Sulzberger: Stop the press!

9. September 2010

Die Zeitung ist tot. Lang lebe der Journalismus. Arthur Sulzberger Jr, Chairman und Herausgeber der New York Times hat jetzt auf einer Konferenz in London eine bemerkenswerte Ankündigung gemacht: Man werde aufhören, die New York Times zu drucken. Das genaue Datum stünde aber noch nicht fest.

Ich will ganz ehrlich zu Euch sein: Ich bin gar nicht so ein Early Adopter wie Ihr alle denkt. In Wahrheit bin ich ein Gewohnheitstier. Ich liebe meine täglichen Rituale. Dazu gehörte auch lange Zeit das Rascheln einer Morgenzeitung. In der immer gleichen Abfolge wanderten Sportteil, Anzeigenmarkt und Werbeprospekte, noch bevor ich den Küchentisch erreichte, auf den Altpapier-Stapel. Dann ging es vom Aufmacher, den Kommentaren, über die Medienseite quer durch den Blätterwald bis zur Wirtschaft. Kultur und Seite 3 wurden stets überflogen. Wenn mich dort etwas interessierte, legte ich es zur Seite, damit ich es später in Ruhe lesen konnte. Natürlich habe ich das nie getan. Es war aber beruhigend zu wissen, dass ich es hätte tun können.

Das Abo gekündigt – viel zu spät!

Das war im letzten Jahrtausend. Mein Abo der Süddeutschen Zeitung habe ich vor 5 Jahren gekündigt. Viel zu spät eigentlich. Denn gelesen habe ich die Zeitung schon über Jahre hinweg nicht mehr. Wanderten früher nur einzelne Teile der Zeitung ungelesen ins Altpapier, musste ich bald feststellen: das komplette Druckwerk kam schon als Altpapier zu mir angeliefert. Kaum eine Schlagzeile, kaum ein Thema, das ich nicht schon kannte, respektive seiner Fortschreibung.

Nicht, dass Ihr mich falsch versteht: Ich liebe die gedruckte Zeitung. Ich liebe die Druckerschwärze an den Händen. Das umständliche Falten und die Verrenkungen beim Umblättern, damit man seinen Sitznachbarn im Flugzeug nicht erschlägt (man nennt es nicht umsonst die “Holz”-Klasse). Das alles gehört  zur Zeitungslektüre wie schrumplige Finger nach dem Baden oder Krümel nach dem Frühstück im Bett. Es ist nur: Die Zeitung und ich, wir haben uns über all die Jahre immer mehr voneinander entfremdet.

Tageszeitungen machen keinen Sinn mehr

Tageszeitungen als Informationsquelle, gedruckt auf Papier, machen für mich keinen Sinn mehr – weder als Leser, noch als Reporter. Wie oft musste ich schon über ein Ereignis schreiben, das noch gar nicht stattgefunden hat, nur um den Andruck nicht zu verpassen. Wie oft sind mir, dem Verlag, am Ende auch den Lesern tolle Geschichten entgangen, weil Sonntags oder auch am Feiertag keine Zeitung geliefert wird. Noch immer machen viele meiner Kollegen den Fehler, Qualitätsjournalismus am Trägermedium festzumachen. Als ob eine gedruckte Agenturmeldung wertvoller wäre, als dieselbe Meldung (einen Tag zuvor) bei Spiegel oder Focus Online!

Wenn Arthur Sulzberger Jr. nun also das Ende der gedruckten Zeitung ausruft (“we will stop printing the New York Times sometime in the future, date TBD.”), dann sollte uns das keine Angst machen, im Gegenteil. Schon vor einem Jahr trichterte der CEO seinen Mitarbeitern ein: “We are a news company, not a newspaper company.” Das Ende einer Ära als Beginn einer neuen Zeitrechnung. Ich bin froh, Teil dieses Wandels sein zu können. Mit meiner Kolumne bei der Münchner Abendzeitung. Mit meiner Arbeit beim Bayerischen Fernsehen. Mit meinem Blog. Ich freue mich auf Lob, Kritik und Anregungen – ich freue mich auf den Austausch mit meinen Zuschauern oder Lesern. Es heisst: der Journalismus sei der erste Entwurf von Geschichte. Wenn dem so ist: lasst uns Geschichte schreiben!


