G! #14: Print goes iPad: Die Presseshow

10 Jahre haben die Verlage die Neuen Medien verschlafen, jetzt überschlagen sie sich geradezu, um auf das iPad zu kommen. Zum Deutschland-Start sind bereits viele Titel im AppStore verfügbar. Bei der Umsetzung gibt es ganz unterschiedliche Konzepte. Hier ein erster Video-Überblick.

Vorbei die Verweigerungshaltung und die ewigen Stellungskriege, die Verlage machen ernst und investieren in die Zukunft: das Lineup der deutschen Tageszeitungen und Magazine kann sich sehen lassen.

Nicht sehen lassen können sich die Preise – eine Auswahl:

Zum Deutschland-Start des iPads sind deutlich mehr Titel verfügbar als seinerzeit in den USA. Und zur großen Überraschung: neben den üblichen PDF-Ablegern der Print-Ausgaben gibt es auch schon eine Vielzahl spannender Experimente, die ahnen lassen, worauf wir uns in Zukunft freuen dürfen.

Weil Filme mehr als 1000 Bilder sagen – hier meine kleine Presseschau:


Egal ob Ihr ein iPad habt oder nicht – mich interessiert Eure Meinung. Was ist Eure Lieblings-Umsetzung? Was vermisst Ihr? Was sagt Ihr zu den Preisen? Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion. Bitte – haut in die Tasten!

flattr this!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

35 Gedanken zu “G! #14: Print goes iPad: Die Presseshow

Zitiert von
  1. iPad + Velcro = ♥ | N!klas

  2. Zwei App-Tipps fürs iPad | ostroplog – Das Weblog von Philipp Ostrop

  3. iPad-Hype: Ansturm im Apple Store « Matthias Deuschl's Blog.

  4. Presseschau AppStore » Zeitungen, iPad, Online-Ausgaben, Video, Gutjahr, Richard » iPad-info.de

  1. Brand Eins habe ich auch zuerst als Frechheit empfunden, aber es ist in der Tat sehr elegant. Trotzdem stehe ich auf mehr Interaktivität und möchte etwas verwöhnt werden, ;)

    Mich würde aber mal deine Meinung zur App von USA-Today interessieren!

    • @Nino Die USA-Today war die erste iPad-Zeitung, die ich mir im April runtergeladen habe. Gehört zu meinen Top 3 Nachrichten Apps! Übersichtlich, klare, intuitive Menüführung. Gelungene Mischung aus Text und Bild (die gedruckte USA-Today finde ich übrigens furchtbar!).

  2. Solange wie keine anständigen News in den Zeitungen sind werde ich mir auch keine kaufen…. Bestes beipiel ist die Militärische besetzung von Haiti durch die USA was kein Mensch wirklich weiß! Die Apps können da noch so schön aussehen… Nur anständige News sind auch das Geld wert.

    • @Pyte Was Haiti angeht, habe ich eine andere Meinung. Aber das ist hier nicht das Thema. Grundsätzlich gebe ich Dir Recht: Journalismus muss gut sein – egal ob gedruckt oder auf dem iPad. Das gerät manchmal in Vergessenheit, weil alle nur auf Google, Apple und die Technik schielen.

  3. Ah, ok. Bei mir ist die USA-Today App derzeit sogar auf Platz 1, aber ich habe auch noch nicht alle durch! Mich wunderte nur, das du sie in deinem Artikel und Video nicht erwähntest, wo ich persönlich finde, dass die Deutschen hier mal fleißig abkupfern sollten!

