kommentar getan. Zusätzlich bat ich um eine Stellungnahme. Bereits zu dem Zeitpunkt plante ich eine Veröffentlichung meiner Telekomgeschichten. Kommentarlos aber immerhin die vollen Gebühren in Höhe von 10,25 Euro bekam ich keine Woche später gut geschrieben.

    Ich freue mich über die Möglichkeit hier, meine Geschichten zu schreiben. Vielen Dank dafür!

    P.S.: Zum 1. Dezember ziehe ich wieder um und habe wieder einen Telekom-Anschluss gebucht. Es hat insgesamt 2,5 Arbeitsstunden gekostet, bis die recht naive Call-Center-Mitarbeiterin die Leitung meiner zukünftigen Wohnung geprüft und der Vertrag zustande kam…

  9. Das Frage ich mich inzwischen auch… Habe gerade eben wieder mit der Telekom telefoniert. Die Frau hat versucht, mich vier mal anzurufen. Dafür erst mal Respekt!! Sie teilte mir mit, dass die Telekom es nicht schafft, zum 1. Dezember meinen Anschluss einzurichten. Technische Probleme, etc…. Angeblich ist da noch einer auf der Leitung gemeldet und der ist natürlich auch noch bei einem anderen Anbieter, bla bla.

    Fakt ist nun, dass die Telekom nichts buchen kann und ich zum 1. Dezember als Online-Redakteur ohne Anschluss zuhause da stehe, obwohl ich vor mehr als sechs Wochen einen Anschluss gebucht habe.

    Mich würde interessieren, ob es zum Thema “Probleme bei der Telekom” schon ein Weblog gibt. Erste kurze Recherchen haben nichts ergeben. Richard, weißt du da vielleicht was oder hättest du Interesse so etwas mit zu begleiten? Ich würde ein paar Ideen spinnen á la Weblog zum posten von Beiträgen und den durch gute redaktionelle Beiträge und Suchmaschinenoptimierung bekannt zu machen. Linkaufbau durch Verlinkungen von deinen Kontakten wäre da natürlich sehr hilfreich. Kannst ja einfach mal deine Meinung schreiben. Über die Kommentare hier ist das alles immer ein wenig mühselig.

    Viele Grüße, Lars

    • Hallo Lars. Mein Mitgefühl. Im Ernst, ich habe auch schon oft überlegt, ob man sich nicht mit einer solchen Site selbständig machen sollte. Allein durch Spenden könnte man bestimmt davon leben (und das sicher gar nicht mal schlecht). Irgendwann wird das jemand tun. Wenn man das richtig aufzieht, könnte das teuer werden für den rosa Riesen!

  10. Hallo an alle Interessanter Blog, habe ich mit viel Freude und Mitgefühl gelesen.
    Möchte euch auch meine (nur die letzte) Terrorkom, äh Tippfehler, Telekomerfahrung mitteilen.
    Also, vor kurzem (Juni 2010) von T-Kom mit Telefon und Internet zu Vodafone gewechselt. Vodafone mit Kündigung beauftragt, was auch alles im großen ganzen geklappt hat.
    Sogar die Kündigungsbestätigung von T-Kom kam pünktlich ( und ich fing schon an zu träumen das alles reibungslos klappen könnte…)
    OK, ..der rosa Riese bucht seit zwei Monaten weiter Gebühren für meine DSL-Flat weiter ab ( habs leider erst letztes Wochende bemerkt).
    Auskunft einer sehr freundlichen Dame bei T-Kom: ” die DSL-Flat müsse separat gekündigt werden, was Vodafone nicht gemacht hat. Wir sollten dies schnelltens tun….usw.”
    Ihr ahnt es schon…Vodafone Hotline sagt: ” nach Ihren Unterlagen wurde alles gekündigt.”
    Ich brauche glaube ich nicht zu erwähnen wie lange es dauert, bis man in den jeweiligen Hotlines einen Menschen an das andere Ende bekommt.
    Also, meine Frau hat heute eine Kündigung der DSL-Flat an den rosa Riesen verschickt mit der Bitte um Rücküberweisung der überbezahlten Beiträge….
    Da meine Frau noch an das gute beim rosa Riesen glaubt, bin ich mal gespannt was daraus wird.
    Werde euch auf dem laufenden halten
    Viele Grüsse
    RSC