Flattr this

Frage: Habt Ihr noch ein Zeitungsabo? Wie lange meint Ihr wird es gedruckte Zeitungen noch geben?

{ 10 comments }

Wir Fanboys

6. September 2010

Ich steh auf der Straße. Schon wieder. Ein halbes Jahr ist es her, da feierte ich meine 15 Minuten Weltruhm, als Käufer des ersten iPads. Damals hatte ich an der Fifth Avenue in Manhattan campiert, um das Gerät möglichst schnell in die Finger zu bekommen. Mit mir: Tausende von Apple-Fans, die vor dem New Yorker Flagship-Store ausharrten. Für einen Computer! Jetzt stehe ich hier in München. In der Schlange. Wieder mal. Geschichte wiederholt sich.

flickr picture / creative commons by cmurtaugh

Man hätte ja auch im Internet bestellen können – aber mal ehrlich, wo bleibt denn da der Spaß? „Steh’ an, wenn Du ein Fanboy bist!“ Public Cueing ist das neue Public Viewing. Fehlt nur noch die Vuvuzela.

Es gibt Regeln in so einer Schlange. Beim Austreten zum Beispiel. Auf internationalem Asphalt hat sich eine Viertelstunde bewährt. Wer länger wegbleibt, verliert den Anspruch auf seinen Platz. Nur 15 Minuten – damals in New York nicht ganz unproblematisch. Vor allem nachts, wenn die Bars und Restaurants in der Nachbarschaft dicht machen. Der Pförtner des Plaza, ein 5-Sterne-Nobel-Hotel schräg gegenüber, zeigte sich gnädig. Sicher auch ein Fanboy.

In der Schlange damals habe ich auch viele neue Bekanntschaften gemacht. Dean, 26, Informatik-Student aus den Hamptons. Der hatte extra seine Vorlesung geschwänzt. „Das ist das iPad“ sagte er mit funkelnden Augen. „Vielleicht das größte Ding überhaupt!“

Jetzt stehe ich also wieder in der Schlange und beobachte die Menge. Was sind das für Leute, die sich sowas antun? Haben die nichts Besseres zu tun? Was auffällt: wie schon in New York stammen auch hier alle aus einer Generation. Was die wohl beruflich machen, dass die es sich leisten können, an einem gewöhnlichen Werktag hier auf der Straße rumzulungern? Und woher haben die das Geld? Ist ja nicht ganz billig, der Spaß. Der Mann hinter mir heißt Günther. Er sagt, er habe noch nie gern gearbeitet. Lieber genießt er das Leben. Wie Recht er hat!

Unruhe kommt auf. Das Gerücht macht die Runde, dass die Kontingente schon restlos ausverkauft seien. Ein Fotograf kommt vorbei und macht Fotos für die Lokalseite. Einen solchen Menschenauflauf hat es hier schon lange nicht mehr gegeben.

 Wir Fanboys, letzte Woche in München-Schwabing

Ich weiß noch, was zuhause los war, als ich in New York in der Schlange stand. In der Arbeit haben sich meine Kollegen die Mäuler zerrissen: Schlange stehen! Öffentlich! Sowas könne man doch nicht tun! Das schade der journalistischen Glaubwürdigkeit! Sagen ausgerechnet jene Kollegen, die immer ganz vorne mit dabei sind, wenn es Presse-Geschenke oder Journalistenrabatte gibt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ein Mitarbeiter kommt aus dem Gebäude und verkündet, es sei alles weg, restlos ausverkauft. Ein Raunen geht durch die Menge. Günther, der Mann hinter mir, zuckt mit den Schultern. „Kann man nichts machen“, sagt er. Der nächste Vorverkauf ist in zwei Wochen. Dann wird der pensionierte Lehrer wieder hier stehen. „Die Karten im Internet bestellen?“, der 68jährige winkt ab. „Das Anstehen ist er mir wert, der Dieter Hildebrandt.“


Flattr this

Meine Print-Kolumne findet Ihr jeden Freitag im Kultur- und Medienteil der Münchner Abendzeitung.