  4. Hallo
    Selber habe ich vom iPad Kauf Abstand genommen. Das liegt bei mir persönlich bei mir daran, das ich keinen Nutzen habe. Besitze jedoch schon MacBook, iMac und iPhone und bekomme alle Arbeiten die ich erledigen muss mit den bestehenden Geräten erledigt. Auch habe ich lange überlegt meine iPhone App auf das iPad zu portieren. Auch hier bin ich zum Entschluss gelangt, das der Weg über das www weit aus besser ist und mir mehr Freiheiten erlaubt. So biete ich zum Beispiel unter der URL http://www.videotrainingsworkshop.de/downloads/ipadvtw106.zip einen kompletten Videolernkurs zum Mac OS X 10.6 Betriebssystem als Download speziell für das iPad an. Vorteil: Keine Wartezeiten wegen einer App, keine inhaltlichen Aenderungen die mir irgendjemand vorschreibt, der Nutzer kann selber entscheiden ob er das iPad zum lernen nutzen moechte oder nicht. Ich kann mir vorstellen in einer spaeteren Version das iPad zu kaufen, wenn es mir Dinge im Leben abnimmt die mir Zeitersparnis bringen und kann nur hoffen das die Computer von Apple nicht irgendwann noch ein ähnliches System wie das iPad bekommen. Insgesamt denke ich auch, das das iPad in bestimmten Branchen/Bereichen gutes Potential hat, wenn die Anbieter in Deutschland mit ziehen.

  5. Lieber Richard Gutjahr, als Verantwortlicher für die WELT-App zunächst einmal danke für den guten und fairen Beitrag. Auf eines möchte ich hinweisen. Ganz zu Anfang sagen Sie, sie würden die Apps von Tageszeitungen testen. Die einzige Tageszeitung im Test ist aber die WELT. Spiegel erscheint wöchtentlich, BrandEins und Wired monatlich, unser Iconist zunächst einmal im Quartal (klar, verfolgen wir das weiter). Es ist nur wichtig, bei den aktuellen Apps wie der WELT und Titeln mit mehr Zeit für jede Ausgabe unterschiedliche Kritierien anzulegen. Ein täglicher Iconist oder ein tägliches Wired – ja, das wärs dann wohl … Ist aber (derzeit) nicht machbar. Beste Grüße Romanus Otte

    • @Romanus Otte Glückwunsch nochmals zu der gelungenen App! Ich war mehrmals in New York, und habe mich mit Leuten aus dem Future Lab von NYT und WSJ getroffen. Die sind – trotz enormer Manpower – auch noch nicht viel weiter mit ihren Angeboten (Okay: Murdoch setzt natürlich auf viel Video). Die Welt-App kann sich wirklich sehen lassen und leistet mehr eine reine PDF-Kopie der Print-Version. Dass eine Tageszeitung durch ihre Taktung nicht soviele Spielflächen bietet (bieten kann) als ein Wochen- oder monatliches Magazin, das habe ich mal bei meinen Blog-Besuchern vorausgesetzt. Ich gebe Ihnen aber Recht, das hätte ich deutlicher trennen müssen. Ich freue mich auf weitere Welt-Ausgaben auf meinem iPad. Schönes WE!

  6. Na das nenn ich doch mal einen kurzen knackigen Beitrag. Ich schließe mich hier gerne dem Herrn Otte an – der Aufwand für eine Tageszeitung kann natürlich nicht der selbe sein wie für ein Magazin. Von daher ist der Iconist ein Schritt in die richtige Zukunft auch wenn das überhaupt nicht meine Themen sind. Ein Geo Magazin oder Wissenschaftsmagazin in dieser Aufmache wäre sicherlich der Hammer – mit Videos, Grafiken und Animationen – kaum auszudenken. Zu Brand Eins kann ich nur sagen: “Schämt Euch!” Ich liebe das Hörbuch zum Magazin – also man nutzt ja schon 2 Wege der Medienwelt – aber dann hier so was – keinen Cent würde ich dafür ausgeben.

    Danke für den tollen Bericht.

    Viele Grüße
    Thomas Völker

    • @Thomas Völker Danke Thomas für das Feedback. Stimmt, gerade National Geographic sitzt auf Bergen von HD-Filmmaterial für National Geographic TV. Kann es gar nicht erwarten, das mal auf meinem iPad zu erleben. Ich bin überhaupt der Meinung, dass das iPad vor allem die visuellen Medien pushen wird. Das Display spiegelt zwar wie Sau, Videos und Fotos wirken darauf aber derart brilliant und edel, dass man meinen könnte es sei HD. Was die Preise angeht: Ich habe eine Rule-of-thumb: für elektronische Ausgaben zahle ich maximal die Hälfte. Warum: weil Druck, Vertrieb und Materialkosten wegfallen. Die 30%, die Apple einstreicht, sind weitaus günstiger als alles oben genannte. Mehr noch: ich habe ja als Leser auch noch die Kosten für UMTS/Online-Gebühren selbst zu tragen. Da sollten die Verlage nicht so gierig sein. Denn eines dürfen sie nicht vergessen: sie konkurrieren nicht länger gegen einen deutschen Zeitungskiosk sondern gegen die ganze Welt. Ob Geo oder National Geographic – wo ist da der Unterschied? Schöne Grüße!