  11. Hallo zusammen :)

    Auch ich habe schon so manches bei der Telekom erlebt….
    Als ich vor 3 Jahren meinen Vertrag abschloss, war ich zunächst sehr zufrieden. Das hielt allerdings nicht lange an. Als der Anschluss dann gelegt und freigegeben wurde, ging das Internet nicht.
    Ich rief bei der Telekom an. Immer und immer wieder. Ständig wurde ich von Hinz nach Kunz verbunden und niemand konnte oder wollte mir helfen. Tagelang rief ich immer und immer wieder an, in der Hoffnung einen kompetenten Menschen am anderen Ende zu erwischen. Geholfen wurde mir letztendlich erst, als ich mit Kündigung wegen nicht erbrachter Leistung drohte. Dann ging alles fix. Der Servicetechniker kam (sogar kostenfrei) und hat den defekten Splitter ausgetauscht. Dann klappte lange Zeit alles reibungslos. Nach etwas mehr als 2 Jahren wurde ich schwanger. Mein Mann und ich entschlossen uns also zusammen zu ziehen. Die Mindestlaufzeit meines Telekomanschlusses war bereits verstrichen. Wir waren der Meinung, dass es sicherlich das einfachste wäre, den Anschluss erst einmal mit zu nehmen. Nun (knapp 1 Jahr später) wollen wir wieder umziehen. Wir entschlossen uns, bei der Telekom zu kündigen, da wir an unserem neuen Wohnort bei einem anderen Anbieter eine schnellere Internetleitung bekommen können und das sogar für weniger Geld. Ich rief also bei der Telekom an, um mich wegen der Kündigung zu informieren. Dann kam die große Überraschung: Beim letzten Umzug wurde die Mindestlaufzeit einfach wieder auf 24 Monate gestellt. Ich beschwerte mich, da ich am Telefon nicht darauf hingewiesen wurde und man berief sich auf die AGBs. Zu allem Übel ist auch noch mein Modem kaputt gegangen. Man bot mir doch tatsächlich ein “Mietmodem” an. Ich lehnte dies ab und sagte, dass das eine bodenlose Frechheit ist und ob man nicht in der Lage sei, mir ein neues Modem kostenfrei zuzusenden, wenn man auch in der Lage wäre heimlich, still und leise meinen Vertrag zu verlängern. Man sagte dann, dass man dann nichts tun könnte und ihnen seien die Hände gebunden. Naja, heute hab ich wieder bei der Telekom angerufen und meinen Unmut kund getan. Man kam mir doch tatsächlich entgegen, indem man mir die neuen Geräte nun doch kostenfrei zur Verfügung stellen kann und mir sogar die 60,00€ für die Umstellung des Anschlusses wegen dem Umzug erlässt. Das ist zwar ein kleiner Trost, jedoch ändert das nichts an der Tatsache, dass wir nun noch 2 Jahre länger bei der Telekom bleiben müssen. Naja, was soll ich sagen?! Die Telekom hat eben ihre ganz eigenen Methoden zur Kundenbindung. Mein Mann und ich sind uns allerdings einig, dass wir in 2 Jahren kündigen und den Anbieter endgültig wechseln werden.

    Herzliche Grüße,
    Vanessa

  12. Ja, diese Telekom. Viel will ich auch nicht mehr dazu sagen, denn ich bin drauf und dran denen mal so richtig eins in ihren A…. zu blasen, damit die eingebildeten A…….und M…… der Geschäftsführung mal wach werden.
    Was da so abgeht ist ungeheuerlich. Das gilt auch für die Tochter- und Söhnefirmen der Sch….Telekom!
    Seit fast 20Jahren geht unser kampf mit denen schon, da haben wir schon alles erlebt. Da sind ignorierte Kündigungen noch das Harmloseste. Da wird einfach weiter Geld vom Konto abgebucht, obwohl Anschlüsse seit Monaten nicht mehr bestehen. Zig-fache Anrufe bei den Hotlines haben nichts aber auch definitiv nichts zur Folge. Alles nur verpulvertes Geld, was die Kunden zahlen.
    Eine k…….. Vereinigung ist das.