{ 4 comments }

Es war das Sommerlochthema 2010: Google Streetview. Am Rande eines Heimatbesuchs in Bayern habe ich die Bundesverbraucherschutzministerin getroffen. Ilse Aigner war so spontan, für die Besucher meines Blogs ein paar Fragen zu beantworten.

Das Straßen-Interview – für Euch komplett unverpixelt :-)

Reagieren die Politiker zu hysterisch? Oder wird uns unser Gottvertrauen gegenüber Google, Facebook & Co eines Tages noch leidtun?

Auch in den USA wird das Thema inzwischen kritisch beleuchtet. Das Video stammt von der Organisation http://www.consumerwatchdog.org/ und steht – oh irony – auf Google’s YouTube ;-)

Eure Meinung zur Google-Streetview-Debatte?


Flattr this

{ 4 comments }

Mögen die Bildschirme bald so flach werden wie das Programm; dass sich das Fernsehen in den letzten 50 Jahren kaum weiterentwickelt hat, liegt nicht an der Technik, sondern daran, dass den Leuten, die Television machen, vor allem eines fehlt: die Vision.

Gestern habe ich die Zukunft des Fernsehens gesehen. Nicht auf der IFA in Berlin. Auf meinem iPhone. Ich saß mit Freunden in einer Münchner Kneipe. Vor uns: ein iPad, ein iPhone 3GS und das iPhone 4. Auf allen Bildschirmen lief das gleiche Programm: der Apple-Livestream aus dem Yerba-Buena-Center for the Arts in San Francisco. Eine Keynote von Steve Jobs als Live-Video, so etwas hatte es lange nicht mehr gegeben. Das eigentliche Besondere war, dass der Stream technisch speziell auf (mobile) Apple-Geräte ausgerichtet war und noch dazu fantastisch klappte.

Ob iPhone oder iPad – überall ein gestochen scharfes Bild (zugegeben: mit gelegentlichen Aussetzern). Toll: Die hervorragende Bildqualität blieb auch dann noch erhalten, als ich später mit dem iPhone in der Hand das Lokal verließ und vom WiFi- auf das mobile 3G-Netz wechselte. Ich habe schon viel gesehen, aber Live-TV auf einem Handy, in dieser Qualität, das war echt beeindruckend.

Die Präsentation selbst bestand zum großen Teil aus der alljährlichen iPod-Verkaufsshow. Doch dann stellte der Apple-Boss noch ein paar weitere Neuerungen vor, und plötzlich schloss sich der Kreis. Mit Airplay will Apple in Zukunft das Streamen von Medien – zum Beispiel von iPad zur Stereoanlage ermöglichen. Mit der zweiten Generation von AppleTV geht der Computerbauer einen Schritt weiter: auch Video soll demnächst zwischen allen (Apple-) Geräten austauschbar sein. Habe ich beispielsweise einen Film unterwegs auf dem iPhone angefangen, kann ich ihn zuhause auf dem Fernseher weiterschauen.

AppleTV – die Zukunft des Fernsehens? Vielleicht. Allerdings nicht das Gerät, auch nicht die Software – sondern die Idee dahinter. Und die fehlt den Platzhirschen in der TV-Branche. Mögen die Bildschirme bald so flach werden wie das Programm; dass sich das Fernsehen in den letzten 50 Jahren kaum verändert hat, liegt nicht an der Technik, sondern daran, dass den Leuten, die Television machen, vor allem eines fehlt: die Vision.