  7. Hallo
    Also erstmal Glückwunsch zu deinem iPad, mich hat das Video wie du als erster das Weltweit erste iPad gekauft hast ziemlich mitgenommen, die atmosphare ist echt erschreckent und zugleich lief mir eine Gänsehaut den Rücken herunter. Bis wir bei solch einer Atmosphare angelangt sind in Deutschland das wird noch dauern.

    Zum iPad selbst, ich sehe es als die Zukunft des Computers an. Zwar weißt das iPad derzeit noch Schwächen auf wie fehlende iSight Kamera oder andere Sachen, jedoch war es beim iPhone 2G genauso und es verkaufte sich super. Ich denke das Apple den richtigen Weg gegangen ist und gehen wird. Andere Hersteller werden folgen jedoch wird wie beim iPhone immer mit dem iPad verglichen werden. Und dann dürfen wir uns auf so Blockbuster Überschriften wie “iPad Killer” freuen usw.

    Der Computer wird immer interaktiver, die bedienung unterliegt nicht mehr nur der Maus und Tastatur. Das Surfen im Internet wird zum anfassen und zugleich zum erlebnis für jung und alt. Gerade ältere Menschen kommen mit den Apple Produkten deutlich besser klar als mit einem Standart Computer.

    Features wie das einfache lesen eines eBooks oder das Lesen der Zeitung wird zum erlebnis, die Zeitungen werden nichtmehr nur als pdfs verschickt sondern dank den Apps wird das Lesen einer Zeitung deutlich interaktiver und macht somit wieder spaß.

    Wenn ich das Geld hätte würde ich mir auch ein iPad kaufen nur als Armer Student der gerade seinen Führerschein macht (so langsam) hat man da kein Geld übrig.

    Das wars von mir ich wünsche dir viel spaß beim benutzen des iPads und freue mich auch nochmehr Interessante Artikel von dir.

    Lg

    • @Stephan Ich kann alles unterstreichen, was Du über die Zukunft der Computer geschrieben hast. Ich sehe hier auch eine ganz neue Qualität an Computern auf uns zukommen. Und Apple war – wieder mal – der Erste! Letztenendes ist es mir eigentlich egal, ob Apple, Google oder Neofonie den nächsten Knüller liefert. Hauptsache es macht Spaß, damit zu arbeiten (und auch zu spielen!). Übrigens: Ich war auch mal armer Student und habe Zeitungen ausgetragen – verdammt – das gibt’s ja in Zukunft auch nicht mehr ;-)

  8. Hallo Richard,
    Danke für deinen Beitrag zu den Apps. Ich daraufhin den Selbsttest gemacht und die Apps: DieWelt, Focus, Spiegel, brand eins, WIRED durchgeklickt. (war ne Menge Arbeit).
    Mein Favorit ist die brand eins, aber darauf will ich nicht weiter eingehen. Mich wundert es wirklich das bei den App-Anbietern erst das iPad kommen musste damit diese Publikationsformen bereitgestellt werden. All das was wir da sehen geht ja auch im WEB via HTML, JS Kombo. Leider gibt es diese Angebote in dieser Form nicht im Netz.
    Darum stellt sich mir die Frage: Warum eigentlich nicht?

    Vielleicht wird ja der eine oder andere Verlag dadurch wachgeküsst und versteht endlich des im WB auch eine Form der “Lese-/Nutzungs Erfahrung” braucht und es einfach nicht mehr reicht Artikel auf Seite für Seite runter zu spulen und Werbebanner drumherum zu spannen.

    Aber das ist Spekulation von mir, schauen wir mal wie sich eine Welt App etabliert.