  13. Traurigerweise ist es ja anderswo nicht unbedingt besser. Wir haben uns letztes Jahr für Vodafone entschieden, hauptsächlich, weil man für die Zeit, in der die Leitung nocht nicht steht einen UMTS-Stick bekommt, den man in den Router stekt und dann geht Telefon und Internet zumindest halbwegs. Leider dauerte das Anschalten dann sage und schreibe drei Monate und nicht die versprochenen drei Wochen. Mit dem Stick war das Internet echt nur rudimentär brauchbar, wie früher halt. Zum Glück hatten wir nette WLAN-Nachbarn. Auf andauernde Nachfragen bei der Hotline hieß es allerdings, die Telekom wäre schuld, die müssten die Leitung schalten und wären überlastet…
    Ansonsten läuft seit dem alles problemlos, ich habe also keine genaue Ahnung, wie der Kundenservice ist. Immerhin hatte ich auch vorher in Düsseldorf mit Arcor (also Vodafone) nie Probleme und kam bei Umzug problemlos vorzeitig aus meinem 24 Monatsvertrag.

  14. Ich habe dies ja schon einmal bei einem T-Leidgeprüften geschrieben. Ich bin jetzt 3 mal umgezogen, habe 2 mal den Tarif gewechselt, hatte hierzu verschiedene Rückfragen an die Hotline und alles hat pünktlich und zu meiner Zufriedenheit funktioniert und alles bei der Telekom. Ich bin mit Technikern verbunden worden, die zur Lösung beitragen konnten, die Ansprechpartner in der Hotline waren nett und kundenorientiert.
    Wieso passieren dann solche Sachen wir hier? Passieren diese Dinge eigentlich immer bei den gleichen Personen, aber soviel Pech kann man doch gar nicht haben, oder?
    Natürlich habe ich keine Antwort hierzu, leider.

    PS. Wieso gibt es hier eigentlich Kommentare aus 2009, wenn doch der Artikel erst heute gepostet wurde?

  15. Ich habe auch jahrelang mit geballter Faust die Telekom genutzt. Gewechselt bin ich nicht, obwohl es ja möglich gewesen wäre. Bequemlichkeit und Horrorgschichten von wochenlangem Abgeschnittensein vom Netz beim Wechsel haben mich davon abgehalten.

    Im Nachhinein weiß ich es zu schätzen, dass es in Deutschland fast überall Alternativen zur Telekom gibt und viele diese Alternativen auch nutzen. Erst diese Konkurrenz treibt einen Ex-Monopolisten zu besseren Leistungen an.

    Hier in Seattle gibt es keine Alternative zu Comcast (Kabel-TV, Telefon- und Internetanbieter), wenn man ein Internet mit Geschwindigkeiten haben will, dass auch nur halbwegs dem entspricht, was man in Deutschland von DSL gewohnt ist. Die anderen Anbieter sind satellitengestützt und kommen nicht über 2 MB Downline hinaus, Upline im Schneckentempo. Ich zahle jetzt 80 Dollar im Monat für 16 MB (die niemals erreicht werden). Nur für Internet, wohlgemerkt, kein Telefon, kein TV.

    Das Problem hier: Alle hängen an Comcast und alle streamen Videos. Am Wochenende, abends und bei schlechtem Wetter geht regelmäßig nichts mehr. Aber Comcast denkt überhaupt nicht daran, das Netz schneller auszubauen. Die Kunden können ja ohnehin nirgendwo anders hin.

    Ehrlich gesagt hatte ich mir das anders vorgestellt: Keine GEZ-Gebühren mehr, keine Telekom mehr – hurra, das Leben wird billiger. Stattdessen frisst mein iPhone-Vertrag mit AT&T und das Internet per Comcast die Ersparnis komplett auf und es ist teurer als vorher. Seitdem sehe ich die Telekom nicht mehr in ganz so schlechtem Licht.