Wenn in diesen Tagen auf der IFA wieder jede Menge „Innovationen“ gefeiert werden, findet die eigentliche Revolution ganz woanders statt. Und zwar mitten in der Einöde von North Carolina. Hier errichtet Apple gerade ein “big-ass” data center, eine gigantische Serverfarm, so groß wie sonst nur die Rechencenter von Google. Dort will Apple demnächst seine Daten lagern, darunter auch, so darf vermutet werden, Musik- und TV-Angebote sowie Filme. Laut Apple-Vize Tim Cook auf der letzten Bilanz-Pressekonferenz soll das Datencenter Ende des Jahres fertig gestellt und einsatzbereit sein.

Anders als bei der Musik oder beim Mobiltelefon tut sich Apple jedoch schwer, das Fernsehen neu zu erfinden. Warum das so ist, das hat Steve Jobs bei der D8 Conference im Frühjahr auf Nachfrage eines Zuschauers erklärt:

Vergessen wir für einen Moment mal Apple. Vergessen wir Google. Vergessen wir die IFA, die vielen tollen Geräte, Bildschirmdiagonalen, Pixelzahlen – das alles. Die Zukunft des Fernsehens ist nicht der 3D- oder der Hybridfernseher.

Die Zukunft des Fernsehens ist für mich eine Kombination aus den folgenden 5 Punkten:

  1. Einfache Bedienbarkeit
  2. Preis
  3. Angebot / Auswahl
  4. Qualität
  5. Community

1. Einfache Bedienbarkeit

Eine der spannendsten Momente der Apple-Präsentation war der Moment, als Steve Jobs auf die Schwächen der Konkurrenz verwies. „Die Leute wollen keinen Computer auf ihrem Fernseher“ – eine volle Breitseite gegen Google, noch bevor die angekündigte Google-TV-Box überhaupt vorgestellt wurde. „Für Leute in der Computer-Industrie ist sowas schwer zu verstehen, aber für die Benutzer ist das leicht zu verstehen.“ Jobs, der alte Besserwisser? Ja. Weil er schon oft genug bewiesen hat, dass er es tatsächlich besser weiß!

2. Preise

Apple hat die TV-Bosse (wie seinerzeit die Musik-Industrie) versucht davon zu überzeugen, dass sie mit Ihren Preisen runter gehen müssen. 99 Cent Rentals für eine Folge Lost, Simpsons oder Mad Men. Werden die Menschen für etwas zahlen, das man sonst auch gratis sehen kann? Ich bin der Meinung: ja, sie werden – solange es schnell und einfach geht. Der Mehrwert: Sehen was immer, wann immer und wo immer man will. 99 Cent? Geschenkt.

3. Auswahl

Hier muss Jobs noch die größte Überzeugungsarbeit leisten. Bis auf abc (gehört zu Disney, an dem Jobs 10 Prozent der Anteile hält) und Fox (gehört zu Murdoch, der das iPad liebt) haben alle anderen Networks bisher abgewunken. “Die werden sich auch noch anschließen”, so der Apple-Boss, “wenn sie ihren Moment der Erleuchtung haben”. Besser laufen die Geschäfte mit Hollywood: die strategische Allianz mit Netflix ist genial. Damit kann Apple nun endlich auch Filme anbieten, auf die man über AppleTV noch keinen Zugriff hatte.

4. Qualität

Ohne qualitativ hochwertige Inhalte, kein Erfolg. Jobs sagt: Die Menschen wollen Hollywood-Filme und hochwertige TV Serien – keine Amateur- und keine Low-Budget-Produktionen. Ohne guten Content verblassen selbst die schönsten Bildschirme.

5. Community

Menschen lieben es, Dinge miteinander zu teilen. Eine Tatsache, die auch Apple lange Zeit sträflichst vernachlässigt hat. Mit Ping startet nun auch Apple sein eigenes Soziales Netzwerk. Ob Ping Giganten wie Facebook & Co eines Tages das Wasser reichen kann, ist eher unwahrscheinlich. Google hat sich auf diesem Feld bereits wiederholt die Finger verbrannt. Dennoch bin auch ich davon überzeugt, dass das Fernsehen eines Tages einen Marktplatz braucht, auf dem man sich parallel zum laufenden Programm austauschen, die jeweiligen Sendungen bewerten kann.