    Sicher wird es auch interessant werden die Prozesse auf Redaktions- / Herstellungsebene zu verfolgen. Denn ohne smoothe einfache Prozesse werden diese App’s wohl Unikate bleiben und große Aufwände verschlingen und dann sicher bald wieder sterben. Leider hat uns Steve zum Thema Erstellung/Herstellung dazu nur xcode geliefert. Wenn dazu aber mal ein Pages-für-Pad-Apps folgt, dann geht wirklich etwas vorwärts. Darauf müssen wir wohl noch länger warten.
    Gruss Gerhard

    • @gerhardb Hallo Gerhard, tja, das alte Thema. Die Verlage haben echt lange gebraucht, bis sie kapiert haben, dass eine Investition ins Netz, in E-Papers, Widgets vor allem aber mobile Plattformen sich früher oder später auszahlen wird. Meine These: in 5 Jahren werden die großen Häuser in Geld schwimmen – denn wenn die Businessmodelle mal stehen, wenn es zum Zeitungsabo ein Gratis-iPad gibt (das wird kommen!) – dann kommt es wieder auf die Inhalte, tolle Geschichten, guten Journalismus an. Darauf freue ich mich natürlich, weil das habe ich gelernt. ;-) Apropos xcode – ich wünschte, es gäbe eine Baukasten-Software zum Erstellen eigener Apps! Müssen ja keine komplexen Funktionen sein. Einfach etwas, womit man seine eigene App bauen kann – ähnlich wie eine Homepage. Schönes WE, Richard

  9. Verdammt stimmt ja, tja muss ich mir einen anderen Nebenjob aussuchen, vielleicht bei Apple ;-)

    Nun ein gutes hat es auch, ich kann später meinen Kindern erzählen wenn es keine oder kaum noch Printmedien gibt “Ich habe Zeitung ausgetragen!” Dann sehen die mich mit großen Augen an und sagen “Wie sowas gabs?”

    Zu deinem Blog, ich finde ihn sehr interessant und habe ihn wenn ich darf auf meinem noch recht frischem Blog einmal verlinkt, also mal reinsehen^^

  10. Morgen! Ich find’s schad, dass es noch so wenig Magazine und Zeitungen auf dem iPad gibt. Und ich muss sagen, wenn ein Magazin gut gemacht ist und zwei oder drei Euro günstiger ist als in der Printausgabe, hätte ich kein Problem damit. Aber es muss gut sein. Vielleicht funktioniert bei Groden Magazinen ja auch die Möglichkeit zum Leihen, wie bei AppleTV? Wer eine Ausagabe behalten will, der muss halt ein paar Euro mehr zahlen.

    • @Markus Guten Morgen. Wir dürfen froh sein, dass es heute schon ein halbes Dutzend deutsche Medien-Apps fürs iPad gibt. Hätte gedacht, dass die Verlage länger brauchen, bis sie kapiert haben, was hier gerade abgeht. Aber natürlich hast Du Recht: gut gemachte Magazine, deutlich günstiger als am Kiosk, das WIRD funktionieren! Was die Leih-Funktion angeht – das halte ich für unnötig. Gedruckte Zeitungen gibt man ja auch nicht wieder zurück. Ausserdem: ich kaufe gerne, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und es einfach geht.

  11. Hallo!

    Sehr interessanter Bericht! Generell ein großes Lob, gerne verfolge ich deine Arbeit im Web.

    Das Gerät welches zur Zeit in aller Munde ist wird uns mit Sicherheit noch viel Spaß bereiten. Die Ergebnise der Apps für die doch kurze Entwicklungszeit sind meiner Meinung nach sehr gut.

    Neben Tageszeitungen und Magazinen sehe ich noch eine sehr Brose Entwicklung im Spiele-Bereich. Ich würde gerne wissen, ob Nintendo und Sony schon gemerkt haben, dass jemand der ein iPad hat bestimmt kein DS oder PSP mehr braucht.

    Richard mach weiter so und allen ein schönes sonniges Wochenende.
    Christian

    • @Christian Du sprichst mir aus der Seele. Die eigentliche Killeranwendung auf dem iPad sind Spiele! Ob Autorennen oder Scrabble – das iPad macht regelrecht süchtig. Auch hier erweist sich das Konzept des iTunes/AppStores als genial: gigantische Auswahl – gute Preise – Kaufen per Finger-Tipp. Boom! # Danke für die aufmunternden Worte zu meinem blog! Freut mich sehr.