  16. Ahaha! Der Artikel ist von 2009?! Lustig, was ein Link des Herrn Knüwer so alles bewirken kann. Das erklärt auch, warum noch von Arcor geschrieben wird :-)

  17. Bei mir hat die DSL-Leitung vergangenes Wochenende gewackelt. Was soll ich sagen: Telekom-Hotline hat mir die üblichen Tricks (Router neu starten – hatte ich längst versucht!) genannt und dann an einen Techniker weitergeleitet. Der hat noch am Samstag angerufen, ein paar Maßnahmen angekündigt (“wenn Ihre Leitung in der nächsten halben Stunde wackelt, dann bin ich das”) und sich danach wieder gemeldet. Seither läuft es. Montag kam dann der Kontrollanruf mit der Frage, ob alles ok sei. Also, ich fand das gut.

    Aber ich gebe Ulrike Recht: Ohne Konkurrenz wäre die Telekom nicht von der Behörden-Methalität weggekommen.

  18. Wenn ich das so lese bin ich wohl eine der wenigen Ausnahmen die mit der Telekom bisher keine Probleme hatten… Es könnte aber daran liegen, daß ich mir einen “Geschäftskunden-Anschluß” zugelegt habe.

    Ich bin jetzt seit Ewigkeiten bei Magenta-Riesen und habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Nach einem Problem mit T-Home Entertain habe ich von denen nach 4 Wochen sogar “Kontrollanrufe” bekommen, ob das Gerät auch immer noch zufriedenstellend funktioniert.

    Bei Problemen immer in kürzester Zeit kompetente Problemlösungen bekommen.

  19. Hallo zusammen, ich schreibe jetzt nicht über die Telekom sonder muss mich mal über einen Mitbewerber auslassen.
    Bei mir ist es Vodafone die sich in puncto Service nicht mit ruhm bekleckern es fing alles mit dem Umzug in ein Rand Stadtteil von Köln an, nach verfügbarkeitsprüfung wurde mir eine 6000 Leitung zugesagt also OK.

    03.2011 6000 DSL, Telefon und Mobil wird von Vodafone an der neuen Adresse freigeschaltet. (soweit so gut)

    05.2011 nach nun mehr 6wochen und x Anrufe bei Vodafone wurde unsere private Tel. Nummer von NetCologne portiert, na wurde auch Zeit denn eigentlich hätte dies bereits nach ca. 2-4 Tagen erfolgen sollen, so die Aussage eines Vodafone Mitarbeiter.

    Ach ja, das die DSL-Leitung mehrfach täglich zusammenbricht und ich nach mehrfachen Messungen mit dem Vodafone eigenen DSL-Speed Test gerade mal 56k wehrte habe möchte ich hier auch erwahnen.

    Also wieder mehrfach mit Vodafone telefoniert immer das gleiche spiel X-Mal weiterverbinden, X-Mal alles erneut erklären usw…….

    08.2011 ein techniker kommt raus und stellt fest, ah die Dämpfung läst max. ne 2000 Leitung zu. OK wenn Davos ist dann bitte, hauptsache stabile. (das mir der Techniker mit 51€ in Rechnung gestellt wurde und erst nach zwei langen Telefonaten eine Gutschrift über die 51€ erfolgte, möchte nur am Rande erwähnen)

    11.2011 auch die 2000 DSL-Leitung ist instabil ca. 15 Telefonate später kommt abermals ein Techniker raus, ah nee da kann ich nichts machen die Leitung läuft ja seit mehr als 24Std. Stabile. OK

    Leitung lief in der Tat ca. 14 Tage stabil und jetzt?

    12.2011 ich warte auf die Rechnung von 51€, damit ich diese beanstanden kann … Die Leitung ist immer noch instabil und Vodafone sendet mir 1x die Woche eine SMS mit der bitte mich telefonisch zu melden, da die Post nicht zugestellt werden kann, dieses mache ich braf um zu erfahren, dass meine Adressdaten richtig sind, die Post wird aber immer noch nicht zugestellt.

    Ach ja bin gespannt was das neue Jahr bringt, hat bereits jemand Erfahrung mit Entertain via Satellit von der genau so Service losen Telekom.