Fazit: AppleTV ist alles andere als ausgereift. Ein Provisorium, bis die wirklich dicken Bretter gebohrt werden (Technik, Lizenzen, Inhalte). Und dennoch: Gestern habe ich die Zukunft des Fernsehens gesehen. Nicht in Berlin und nicht auf einem Fernsehgerät. Auf meinem iPhone.


Flattr this

Eure Meinung? Habt Ihr die Keynote gesehen? Wird sich Apple auf dem TV-Markt durchsetzen?

{ 9 comments }

Thumbnail image for Steve Jobs live

Steve Jobs live

September 1, 2010

Apple streamt zum ersten Mal eine Steve Jobs Keynote exklusiv auf iPhone, iPod, iPad oder Mac. Beginn: heute 19 Uhr (dt. Zeit). Schlechte Nachricht für alle Windows-User: Ihr müsst draußen bleiben! *Korrektur: In meinem ursp. Text von heute Nacht um 3 Uhr schrieb ich von einer Premiere. Ein Fehler. Apple streamte bereits via Quicktime (auch [...]

Weiter →
Thumbnail image for out of office

out of office

August 30, 2010

Dies ist ein automatisierter Blogpost. Ich werde nicht früher als Montag, den 6. September wieder ansprechbar sein. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an den nächsten Apple Store. Der Grund:

Weiter →
Thumbnail image for Ballern im Bundestag

Ballern im Bundestag

August 26, 2010

Bundestagsabgeordnete wollen im Bundestag eine LAN-Party abhalten. Killerspiele unter der Reichstagskuppel? Wenn schon sterben, dann wenigstens nicht dumm. Eine reine „Informations-Veranstaltung“, betonen die Initiatoren. Ziel sei es, Vorurteile abzubauen. Bei Computerspielen wie „Counter Strike“ gehe es nämlich nicht allein ums Töten, sondern auch ums Täuschen, Tricksen und Fallenstellen – kein großer Unterschied also zu dem, [...]

Weiter →
Thumbnail image for Zombies, Zukunft & Zucchinis

Zombies, Zukunft & Zucchinis

August 23, 2010

Mein Wiedereintritt in den Arbeitsalltag verlief holprig: mieses Wetter, miese Laune und Sehnsucht nach Tel Aviv. Doch dann erlebte ich eine faustdicke Überraschung – in meinem Garten! (Unbedingt in HD anschauen – unten rechts klicken)

Weiter →
Thumbnail image for Ich weiß wo Du wohnst!

Ich weiß wo Du wohnst!

August 19, 2010

Ein Gespenst geht um in Deutschland. Es fährt Opel Astra, fotografiert unsere Häuser und stellt die Fotos dann ins Internet. Der Straßen-Striptease hat einen Namen: Google Streetview. Hausfassaden (!), nackt (!!), im Internet (!!!). Unsere online-gestählten Volksvertreter („Fräulein Meier, haben Sie meine E-Mails schon ausgedruckt und zur Post gebracht?“) wittern ein Sommerloch-Thema mit hohem Erregungs-Potential. So [...]

Weiter →
Thumbnail image for Wer zuletzt LOL-t

Wer zuletzt LOL-t

August 13, 2010

Treffen sich zwei Jugendliche im Chat. Meint der Eine: „Ey, kennste real life?“ Der Andere: „Nö, schick ma link. LOL!“ Wie jetzt, das finden Sie nicht komisch? Willkommen im Club der „DAU“ – der „Dümmsten Anzunehmenden User“. Es ist noch gar nicht lange her, da dachte ich, computermäßig sei ich voll auf der Höhe. Bis [...]

Weiter →