  12. Mein wirklich letzter Post zu diesem Thema, ich könnte mich übrigens den ganzen Tag über das iPad unterhalten so fasziniert bin ich davon. Ich sehe auch das das iPad mit am stärksten in den Spieleanwendungen ist, ich denke auch hier wird sich wie beim iPad Touch schnell neue und viele Spiele ansammeln.

    Neben den Spielen sehe ich das Internet als zweiten großen Punkt beim iPad und die anwendungen iBook und die ganzen Zeitungsapps. Genau dank den letzten anwendungen wird sich auch hier Gewaltig viel tun, damit meine ich nicht bei den Verlägen ansich, sondern es werden neue Jobs bei den Verlägen gebraucht, und zwar Programmierjobs, Webprogrammierjobs und viele mehr. Zwar sind heute schon viele iT Menschen bei Verlägen angestellt jedoch denke ich das dank dem neuen Medium iPad nochmehr Arbeitskraft gebraucht wird, hat also auch was gutes^^

    Zu deinem Blog, ich denke das ich öfters mal hier vorbei schauen werde. Also hoffe auf weitere spannende Themen^^

  13. Ich sehe ja gerne ein, dass wir noch am Anfang stehen mit einer multimedialen Umsetzung von Inhalten auf neuen Endgeräten.

    Warum man aber zum Beispiel bei der Welt eine kostenpflichtige App nicht mit bereits vorhandenen Autoreninhalten der Printausgabe bestückt, sondern auf eine Agenturzusammenschreibschmalspurvariante setzt ist mir absolut unbegreiflich.

    Geld ausgeben würde ich für eine App die mir umfangreiche selbst geschriebene Inhalte bietet (ähm die ja bereits da sind), nicht für einen Zusammenschnitt, den kriege ich im Feedreader schneller und breitgefächerter.

    Oder auch: Warum ich die App von @weltonline doof finde –> http://bit.ly/crKQ15 #ipad

    Best,
    Marcus

    • @Marcus Hast da einen Wunden Punkt berührt. In meinem Film hab ich in der Tat die App als solche betrachtet, Layout, Navigation, Funktionalität. Was ich noch nicht getan habe, die Texte zu lesen. Copy&Paste-Ware ist eindeutig zu wenig. Bin gespannt, ob SZ und FAZ das auch machen werden. Falls ja, wäre das schlimm.

  14. Hallo Richard und erst einmal ein dickes Danke für ein neues, lustiges und informatives Video. Ich bin jetzt auch fast mit dem Selbstversuch durch und bin begeistert von den ersten Umsetzungen der Verlage für das iPad.
    Bei Wired und iConist bin ich hin und weg von den neuen Möglichkeiten mediale Informationen zu erleben. Nur Frage ich mich, ob 500MB pro Ausgabe nicht etwas viel sind, und ob es dann nicht auch ohne HighRes Videos geht.
    Meine Haltung zum Spiegel App hat sich total gewandelt. Ich gebe zu, ich habe geflucht, dass ich für die iPad Ausgabe mehr bezahlen soll, als für das Heft am Kiosk, für etwas aus Bits und Bytes, dass sich nicht sehr von meinen anderen Gratis Inhalten im Netz unterscheidet. Das soll mehr kosten, als das physische Heft, etwas das ich anfassen kann, womit ich Kleintiere aus dem Haus befördern kann, den Kamin anzünde oder gar weiter verschenke? Jetzt kommt das aber. Aber trotzdem bin ich inzwischen gerne bereit dafür 4,- zu zahlen, oder 3,- im Probeabo. Die Gründe sind einfach:
    1. Ich bekomme eine fürs iPad angepasste und aufgewertete Version
    2. Es läuft auch auf meinem iPhone
    3. Ich kann mich online von jedem Rechner aus bei Spiegel.de einloggen und einzelne Artikel oder auch das ganze Heft als PDF herunterladen und lesen.
    4. Diese PDFs kann ich wiederum speichern und mailen.

    Ich hoffe, dass auch andere Verlage diesen Weg einschreiten. Ich möchte die Freiheiten haben meinen digitalen Einkauf überall so zu konsumieren, wie ich es möchte. Das ist mir sogar noch wichtiger, als speziell angepasste Versionen.